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Über dieses Buch

Das Buch, das inzwischen als Standard-Literatur der Luftfahrtindustrie gilt, beschreibt den Aufbau und die Aktivitäten luftfahrttechnischer Betriebe. Dies sind Unternehmen, welche Teile, Komponenten, Baugruppen und Triebwerke für Luftfahrzeuge oder die Luftfahrzeuge selbst entwickeln, herstellen oder instandhalten. Die technische Luftfahrtbranche weist erhebliche Spezifika auf, da deren Aktivitäten maßgeblich durch die Regularien der zuständigen Luftaufsichtsbehörden bestimmt werden. Somit nehmen die Behörden erheblichen Einfluss auf Betriebsorganisation, Personalqualifizierung, Qualitätssystem sowie die Leistungserbringung selbst. Diese Besonderheiten, Zusammenhänge und Abläufe werden im Buch sowohl aus Sicht der Luftfahrtgesetzgebung als auch aus dem Blickwinkel der betrieblichen Praxis thematisiert.

In der 3. Auflage wurden die Vorgaben der EASA-Regelwerke aktualisiert und die Anforderungen der EN 9100:2016 berücksichtigt. Darüber hinaus wurde ein Kapitel zum Safety Assessment eingefügt. Neue Graphiken, Case-Studies und Praxis-Boxen verbessern die Praxisnähe.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einleitung

Das vorliegende Buch widmet sich einem Themenfeld, das in der wissenschaftlichen Literatur bisher fast keine Beachtung gefunden hat: den luftfahrttechnischen Betrieben. Hierunter werden jene behördlich anerkannten Unternehmen subsumiert, die luftfahrttechnische Erzeugnisse entwickeln, herstellen oder instand halten. Es wird detailliert ausgeführt, wie diese Betriebe in Aufbau und Abläufen strukturiert sein müssen, um dabei vor allem den Vorgaben der europäischen Luftaufsichtsbehörde (EASA) gerecht zu werden. Darüber hinaus wird auch auf jene Betriebe der Luftindustrie eingegangen, die zwar über keine EASA Zulassung verfügen, jedoch eine EN 9100er Zertifizierung haben oder anstreben.

Martin Hinsch

2. Behörden und Organisationen

In diesem Kapitel werden die Organisationen und Behörden vorgestellt, die den gesetzlichen Rahmen luftfahrttechnischer Betriebe überwachen und zum Teil auch selbst definieren. Mit ihrem Handeln bestimmen diese Institutionen somit maßgeblich den grundlegenden Aufbau und die generelle Funktionsweise der in diesem Buch betrachteten Betriebe.

Martin Hinsch

3. Regelwerke und Zulassungen

Basis nahezu aller luftfahrttechnischen Aktivitäten sind gesetzliche und normative Regelwerke. Die Kenntnis dieser Vorgaben ist eine wichtige Voraussetzung für das Gesamtverständnis zur Aufbau- und Ablauforganisation von Betrieben der Luftfahrtindustrie.

Martin Hinsch

4. Entwicklung

Am Anfang eines jeder Produktentstehung steht die Entwicklung. In der Entwicklung luftfahrttechnischer Produkte werden dabei hohe rechtliche Anforderungen an die Bauausführung, den Ablauf des Entwicklungsprozesses und die Zulassung sowie an den organisatorischen Aufbau der entwickelnden Betriebe gestellt.

Martin Hinsch

5. Maintenance Management

Maintenance Management dient dem Zweck, mittels systematischer Instandhaltungsplanung die Lufttüchtigkeit während des Lebenszyklus eines Luftfahrzeugs sicherzustellen. Dazu sind zunächt grundlegende Instandhaltungsmaßnahmen festzulegen. Später ist deren Umsetzung zu überwachen und es sind ggf. Planungsanpassungen vorzunehmen. Zugleich müssen im Rahmen des Maintenance Managements frühzeitig Tatbestände identifiziert und beseitigt werden, die die Lufttüchtigkeit gefährden können.

