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12.09.2016 | Industrie 4.0 | Im Fokus | Onlineartikel

So wird der Mittelstand bei der Digitalisierung gefördert

Autor:
Detlev Spierling
2 Min. Lesedauer

Mit der Förderinitiative "Mittelstand 4.0 — Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse" will das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie den Mittelstand bei der Digitalisierung unterstützen.

Das Wettrennen um die digitale Vorherrschaft ist durch ein hohes Veränderungstempo gekennzeichnet. Insbesondere amerikanische und asiatische Unternehmen befinden sich auf der Überholspur und drängen weltweit Wettbewerber aus den Märkten. Darauf weist Alfred-Joachim Hermanni im Buchkapitel “Digitalisierung“ hin. “Dabei kaufen sie auch kleinere Firmen (Mitbewerber) auf, die innovative Produkte und Dienstleistungen anbieten“.

Genauso sehen das auch die vier Springer-Autoren des Buchkapitels "Controlling von Digitalisierungsprozessen — Veränderungstendenzen und empirische Erfahrungswerte aus dem Mittelstand": Im 21. Jahrhundert seien Unternehmen jeder Größenordnung einer verstärkten Marktkomplexität und Dominanz des Käufermarktes ausgesetzt, die noch durch die Tendenzen der Globalisierung und Internationalisierung zunähme. "Konkurrenzsituationen sind nicht mehr nur regional fragmentiert vorzufinden, Unternehmen befinden sich vielmehr in einem globalen Wettstreit um Marktpositionen, Marktanteile und Marktvolumina", schreiben sie auf Seite 97.

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Vier “Mittelstand 4.0-Agenturen“ zu den Themen Cloud, Prozesse, Kommunikation und Handel

Mit der Förderinitiative "Mittelstand 4.0 — Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse" versucht das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWI) gegenzusteuern, indem es deutsche Unternehmen bei der Erschließung neuer Geschäftsfelder im Kontext von Digitalisierung und Industrie 4.0 unterstützt und damit ihre Wettbewerbsfähigkeit stärkt. Zu diesem Zweck bietet das BMWI neben einer zentralen Website bundesweit vier "Mittelstand 4.0-Agenturen", zehn "Mittelstand 4.0-Kompetenzzentren" und ein Kompetenzzentrum "Digitales Handwerk" an.

Die vier “Mittelstand 4.0-Agenturen“ behandeln unterschiedliche Fragestellungen der Digitalisierung und der Industrie 4.0 unter Berücksichtigung der Bedürfnisse des Mittelstandes zu den Schwerpunktthemen

  • "Cloud" unter der Leitung des Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation in Stuttgart, (Themen: Auslagerung von Prozessen, Cloud)
  • "Prozesse" unter der Leitung des FTK Forschungsinstituts für Telekommunikation und Kooperation e.V. in Dortmund (Themen: Prozesse, Prozesseffizienz, Ressourceneffizienz)
  • "Kommunikation" unter der Leitung der BSP Business School Berlin (Themen: digitale Kommunikationsprozesse, Wissensmanagement, eLearning und Innovationsmanagement)
  • "Handel" unter der Leitung des ifH Instituts für Handelsforschung GmbH in Köln (Themen: neue Technologien im Digitalen Handel wie beispielsweise die eRechnung)

Bis Mitte des Jahres 2017 will das Bundesministerium außerdem weiterer themenspezifische Kompetenzzentren für "Innovative Lösungen für die Digitalisierung und Vernetzung der Wirtschaft" eröffnen. Der hierfür vor kurzem gestartete Auswahlwettbewerb läuft noch bis zum 30. Dezember 2016.

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