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Über dieses Buch

Dieses Fachbuch bietet eine sichere und systematische Einführung in die Grundlagen der Kostenrechnung. Anschauliche Beispiele verdeutlichen deren Anwendung in der Praxis.

Kostenbewusstes Denken und Handeln ist im Zeichen steigender Wettbewerbsintensität eine selbstverständliche Anforderung an alle Führungskräfte, ob sie nun in der Konstruktion, der Produktion oder im Vertrieb tätig sind. Sie müssen beurteilen können, welche Kosteninformationen für Entscheidungen benötigt werden, wie diese Daten zu interpretieren und welche Konsequenzen für das betriebliche Handeln daraus zu ziehen sind. Wer außerhalb aufwändiger Informationssysteme mit einfachen Mitteln seine Kosten nachrechnen möchte, aber auch wer die heutigen ERP-Systeme mit ihren Informationen besser verstehen will, findet in diesem Buch die richtige Methodik und geeignete Beispiele.

Eine Einführung in das Product Life Cycle Costing erweitert in dieser Neuauflage die Darstellung des Kostenmanagements. Die Ausführungen zur traditionellen Kosten- und Leistungsrechnung wurden aktualisiert, teilweise neu geordnet und durch ein neues, durchgehendes Fallbeispiel verständlich erklärt.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Grundlagen der Kosten- und Leistungsrechnung

Frontmatter

1. Einführung in die industrielle Kosten- und Leistungsrechnung

Zusammenfassung
Ein industrielles Unternehmen nimmt zur seiner Zielerreichung Güter von seiner Umwelt auf, verbindet sie miteinander, wandelt sie um und gibt die Ergebnisse dieser Prozesse an seine Umwelt ab. Zur Steuerung dieser Prozesse benötigt das Unternehmen Informationen. Diese werden durch das betriebliche Rechnungswesen und, als einem wichtigem Teilgebiet davon, der Kosten- und Leistungsrechnung bereitgestellt.
Die Ziele und Aufgaben sowie die grundlegenden Strukturen und Begriffe dieses Informationssystems sind Gegenstand dieses Kapitels.
Wulff Plinke, B. Peter Utzig

2. Der Kostenbegriff und seine Unterbegriffe

Zusammenfassung
Der Begriff der Kosten ist zentral zum Verständnis der Informationen, die durch die Kosten- und Leistungsrechnung zur Verfügung gestellt werden. Je nach Zielsetzung und Informationsbedarf werden Unterbegriffe verwendet, die in diesem Kapitel eingeführt werden.
Wulff Plinke, B. Peter Utzig

3. Der Leistungsbegriff und seine Unterbegriffe

Zusammenfassung
Spiegelbildlich zum Kostenbegriff wird in der Kosten- und Leistungsrechnung ein eigenständiger Begriff für die Güterentstehung, die Leistung, verwendet. Hierbei werden diverse Leistungsarten unterschieden sowie spezielle Unterbegriffe in Abhängigkeit von Beschäftigung, Zurechenbarkeit oder Beeinflussbarkeit durch Entscheidungen verwendet.
Wulff Plinke, B. Peter Utzig

4. Rechnungsprinzipien der industriellen Kosten- und Leistungsrechnung (IKR)

Zusammenfassung
Zur Sicherung einer ordnungsgemäßen Informationsversorgung gelten Grundregeln der Erfassung, Zuordnung und Verrechnung von Kosten und Leistungen, die hier vorgestellt werden.
Wulff Plinke, B. Peter Utzig

5. Systeme der industriellen Kosten- und Leistungsrechnung (IKR)

Zusammenfassung
Die Kosten- und Leistungsrechnung ist ein Informationssystem für betriebliche Entscheidungen, das je nach Art der Entscheidung, die fundiert werden soll, und je nach Umständen, unter denen die Entscheidung getroffen wird, unterschiedliche Kosten- und Leistungsinformationen bereitstellen muss. Deshalb sind im Laufe der Zeit verschiedene Rechnungsarten entstanden, über die in diesem Kapitel ein systematischer Überblick gegeben wird.
Wulff Plinke, B. Peter Utzig

