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28.02.2018 | Industrie 4.0 | Nachricht | Onlineartikel

Volkswagen kooperiert mit IoT-Krypto-Währung IOTA

Autor:
Sven Eisenkrämer

Die digitale Währung IOTA bekommt weiteren Schub. Der VW-Chefdigitalisierer kündigte an, dass die Technologie in die Bestrebungen rund um autonomen Straßenverkehr integriert werden soll.  

Volkswagen plant, die digitale Währung IOTA in seine Initiativen zu autonomem Fahren zu integrieren. VWs Chief Digital Officer (CDO), Johann Jungwirth, sprach bei einer Veranstaltung des Maschinenbau- und Elektronikkonzerns Bosch unter anderem über die Kryptowährung, die im Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) automatischen Handel zwischen IoT-Geräten ermöglichen könnte.

IOTA, so verlautete es bei der Veranstaltung "Bosch Connected World", könne nahezu alle in einem IoT vernetzten Maschinen und Produkte in einfachen Abläufen miteinander vernetzen. Das Potenzial – das unter anderem Microsoft und auch Bosch sehen und durch Kooperationen und Investitionen bereits unterstreichen – scheint in Richtung Revolution des Zahlungsverkehrs zu gehen, zumindest wenn es nach den Partnern geht. VW-CDO Johann Jungwirth scheint von der Technologie jedenfalls so überzeugt zu sein, dass er selbst mittlerweile im Aufsichtsrat der IOTA-Stiftung sitzt, ebenso wie Bosch einen Vertreter in die Stiftungsaufsicht entsandt hat.

Preise für autonome Taxis automatisch nach Verfügbarkeit

In einem autonomen Straßenverkehr, bei dem Fahrzeuge als Robo-Taxis unterwegs sind, könnte die so genannte Tangle-Technologie von IOTA künftig beispielsweise dazu verwendet werden, die Preise für die Fahrten je nach Verfügbarkeit und Nachfrage automatisiert zu bestimmen. Oder beim so genannten Platooning im Transportsektor, bei sich mehrere LKW automatisiert dicht hintereinanderreihen, unter anderem um Kraftstoff durch den Windschatten sparen zu können: Für die Einsparung der hinteren Fahrzeuge könnten sie einen Obolus an das Führungsfahrzeug zahlen – ganz automatisch übers IoT.

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