Martin Hinsch

6. Grundlagen des luftfahrttechnischen Produktionsmanagements

In diesem Kapitel werden Basisanforderungen an die Produktion, welche für Herstellung und Instandhaltung gleichermaßen gelten, erklärt. Im Vordergrund stehen dabei primär vorbereitende Tätigkeiten, also Anforderungen, die aus luftrechtlicher oder ökonomischer Perspektive erfüllt sein müssen, um mit Produktionsaktivitäten beginnen zu können. Hierzu zählt insbesondere die im ersten Unterabschnitt in Grundzügen dargestellte Herstellungs- und Instandhaltungsplanung ebenso wie die Bereitstellung der in Unterkapitel 6.2 ausführlich erklärten Arbeitskarten.

Martin Hinsch

7. Herstellung Herstellung

Das vorliegende Kapitel widmet sich der Herstellung luftfahrttechnischer Erzeugnisse. Dabei richtet sich der Blickwinkel nicht nur auf die Herstellung bzw. den Zusammenbau des eigentlichen Flugzeugs. Ebenso wird auf die Aktivitäten der Zulieferer im Rahmen der Bauteil-, Komponenten und Modulfertigung eingegangen. Grundlagen der Herstellung luftfahrttechnischer Produkte werden z unächst in Unterkapitel 7.1 dargestellt. Im Anschluss widmet sich der Text jedoch den generellen Qualitätsanforderungen in der Herstellung. Hierzu findet in Unterkapitel 7.2 eine Auseinandersetzung mit dem wichtigen Themenfeld der Qualitätssicherung bzw. den herstellungsspezifischen Qualitätssystemen statt. In eigenen Abschnitten wird dabei auf die einzelnen Bestandteile solcher Systeme eingegangen. Der letzte Abschnitt dieses Unterkapitels ist ausschließlich auf Qualitätssysteme in der Zuliefererkette ausgerichtet.

Martin Hinsch

8. Instandhaltung

Sobald Luftfahrzeuge nach Herstellung in den Betrieb übergangen sind, ist sicherzustellen, dass sich während des Betriebszeitraums dauerhaft in einem lufttüchtigen Zustand befinden. Hierzu muss das Luftfahrzeug regelmäßig untersucht und instand gehalten werden. Diese Aktivitäten dürfen ausschließlich von behördlich zugelassenen Instandhaltungsbetrieben gemäß Part 145 durchgeführt werden. Im vorliegenden Kapitel wird detailliert auf deren Aufbau und die Arbeitsweise eingegangen.

Martin Hinsch

9. Material- und Leistungsversorgung

Wie in anderen Branchen auch, sind Betriebe der Luftfahrtindustrie in hohem Maße von anderen Unternehmen abhängig. Dabei müssen nicht nur Material, Betriebsstoffe sowie Norm- und Standardteile, sondern auch Komponenten, Module und Dienstleistungen extern bezogen werden. Die Bedingungen werden dadurch erschwert, dass luftfahrttechnische Betriebe volle luftrechtliche Verantwortung für die Qualität der zugelieferten Produkte tragen und für viele Teile eine Rückverfolgbarkeit des Materialflusses von der Quelle bis zum Einbau im Luftfahrzeug sicherstellen müssen. Insoweit kommt der Material- und Leistungsversorgung erhebliche Bedeutung zu.

Martin Hinsch

10. Personal

Die hohe Komplexität der Leistungserstellung und die durch EASA und EN formulierten Anforderungen an Produktqualität und -sicherheit zwingen luftfahrttechnische Betriebe unweigerlich zu einer detaillierten Auseinandersetzung mit der Qualifikation ihres Personals.

Martin Hinsch

11. Qualitäts- und Safety-Management

Die außergewöhnlichen Qualitäts- und Sicherheitsanforderungen an luftfahrttechnische Betriebe geben dem Qualitätsmanagement (QM) eine besondere Bedeutung und machen hier eine ausführliche Auseinandersetzung unverzichtbar. Dazu wird zunächst auf die Grundlagen des Qualitätsmanagements eingegangen, bevor eine Überleitung zu Qualitätsmanagementsystemen erfolgt. Als erstes werden dort Zweck und Ziele solcher Systeme erläutert, bevor eine Beschreibung der zugehörigen Dokumentationsbestandteile vorgenommen wird. Zu letzteren zählt neben dem QM- bzw. Betriebshandbuch, die operative Vorgabedokumentation in Form von Verfahrens- oder Prozessbeschreibungen sowie Anleitungen, Checklisten und anderen Hilfsdokumenten.

Martin Hinsch

Backmatter

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