Traditionelle Kosten- und Leistungsrechnung

Frontmatter

6. Kostenartenrechnung

Zusammenfassung
Die Kostenartenrechnung ist die Grundlage jeder weiteren periodenbezogenen Kostenrechnung, insbesondere der in den nächsten beiden Kapiteln dargestellten Kostenstellenrechnung und Kalkulation sowie der in Kap. 10 folgenden Betriebserfolgsrechnung.
In diesem Kapitel wird ein besonderer Schwerpunkt auf die Darstellung der kalkulatorischen Kostenarten gelegt.
Wulff Plinke, B. Peter Utzig

7. Kostenstellenrechnung

Zusammenfassung
Kostenstellen sind funktional, organisatorisch oder räumlich abgegrenzte Einheiten, in denen Kosten entstehen und denen Kosten angelastet werden. Die Kostenstellenrechnung macht die unterschiedliche Kostenentstehung in den einzelnen Teilbereichen des Betriebes transparent und ist für bestimmte Kalkulationsverfahren das Bindeglied zwischen Kostenartenrechnung und Kostenträgerstückrechnung. Sie übernimmt mit Hilfe des Betriebsabrechnungsbogens aus der Kostenartenrechnung die Kostenträgergemeinkosten und verteilt sie auf die Kostenstellen, in denen sie entstanden sind bzw. die sie tragen sollen.
Wulff Plinke, B. Peter Utzig

8. Kalkulation (Kostenträgerstückrechnung)

Zusammenfassung
Die Kostenträgerstückrechnung verrechnet die Kosten einer Periode auf die Objekte, die in der Periode entstanden sind. Die dabei zur Auswahl stehenden Kalkulationsverfahren lassen sich entweder der Gruppe der Divisionskalkulationsverfahren oder der Zuschlagskalkulationsverfahren zuordnen.
Wulff Plinke, B. Peter Utzig

9. Stückerfolgs- und Auftragserfolgsrechnung

Zusammenfassung
Die Aufgabe der Stückerfolgsrechnung ist die Gegenüberstellung von Leistung pro Stück/Auftrag und Kosten pro Stück/Auftrag, um den Gewinn bzw. Verlust pro Stück/Auftrag zu ermitteln.
Während die rechnerische Ermittlung dieser Erfolgsgröße mit Hilfe der bereits dargestellten Verfahren keine besonderen Anforderungen stellen dürfte, bereitet ihre Interpretation möglicherweise Probleme.
Wulff Plinke, B. Peter Utzig

10. Bereichs- und Betriebserfolgsrechnung

Zusammenfassung
Die Betriebserfolgsrechnung stellt die Gesamtleistung und die Gesamtkosten des Betriebes (oder eines Bereichs) in einer Periode einander gegenüber und ermittelt auf diese Weise dessen (kalkulatorischen) Periodenerfolg. Die Abrechnungsperiode umfasst in der Praxis meist einen Monat, deshalb heißt diese Rechnung auch „Kurzfristige Erfolgsrechnung“.
Zwei Varianten der Erfolgsermittlung kommen zur Anwendung: das Gesamtkostenverfahren oder das Umsatzkostenverfahren.
Wulff Plinke, B. Peter Utzig

11. Plankostenstellenrechnung

Zusammenfassung
Die Plankostenstellenrechnung stellt geplante und tatsächlich angefallene Kosten der Kostenstellen einander gegenüber. Mit der Analyse auftretender Abweichungen dient die Plankostenstellenrechnung der Wirtschaftlichkeitskontrolle und ist eine vorbereitende Rechnung für die Plankalkulation. Sie wird hier in den Varianten der flexiblen Plankostenstellenrechnung sowie der Grenzplankostenrechnung vorgestellt.
Wulff Plinke, B. Peter Utzig

12. Plankalkulation und Planauftragserfolgsrechnung

Zusammenfassung
Plankalkulationen sowie daraus abgeleitete Planerfolgsrechnungen werden zu verschiedenen Zeitpunkten während der Auftragsabwicklung für unterschiedliche Zwecke benötigt (z. B. zur Erstellung eines Richtpreisangebotes oder Beurteilung eines Verhandlungsergebnisses). Die Wahl der dazu eingesetzten Verfahren hängt u. a. auch von den Fertigungsverfahren ab.
Wulff Plinke, B. Peter Utzig

