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Über dieses Buch

"Industrielle Kostenrechnung" bietet für Ingenieure eine ideale Einführung in die Grundlagen und in die modernen Verfahren der industriellen Kostenrechnung. Für die Praxis des Ingenieurs sind die spezifischen Verfahren der Auftragskalkulation im industriellen Produkt- und Anlagengeschäft von besonderem Interesse. Das Buch hebt sich von anderen vor allem durch eine klare Systematik der Verfahren der industriellen Kostenrechnung ab. Die 4. Auflage wurde um zahlreiche Beispiele erweitert, die die Praxis der Kostenrechnung illustrieren.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Lehrtext

Frontmatter

1. Einführung in die industrielle Kosten- und Leistungsrechnung

Zusammenfassung
Ein industrielles Unternehmen (gleichbedeutend: ein Industriebetrieb) wird in der Betriebswirtschaftslehre als ein offenes, dynamisches System betrachtet. Die Elemente des Systems sind:
  • Personen
  • Realgüter (Sachen, Dienstleistungen, Rechte)
  • Nominalgüter (Güter, die einen Nennwert in Währungseinheiten haben)
  • Information
Wulff Plinke

2. Der Kostenbegriff und seine Unterbegriffe

Zusammenfassung
Kosten haben ein „Mengengerüst“ und ein „Bewertungsgerüst“. Das Mengengerüst der Kosten wird gebildet durch die verbrauchten Güter, gemessen in Stück, kg, m, l, m3, h etc. Diese Güter heißen Kostengüter und sind sorgfältig von den Absatzgütern des Betriebes zu unterscheiden.
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3. Der Leistungsbegriff und seine Unterbegriffe

Zusammenfassung
Genau wie die Kosten hat die betriebliche Leistung ein „Mengengerüst“ und ein „Bewertungsgerüst“. Das Mengengerüst der Leistung sind die produzierten Güter, gemessen in Stück, kg, m, l, m3, h etc. Diese Güter heißen Leistungsgüter.
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4. Rechnungsprinzipien der industriellen Kosten- und Leistungsrechnung (IKR)

Zusammenfassung
Wenn die Kostenrechnung Informationen über den Betrieb zum Zwecke der Steuerung liefern soll (vgl. Abschn. 1.1), dann lassen sich die Anforderungen an die Kostenerfassung aus dieser Aufgabe ableiten.
Wulff Plinke

5. Systemmerkmale der industriellen Kosten- und Leistungsrechnung (IKR)

Zusammenfassung
Die IKR ist ein Informationssystem für betriebliche Entscheidungen, das je nach Art der Entscheidung, die durch IKR-Informationen fundiert werden soll, und je nach Umständen, unter denen die Entscheidung getroffen wird, unterschiedliche Kosten- und Leistungsinformationen bereitstellen muß. Auf diese Weise ist im Laufe der Entwicklung der IKR eine Fülle von verschiedenen Rechnungsarten entstanden, die jeweils eine eigenständige Bedeutung haben. Die Vielfalt ist geeignet, den Interessenten zu verwirren und ihn den Überblick verlieren zu lassen. Deshalb wird in diesem Kapitel ein systematischer Überblick über die Elemente der IKR gegeben. Dieser Überblick setzt an vier formalen Merkmalen der Rechnung an, die jeweils eine andere Dimension der IKR beschreiben. Jede Erscheinungsform der IKR ist durch eine spezifische Kombination dieser vier Merkmale beschrieben.
Wulff Plinke

Lehrtext

Frontmatter

6. Kostenartenrechnung

Zusammenfassung
Die Kostenartenrechnung ist eine Gesamtbetriebsrechnung. Sie ist weiterhin eine Vollrechnung, die (als Ist- oder Soll-Rechnung) alle Kosten des Gesamtbetriebs in einer Periode ausweist. Die Kostenartenrechnung ist die Grundlage jeder weiteren periodenbezogenen Kostenrechnung, insbesondere der in den nächsten beiden Kapiteln dargestellten Kostenstellenrechnung und Kalkulation sowie der in Kapitel 11 folgenden Betriebserfolgsrechnung. Insofern kommt der Kostenartenrechnung der Charakter einer Grundrechnung zu. Sie wird hier als Istrechnung dargestellt.
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7. Kostenstellenrechnung

