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Über dieses Buch

Dieses Lehr- und Arbeitsbuch vermittelt anschaulich und praxisnah das Grundverständnis für Controlling-Informationssysteme am Beispiel der fiktiven Unternehmen Campus Bicycle Allround GmbH und IDES. Der beispielhaft dargestellte praktische Einsatz ausgewählter real existierender Controlling-Informationssysteme zeigt Nutzenpotenziale und Chancen sowie mögliche Risiken für Unternehmen auf. Der typische Controlling-Arbeitstag in unterschiedlichen Systemumgebungen wird verglichen, zahlreiche Fallbeispiele vertiefen die Einsicht in und das Verstehen der systembasierten Unternehmensplanung und -steuerung.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Controlling Controlling : Funktionen, Aufgaben und Instrumente

Die in diesem Kapitel dargestellten Grundlagen eines modernen, effizienten und effektiven Controllings, welches aus unserer Sicht auch einen klaren Zukunftsbezug aufweisen muss, bilden die Basis für die sich anschließenden Ausführungen zu den Controlling-Informationssystemen. Ohne diese Kenntnisse wird es schwer fallen, die Zusammenhänge zwischen Controlling und Informationssystem nachzuvollziehen und/oder das für das eigene Unternehmen bzw. die eigene Organisation passende Controlling-Informationssystem auszuwählen und bedarfsgerecht anzupassen.
Jürgen Petzold, Markus Westerkamp

2. Controlling Controlling -Informationssysteme zur Unterstützung des wertorientierten Controllings

Zahlreiche Unternehmen haben die Relevanz der Informationsgewinnung und -auswertung verstanden. Die Analyse kritischer betrieblicher Kennzahlen leistet einen wichtigen Beitrag zur langfristigen Unternehmenssicherung und verhilft, erforderliche Maßnahmen frühzeitig einzuleiten. Pauschal lässt sich die Steuerung des Unternehmens mit der Steuerung eines Schiffes vergleichen, das mit Ruder und Antrieb (Steuerungsmittel) in schwerer See (Umweltbedingungen) auf Kurs gehalten werden soll (Zielorientierung) (vgl. Spremann und Zur 1992, S. 229).
Jürgen Petzold, Markus Westerkamp

3. Begriff, Aufbau und Komponenten von Controlling Controlling -Informationssystemen

Um die unterschiedlichen Aufgaben des Controllings erfüllen zu können bedarf es heutzutage einer leistungsfähigen DV-Unterstützung. Diese ist insb. durch schnelle Entwicklungsprozesse und Änderungen der Controlling-Einsatzgebiete und -Instrumente begründet. In den vergangenen Jahren haben viele mittlere und große Unternehmen ihr unternehmensindividuelles rechnungswesenbasiertes operatives Controlling aufgebaut bzw. installiert und ausgebaut. Der Praxis-Fokus der gegenwärtigen Entwicklung des Controllings orientiert sich zunehmend an den Möglichkeiten der Zusammenfügung der strategischen mit der operativen Unternehmenssteuerung. Der Annahme folgend, dass sich die verfügbaren Datenmengen für das Controlling ungefähr alle 20 Monate verdoppeln, jedoch lediglich 5 – 10 % der Daten analysiert werden können, so wird der sog. Business Intelligence (BI) ein zunehmender Stellenwert beigemessen (vgl. Müller-Hedrich 2002, S. 404 f.).
Jürgen Petzold, Markus Westerkamp

4. Nutzenpotentiale von Controlling Controlling -Informationssystemen

Nachdem in den vorangegangenen Kapiteln das Konzept der Controlling-Informationssysteme ausführlich vorgestellt wurde, welches im Folgenden mit Anwendungsbeispielen unterlegt wird, wird in diesem Kapitel kurz auf die vielfältigen Nutzenpotenziale und die damit verbundenen Kosten derartiger Systeme eingegangen. In diesem Kontext treten, neben technischen Aspekten, Wirtschaftlichkeitsanalysen als Entscheidungsgrundlage vor der Entscheidung für ein bestimmtes Controlling-Informationssystem in das Zentrum des Interesses.
Jürgen Petzold, Markus Westerkamp

5. Das Referenzunternehmen: Campus Bicycle Allround GmbH

Die folgenden einzelnen Fallaufgaben können unabhängig voneinander bearbeitet und gelöst werden. Ein Bezug bzw. Vorwissen zu den vorhergehenden und nachfolgenden Aufgaben ist nicht erforderlich. Notwendig ist dagegen eine Kenntnis über das eigene fiktive Unternehmen Campus Bicycle Allround GmbH, welche sich der/die AnwenderIn mit dem vorliegenden Kapitel aneignen sollte und das SAP Modellunternehmen IDES. Zu beachten ist, dass eine Eins-zu-eins-Fallaufgaben-Umsetzung ein Vorhandensein des jeweiligen Controlling-Informationssystems (Corporate Planner, Seneca Global und SAP R/3) sowie vor allem eine Adaption der hier vorgestellten Situation und Daten der Campus Bicycle Allround GmbH voraussetzt.
Jürgen Petzold, Markus Westerkamp

6. Controlling Controlling -Informationssysteme in der Praxis

Informationen allein nutzen dem Unternehmen relativ wenig.Von Bedeutung sind hingegen die Verzahnung der Informationen und damit die Informationsverarbeitung im Gesamtsystem. Controlling-Informationssysteme müssen demzufolge in ihrem Zusammenwirken mit der Strategie, der Organisationsstruktur, den Führungsphilosophien und -instrumenten u. Ä. Faktoren bewertet werden. In der Praxis werden jedoch oft suboptimale Entscheidungen zum Teil aus Unkenntnis der Leistungsfähigkeit der jeweiligen Controlling-Informationssysteme getroffen.
Jürgen Petzold, Markus Westerkamp

7. Wirtschaftlichkeit, Anforderungskatalog Anforderungskatalog und Auswahlprozess Auswahlprozess von Controlling Controlling -Informationssystemen

Im Folgenden wird zunächst auf Wirtschaftlichkeitsaspekte in Bezug auf Controlling-Informationssysteme eingegangen, da diese ein wichtiges Auswahlkriterium für ein bestimmtes Controlling-Informationssystem sind. Dieses und weitere Kriterien werden anschließend in einem exemplarischen Anforderungskatalog für CIS zusammengefasst, um den EntscheidernInnen im Unternehmen die Auswahl einer für ihr Unternehmen passenden Lösung zu erleichtern. Abschließend wird ein strukturierter Prozess zur Auswahl des passenden Controlling-Informationssystems vorgestellt, der die Qualität der Auswahlentscheidung verbessern und den zeitlichen, personellen und kostenmäßigen Aufwand dieses Prozesses reduzieren soll.
Jürgen Petzold, Markus Westerkamp

8. Controlling Controlling -Informationssysteme: Schlussbetrachtung und Handlungsempfehlungen

Tabellenkalkulationsprogramme wie MS Excel bieten den Controllerinnen und Controllern durch zahlreiche Funktionen eine gute Unterstützung bei der Aufbereitung von zweckneutralen Daten im Rahmen der Informationsversorgungsfunktion des Controllings. Bei komplexen Auswertungen gelangen derartige Programme jedoch rasch an ihre Grenzen. Sofern sich die für die Lösung der Controlling-Sachprobleme notwendigen Informationen nicht mehr hinreichend mithilfe eines Tabellenkalkulationsprogrammes aufbereiten und abbilden lassen, sollte ein Controlling-Informationssystem als umfangreichere Anwendungssoftware zum Einsatz gebracht werden.
Jürgen Petzold, Markus Westerkamp

Backmatter

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