13. Stückdeckungsbeitragsrechnung

Zusammenfassung
Die systemimmanenten Anwendungsprobleme der Vollkostenrechnung legen es nahe, für bestimmte Entscheidungssituationen Kosteninformationen auf Basis von solchen Kalkulationsverfahren zu entwickeln, die diese Anwendungsprobleme vermeiden, indem sie nur noch den „unproblematischen“ Teil der Kosten (also Teilkosten) dem Kalkulationsobjekt zurechnen
Entsprechend findet man zwei Varianten der Teilkostenrechnung: Teilkostenrechnungen auf Basis der variablen Kosten und Teilkostenrechnungen auf Basis der Einzelkosten.
Mit deren Hilfe können typische betriebliche Entscheidungen wie beispielsweise die Bestimmung von Preisuntergrenzen oder gewinnmaximaler Produktionsprogramme informativ unterstützt werden.
Wulff Plinke, B. Peter Utzig

14. Bereichsbezogene Deckungsbeitragsrechnung

Zusammenfassung
Die Deckungsbeitragsrechnung kann anstelle eines Stücks oder Auftrags auch andere Bezugsobjekte (z. B. Kunden- oder Produktgruppen, Regionen, …) zum Gegenstand der Analyse machen. Durch die Aggregation der Ergebnisbeiträge entlang der verschiedenen Dimensionen der Bezugsobjekthierarchie entsteht eine differenzierte Analyse des Bereichs- oder Betriebserfolgs.
Wulff Plinke, B. Peter Utzig

Instrumente des Kostenmanagements

Frontmatter

15. Kostenmanagement

Zusammenfassung
Die Kritik an den traditionellen Verfahren der Voll- und Teilkostenrechnung sowie Veränderungen in der Unternehmensumwelt führten in den letzten Jahrzehnten zu Weiterentwicklungen in der Kostenrechnung, die unter dem Begriff „Kostenmanagement“ zusammengefasst werden. Die Hintergründe dieser Entwicklung werden dargestellt sowie ein kurzer Überblick über die Instrumente des Kostenmanagements gegeben.
Wulff Plinke, B. Peter Utzig

16. Prozesskostenrechnung

Zusammenfassung
Die traditionellen Kalkulationsverfahren verrechnen Gemeinkosten als Zuschläge auf Einzelkosten oder andere Bezugsbasen bzw. verteilen sie in gleicher Höhe über die Anzahl der Kostenträger. Die Prozesskostenrechnung dagegen ordnet in ausgewählten Unternehmensbereichen Gemeinkosten in differenzierter Weise den dort ablaufenden Prozessen zu. Ihre Ziele sind zum einen die Erhöhung der Kostentransparenz und die Gestaltung der Kosten in diesen Bereichen und zum anderen bessere Kalkulationen.
Wulff Plinke, B. Peter Utzig

17. Target Costing

Zusammenfassung
Target Costing ist ein bedeutendes Instrument des strategischen Kostenmanagements. In diesem Kapitel werden die wichtigsten Annahmen, die Ziele und Vorgehensweise dieser Methode erläutert.
Wulff Plinke, B. Peter Utzig

18. Life Cycle Costing

Zusammenfassung
Life Cycle Costing bezeichnet die Gestaltung von objektbezogenen Maßnahmen über den Lebenszyklus dieser Objekte hinweg mit dem Ziel der wirtschaftlichen Optimierung.
Wulff Plinke, B. Peter Utzig

Übungen

Frontmatter

19. Aufgaben

Zusammenfassung
Die Übungsaufgaben in diesem Kapitel dienen der Vertiefung der im Lehrtext erworbenen Kenntnisse. Unserer Erfahrung nach erkennt man viele Probleme erst, wenn man die einzelnen Rechensysteme tatsächlich anwendet. An der Stelle soll der Übungsteil helfen: Der Aufgabensatz ermöglicht den Schritt in die Anwendung und damit in ein tiefergehendes Verständnis der Kosten- und Leistungsrechnung. Lösungsskizzen zu den Aufgaben finden sich im nächsten Kapitel.
Wulff Plinke, B. Peter Utzig

20. Lösungen

Zusammenfassung
Diese Kapitel bietet Lösungsskizzen zu den Übungsaufgaben.
Wulff Plinke, B. Peter Utzig

21. Fallbeispiel Chair GmbH

Zusammenfassung
Die nachfolgenden Aufgaben bilden gemeinsam mit den Lösungen ein durchgehendes Beispiel einer traditionellen Vollkostenrechnung eines (fiktiven) produzierenden Betriebs.
Wulff Plinke, B. Peter Utzig

Backmatter

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