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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einleitung

Zusammenfassung
Nach einer Delphi-Studie des BMBF wird der schon seit längerem zu beobachtende Trend der zunehmenden Segmentierung von Absatzmärkten weiter voranschreiten (vgl. Frauenhofer ISI, 1998, S. 13). Dieser Trend ist zurückzufuhren auf die Individualisierung aller Lebensbereiche, welche sich in einer steigenden Zahl von Single-Haushalten und anderer demographischer Entwicklungen ausdrückt.
Martin Müller

2. Grundlagen des Supply Chain Managements

Zusammenfassung
In der letzten Zeit ist ein exponentieller Anstieg der Publikationen zum Thema SCM zu beobachten. Dabei ist stellt man fest, dass der Ausgangspunkt dieses Ansatzes in den USA zu finden ist und sich das SCM nun schon seit einiger Zeit vermehrt auch in Europa verbreitet (vgl. Oliver/Webber 1982; Houlihan 1985; Christopher 1998; Wildemann 2001; Otto/Kotzab 2001, Weber 2002, Otto 2002; Stölzle 1999; Spengler/Voss/Kopfer 2003).
Martin Müller

3. Die Neue Institutionenökonomie

Zusammenfassung
Das große Verdienst der Neoklassik ist darin zu sehen, dass mit Hilfe von Quantifizierung und Monetarisierung ein einheitliches Theoriegebäude errichtet wurde, mit dem dann der Weg zu leicht handhabbaren Entscheidungsmodellen bereitet war (vgl. Zabel 1998, S. 5). Somit kann die Neoklassik als das „Gravitationszentrum abstrakt-ökonomischer Theoriebildung“ gelten und weist zudem eine hohe modelltheoretische Konsistenz und innere Leistungsfähigkeit auf (vgl. Gawel 1996, S. 53; Gawel 1996a, S. 11). Sie erlaubt dem Theoretiker, die Grundgedanken ökonomischer Effizienz unter idealtypischen Bedingungen zu entwickeln. Dazu werden allerdings die restriktive Annahme des vollkommenen Marktes und die Verhaltensannahme der individuellen Rationalität benötigt. Letztere Annahme besagt, dass Individuen stabile, konsistente Präferenzen (Nutzenfunktionen) besitzen und mit ihrer Handlungswahl rational die Maximierung ihres eigenen Nutzenniveaus beabsichtigen (in der Literatur wird für diese Verhaltensannahme der Begriff „homo oeconomicus“ verwendet). Mit diesen Annahmen abstrahiert die Neoklassik jedoch von fast überall vorliegenden Informa- tions- und Unsicherheitsproblemen.
Martin Müller

4. Analyse des Supply Chain Management mittels Ansätzen der Neuen Institutionenökonomie

Zusammenfassung
In Kapitel 2 wurde bereits festgestellt, dass Art und Umfang des zwischenbetrieblichen Informationsaustausches wesentlich von der gewählten Koordinationsform bestimmt werden. Wie gezeigt wurde, existieren bereits zahlreiche Ansätze (Klassifizierungen), für die Koordination der Zusammenarbeit mit Partnern in der Supply Chain. In diesem Zusammenhang wurde aber auch ein theoretisches Defizit dieser Ansätze festgestellt. Daher soll hier zuerst eine theoretisch fundierte Analyse der Koordinationsform des SCM durchgeführt werden. Beginnend mit einer kurzen Literaturübersicht über die Anwendung der Neue Institutionenökonomie im SCM, folgt eine transaktionskostentheoretische Analyse des SCM. Darauf aufbauend können dann Implikationen für den zwischenbetrieblichen Informationsaustausch abgeleitet werden.
Martin Müller

5. Transaktionsatmosphäre

Zusammenfassung
Ziel dieses Kapitels ist es, theoretisch begründete Anforderungen für die Ausgestaltung einer Transaktionsatmosphäre herzuleiten. Dafür sollen zuerst bestehende Grundlagen aus der Literatur aufgearbeitet und anschließend daraus wesentliche Bestandteile einer Transaktionsatmosphäre abgeleitet werden.
Martin Müller

6. Supply Chain-Community — ein Modell

Zusammenfassung
Ausgehend von der Situation, dass eine Transaktion mit hoher Unsicherheit und Spezifität behaftet ist, wurden in dieser Arbeit Vorschläge aus der Neuen Institutionenökonomie heraus diskutiert, beide Faktoren zu reduzieren, ohne eine vertikale Integration vorzunehmen. Hierzu wurden bereits verschiedene Maßnahmen ermittelt. Dabei wurde ersichtlich, dass die Bandbreite an Vorschlägen der Neuen Institutionenökonomik sehr differenziert zur Anwendung kommen muss, um wirksam zu sein. Oftmals erscheint eine Kombination der Maßnahmen erforderlich.
Martin Müller

7. Schlussbetrachtung

Zusammenfassung
Im Mittelpunkt dieser Arbeit standen die Probleme des Austausches sensibler Informationen und Daten im SCM. Hierzu wurde zuerst das bislang noch sehr uneinheitliche Feld des SCM im Hinblick auf gemeinsame konstitutive Merkmale untersucht. Dabei konnten gemeinsame Ziele und Maßnahmen zur Umsetzung der Ziele identifiziert werden. Diese wurden dann anhand ausgewählter Modelle, welche in der Literatur zum SCM häufig rezipiert werden, gespiegelt. Die so validierten Transaktionscharakteristika des SCM dienten später in der transaktionskostentheoretischen Untersuchung als Analysegegenstand. Wie die Analyse der verschiedenen Ansätze und Modelle des SCM gezeigt hat, besteht auf der strategischen Ebene des SCM ein Defizit. Die meisten Modelle haben ihren Schwerpunkt im operativen Bereich. Eine Verbesserung der Effektivität und Effizienz der Prozesse steht im Vordergrund. Die Integration der Partner und damit die Organisation des Informationsaustausches werden in der Literatur zumeist nur ansatzweise behandelt. Die Kooperationsdimension des SCM wird damit systematisch vernachlässigt.
Martin Müller

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