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04.09.2018 | Industrie 4.0 | Best Practice | Onlineartikel

Erfolgsmessung für die Strategie 4.0

Autor: Dr. Arnulf D. Schircks

Wachsende Komplexität, hohe Investionen und immer größere Anforderungen: Unternehmen, die bei der Digitalisierung bestehen wollen, sollten ihr Wissen rasch erneuern und ihre Organisationskompetenzen kontinuierlich weiterentwickeln, empfiehlt Springer-Autor Arnulf D. Schircks.

Damit die digitale Transformation gelingt, müssen Erfolgsfaktoren wie Leadership, Kundenerlebnis, Produktivität, Innovation, Teamleistung, Werte, Akquisition und kritisch-analytische Denkprozesse in den Vordergrund gerückt werden. Nur so können Unternehmen nicht nur überleben, sondern auch am Markt erfolgreich sein. Bei der Arbeit an der Wettbewerbsfähigkeit sollte der Mensch im Zentrum stehen - und zwar als Führungskraft und Mitarbeiter von Arbeitsteams. Dies ist matchentscheidend für Erfolg oder Misserfolg.

Empfehlung der Redaktion

2017 | Buch

Strategie für Industrie 4.0

Praxiswissen für Mensch und Organisation in der digitalen Transformation

Dieser Herausgeberband widmet sich den Kernfragen der Arbeitswelt 4.0. Praxisnah und anschaulich zeigen die Autoren auf, wie Führungskräfte in Organisationen verschiedener Art die komplexen Herausforderungen meistern können, um in ihren strategischen Geschäftsfeldern und Arbeitsmärkten zukunftsfähig zu bleiben.


Aktuell scheitern viele Projekte und Pläne werden nicht oder nur teilweise umgesetzt. Denn oft fehlen neue Geschäftsmodelle und neue Arbeitsprozesse, die zu den raschen Veränderungen der Märkte passen. Diese zu entwickeln, erfordert besondere Fähigkeiten. Damit Organisationen an diesen Anpassungsprozess nicht scheitern, müssen Fachkenntnisse permanent erneuert werden. Außerdem gilt es, die richtigen Leute und Talente zu finden und optimal an die Firma zu binden, was immer schwieriger wird. Zudem müssen alle bereit für den ständigen Lernprozess sein. Die Führungsaufgabe verändert sich und wird anspruchsvoller.  

Strategie 4.0 mit der Gap-Analyse überprüfen

Jedes Unternehmen muss eine für sich stimmige Strategie 4.0 entwickeln und umsetzen. Um deren Erfolg zu messen, sollten die Organisationskompetenzen evaluiert und Ist und Soll in Hinblick auf die Strategie 4.0. verglichen werden. 

Aus einer konsolidierten Gap-Analyse lässt sich der "Strategie 4.0-Index" in Prozent für die Organisation errechnen, einerseits für jeden der Erfolgsfaktoren und andererseits für die Gesamt-Gesundheit des Unternehmens. Stärken und Schwächen werden gemessen, aufgedeckt und priorisiert. Dabei geht es allerdings nicht um mathematische Genauigkeit, sondern um Schätzungen. Es wird also ein gefühlter Durchschnittswert durch die einzelnen Teammitglieder angegeben. Es geht bei der Gap-Analyse um Fragen wie beispielsweise: 

  • Wie steht es bei uns um Leadership und Teamleistung?
  • Wo müssen wir Produktivität und Innovation besonders fördern?
  • Welche Denkprozesse werden falsch oder nicht für optimale Entscheidungen eingesetzt? 
  • Wie gehen wir mit der unternehmerischen Ethik um? 

Als Nebenprodukt wird auch die so wichtige Umsatzkompetenz der Organisation gemessen. Das Management verfügt nun über eine klare Auslegeordnung. Diese ist nur dank einer offenen Kommunikation und Transparenz erreichbar. Der Handlungsbedarf wird für Teams sichtbar. Nach dem Prinzip Messen, Verstehen, Handeln werden so zielführende Maßnahmen für die Stärkung der benötigten Organisationskompetenzen geplant und umgesetzt. Die Methode stellt ein laufendes strategisches Controlling der Organisation 4.0. sicher. Es ergeben sich Erkenntnisse oder Key Learnings für die Gestaltung einer neuen oder verbesserten Unternehmenskultur.

Weiterführende Themen

Die Hintergründe zu diesem Inhalt

2017 | OriginalPaper | Buchkapitel

Das Messinstrument für die Strategie 4.0

Von der Gap-Analyse zu Transformation for Leadership: Messen, Wissen, Handeln
Quelle:
Strategie für Industrie 4.0

2017 | OriginalPaper | Buchkapitel

Strategie 4.0 in der Organisation 4.0

Quelle:
Strategie für Industrie 4.0

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