Zusammenfassung
Die Kostenstellenrechnung ist eine Bereichsrechnung. Kostenstellen sind die Bereiche eines Betriebes, die überschaubar sind und in denen ähnliche Tätigkeiten ablaufen oder ähnliche Produkte entstehen. Die Kostenstellenrechnung ist für bestimmte Kalkulationsverfahren der Vollkostenrechnung das Bindeglied zwischen Kostenartenrechnung und Kosten trägerstückrechnung. Die Kostenstellenrechnung übernimmt aus der Kostenartenrechnung sämtliche Kostenträgergemeinkosten — insofern ist sie eine Vollrechnung — und verteilt sie vollständig auf die Kostenstellen, in denen sie entstanden sind bzw. die sie tragen sollen.
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8. Kalkulation (Kostenträgerstückrechnung)

Zusammenfassung
Die Kalkulation oder Kostenträgerstückrechnung ist eine Objektrechnung. Sie ist weiterhin eine Vollrechnung, d. h. es werden die sämtlichen Kosten einer Periode vollständig auf die Objekte (z. B. Erzeugniseinheiten), die in der Periode entstanden sind, verrechnet. Die Kalkulation ist weiterhin eine reine Kostenrechnung. Sie wird in diesem Kapitel als Istrechnung dargestellt.
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9. Stückerfolgs- und Auftragserfolgsrechnung

Zusammenfassung
Die Stückerfolgsrechnung ist eine Objektrechnung. Als Vollrechnung und als Erfolgsrechnung ermittelt sie den Nettostückerfolg eines Objektes (z. B. der Erzeugniseinheit). In diesem Kapitel wird der Nettostückerfolg als Istrechnung behandelt. Die Soll-Ist-Rechnung kommt in Kapitel 13 hinzu.
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10. Bereichs- und Betriebserfolgsrechnung

Zusammenfassung
Bereichs- und Betriebserfolgsrechnung ist eine Periodenrechnung. Ermittelt wird jeweils der Nettoerfolg pro Periode. Bezugspunkt der Rechnung kann sein ein Bereich des Unternehmens oder aber der gesamte Betrieb. In diesem Kapitel wird die Bereichs- und Betriebserfolgsrechnung als Ist-Rechnung dargestellt.
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11. Plankostenstellenrechnung

Zusammenfassung
Die Plankostenstellenrechnung ist eine Bereichsrechnung. Sie stellt geplante und tatsächlich angefallene Kosten der Kostenstellen einander gegenüber, ist also eine reine Kostenrechnung auf Soll-Ist-Basis. Sie ist schließlich eine Vollrechnung, da alle Kostenstellenkosten in die Rechnung einbezogen werden.
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12. Plankalkulation und Planauftragserfolgsrechnung

Zusammenfassung
Die Plankalkulation (Vorkalkulation) ist eine Objektrechnung. Sie ist weiterhin eine Vollrechnung, d. h. sämtliche Kosten, die für die Periode geplant sind, werden vollständig auf die Objekte (z. B. Aufträge verrechnet. Die Plankalkulation ist eine reine Kostenrechnung. Sie steht in enger Verbindung mit der Plankostenstellenrechnung, von der sie Planzuschlagssätze erhält.
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13. Stückdeckungsbeitragsrechnung

Zusammenfassung
Mit den Kapiteln 13 und 14 wird der Wechsel von der Vollrechnung zur Teilrechnung vollzogen. Die Deckungsbeitragsrechnung, um die es dabei geht, ist eine Bruttoerfolgsrechnung, die als Ist- und als Soll-Ist-Rechnung durchgeführt wird. In diesem Kapitel wird die Stückdeckungsbeitragsrechnung vorgestellt. Seit mehr als 30 Jahren hat sich diese Rechnung zur Unterstützung von Entscheidungen bewährt. Gleichwohl muß man sich der Anwendungsbedingungen und Anwendungsgrenzen dieser Rechnung sehr bewußt sein, damit nicht Fehlsteuerungen auftreten.
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14. Bereichsbezogene Deckungsbeitragsrechnung

Zusammenfassung
Die bereichsbezogene Deckungsbeitragsrechnung führt die stückbezogene Deckungsbeitragsrechnung, indem sie die Stückdeckungsbeiträge in bezug auf andere, „größere“ Bezugsobjekte aggregiert und bei den größeren Bezugsobjekten neue, höher aggregierte Deckungsbeiträge ausweist.
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