Die Digitalisierung ist ein absolutes Trendthema unserer Gesellschaft. Unter dem Begriff digitale Transformation versteht man die durchgängige Vernetzung aller Wirtschaftsbereiche sowie die Anpassung der Akteure an die neuen Gegebenheiten der digitalen Ökonomie (vgl. Koglin 2016).
Somit wird aktuell die Digitalisierung in der gesamten Immobilienwirtschaft und auch im Facility Management entwickelt und definiert. Dabei sind die Aspekte der Digitalisierung im Facility Management thematisch sehr vielschichtig.
Laut einer Studie über den Einsatz digitaler Technologien in der Immobilienwirtschaft sind besonders die Datenstrukturierung, mobile Arbeitsgeräte, Big Data und Cloud-Technologien die maßgeblichen Trends (vgl. Rodeck et al. 2016).
Computer Aided Facility Management (CAFM; dt.: computerunterstütztes Facility Management) ist ein Werkzeug für das Facility Management. CAFM-Systeme werden zur integrierten und informationstechnischen Unterstützung der Aufgaben im Rahmen von Facility Management-Prozessen eingesetzt.
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Das Schlagwort Industrie 4.0 beschreibt einen Umbruch im produzierenden Sektor, dessen Leitbild eine hochautomatisierte und vernetzte industrielle Produktions- und Logistikkette ist (vgl. BMAS 2015).
Die betrieblichen Anwendungssystemen (vgl. Stahlknecht; Hasenkamp 2005) lassen sich grob unterteilen in Administrations- und Dispositionssysteme, Planungs- und Führungsinformationssysteme sowie Querschnittstesysteme (im wesentlichen Bürosysteme).
Bis zur Version AutoCAD 2008 auch bekannt unter der Produktbezeichnung ADT (Autodesk Architectural Desktop). Diese Applikationen ist als 2D-Lösung für Architekten in Abgrenzung zu Revit als 3D-Lösung positioniert.
In verschiedenen Anwendungsgebieten entstehen spezielle Ausprägungen von GIS, wie z. B. Landinformationssysteme (LIS), Netzinformationssysteme (NIS), Umweltinformationssysteme (UIS), Rauminformationssysteme (RIS) und spezielle Fachinformationssysteme (FIS).
Geoportale sind Webportale für eine Suche nach und einen Zugriff auf digitale geographische Informationen (Geodaten) und auf geographische Dienste (Darstellung, Editierung, Analyse) mit Hilfe eines Webbrowsers z. B. Google maps oder MapPoint von Microsoft.
So schreibt der Haufe Verlag am 16.07.2008 im Rahmen einer Übersicht von Portfoliomanagement-Systemen auf seiner web-Seite: „In kaum einer Berufsgruppe der Immobilienbranche gibt es so viele ausgefuchste Excel -Anwender wie unter den Portfolio- und Asset-Managern“ (www.haufe.de, Stand 07/2008).
Solche integrierten Systeme werden als E-Business-Systeme oder auch Business-Suite bezeichnet, wobei die Abgrenzung zu „traditionellen“ ERP-Systemen in manchen Fällen schwierig ist.
Hierzu zählen Aspekte wie Produkt/Service, Rentabilität, Verkaufsabwicklung/Kosten, Reaktion auf Marktveränderungen, Marketingmaßnahmen, Kundenerfahrung sowie operative und organisatorische Fähigkeiten.
Im Vergleich zu dem CAFM-Portfolio von 2005 hat sich die durchschnittliche Installationsgröße insgesamt gesteigert, was auf einer höheren Durchdringung und Akzeptanz der CAFM-Systeme in den Organisationen basiert.
Es wird bei SAP zwichen Private-Cloud-Lösungen (Organisation hat eigene Cloud) und Public-Cloud-Lösungen (nutzt Infrastruktur eines Dienstleisters) unterschieden.
Detaillierte Beschreibungen der neusten SAP-Entwicklungen, wie z. B. SAP Cloud4RE oder Asset Intelligence Network (AIN) sind dem Abschn. 4.12 zu entnehmen.
Auf Initiative von Microsoft haben sich fünf Microsoft Partner in der ATRIUM-Gruppe zusammengefunden, um Lösungen für Objekt- und Immobilienmanagement aus einer Hand anzubieten.
Bei dem Verfahren MIRR (Modified Internal Rate of Return) wird explizit unterstellt, dass die von einem Investitionsobjekt freigesetzten Rückflüsse nur zu einem einheitlich vorgegebenen Kalkulationszinssatz zwischenverlangt werden können. Die Rückflüsse werden bei dieser Methode mit dem vorgegebenen Zinssatz auf das Ende der Nutzungsdauer aufgezinst (vgl. GEFMA 460 2010, 2016).
Um die Adaption des Vorgehensmodells und insbesondere die Ausgestaltung der Konzeptionsphase in Abhängigeit der Ausgagslage und der Organisation zu zeigen, wird auf das Einführungsbesispiel in Abschn. 3.2 verwiesen.
Hier ist besonders der M3-Mapping Trolly der Fa. NavVis aus Münschen zu nennen. Dieser Kartierungs-Trolley ist ein mit Lasern und Kameras ausgestatteter fahrbarer Scanner, mit dem erstmals die dreidimensionale Erfassung ganzer Gebäude in kürzester Zeit und für jedermann möglich ist.
Der Begriff „Building Information Model“ erschien erstmalig in einem Papier von van Nederveen im Jahre 1992 an der TU Delft, Faculty of Architecture, Niederlande (vgl. van Nederveen 1992).
Im Rahmen des Stufenplans „Digitales Bauen und Planen“ und des Masterplans Bauen 4.0 des Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI).
Eine genaue Detailierung für das CAFM-Fachmodell ist jedoch nicht vorhanden. Es handelt sich im BIM-Leitfaden von 2013 vielmehr um einen theoretischen Ansatz.
CAFM-Connect ist ein System zum Austausch von Gebäudedatenmodellen in der Betriebsphase auf Basis IFC (bestehend aus CAFM-Connect Katalog und CAFM-Connect Editor), initiiert vom CAFM-Ring, einem Branchenverband der Hersteller von Software zum Betrieb von Gebäuden und deren Anlagen (CAFM).
Hier sind insbesondere die GEFMA 920: GEFMA-Agenda „BIM im FM“, die GEFMA 924: Datenmodell und digitaler Ordnungsrahmen für das FM und die GEFMA 926: White Paper BIM im FM zu nennen.
BIG BIM beschreibt die durchgängige und interdisziplinäre Anwendung der BIM-Methode über den Lebenszyklus eines Bauwerkes; im Gegensatz dazu steht LITTLE BIM für die Anwendung der BIM-Methode beschränkt auf eine Disziplin und beschreibt damit eine Insellösung (vgl. Egger, Hausknecht, Liebich, Przybylo, 2013).