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10.10.2016 | Informationswirtschaft | Im Fokus | Onlineartikel

Disruptive Technologien als Chance für Unternehmen

Autor:
Jacqueline Pohl

Smartphones, E-Mail oder Cloud-Services haben gezeigt, wie disruptive Technologien ganze IT-Bereiche umkrempeln können. Wer sich auf künftige Veränderungen einstellt, kann diese gewinnbringend nutzen.

Disruptive Technologien stellen heute ganze Geschäftsmodelle auf den Kopf. Neue Anwendungen und Services erweisen sich als so mächtig, dass die bisherigen Technologien dagegen alt aussehen und rasch durch die Innovationen ersetzt werden. Unternehmen müssen im Zuge der Digitalisierung eine technische Basis schaffen, die in der Lage ist, solche drastischen Entwicklungen mitzutragen, analysiert das Marktforschungsunternehmen Gartner. Nur dann profitieren Unternehmen von den neuen Möglichkeiten und erschließen neue Geschäftsfelder.

Nach Auffassung der Analysten können vor allem datengetriebene Innovationen disruptiv wirken. Gleichzeitig haben sie das größte Potenzial für künftige Business-Modelle und stetiges Wachstum. Eine halbe Million neue Geräte wird stündlich mit dem Internet verbunden, und ein Ende ist nicht abzusehen. Jedes dieser Geräte trägt dazu bei, die Menge an Daten zu vergrößern, die analysiert und für neue Produkte und Dienstleistungen genutzt werden kann.

Digitale Innovation dank Künstlicher Intelligenz

Um sich von der Konkurrenz abzuheben, kommt es darauf an, von Datenanalysen bis hin zu Künstlicher Intelligenz (KI) und selbstlernenden Maschinen alle Mittel auszuschöpfen, um die Masse an Rohdaten auszuwerten und in wertvolle Einsichten zu verwandeln. Gartner spricht dabei vom Algorithmic Business, das zum Beispiel präzise, personalisierte Angebote ermöglicht, wo andere Unternehmen nur im Dunkeln stochern. Auch in der Personalabteilung werden bereits Algorithmen verwendet, um geeignete Kandidaten für bestimmte Positionen herauszufiltern. 

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Künstliche Intelligenz – Wann übernehmen die Maschinen?

Jeder kennt sie. Smartphones, die mit uns sprechen, Armbanduhren, die unsere Gesundheitsdaten aufzeichnen, Arbeitsabläufe, die sich automatisch organisieren, Autos, Flugzeuge und Drohnen, die sich selber steuern, Verkehrs- und Energiesysteme mit autonomer Logistik oder Roboter, die ferne Planeten erkunden, sind technische Beispiele einer vernetzten Welt intelligenter Systeme. 


In der Vergangenheit haben disruptive Technologien zum Beispiel die Kommunikation mit E-Mail, Voice over IP oder Social Media für immer verändert. Künftig werden für Unternehmen Smart Things und Künstliche Intelligenz eine größere Rolle spielen, um die Fülle an Daten zu verarbeiten und Prozesse zu steuern. KI hat sich in den letzten Jahren enorm weiterentwickelt. Durch maschinelles Lernen und Deep Learning können sich KIs sogar neue Fähigkeiten aneignen. Diese Künstliche Intelligenz ermöglicht unter anderem neue Technologien wie selbstfahrende Autos und Cobots in der Industrie 4.0 – Roboter, die Seite an Seite mit dem Menschen arbeiten und von diesen lernen. 

Digitale Business-Plattform auf disruptive Entwicklungen vorbereiten

"Jeder kennt sie. Smartphones, die mit uns sprechen, Armbanduhren, die unsere Gesundheitsdaten aufzeichnen, Arbeitsabläufe, die sich automatisch organisieren, Autos, Flugzeuge und Drohnen, die sich selber steuern, Verkehrs- und Energiesysteme mit autonomer Logistik oder Roboter, die ferne Planeten erkunden, sind technische Beispiele einer vernetzten Welt intelligenter Systeme. Sie zeigen uns, dass unser Alltag bereits von KI-Funktionen bestimmt ist", so Springer-Autor Klaus Mainzer im Kapitel "Infrastrukturen werden intelligent". Den Menschen soll die KI dabei nicht ablösen. Die Informatik findet aber häufig Lösungen, die effizienter sind und die Unternehmen gezielt für innovative Prozesse und einen Wettbewerbsvorsprung nutzen können. 

Um sich auf kommende disruptive Entwicklungen einzustellen, müssen Unternehmen ihre digitale Business-Plattform laut Gartner in fünf Bereichen fit machen:

  • Kernanwendungen wie das Back Office und Enterprise-Resource-Planning (ERP),
  • alle Anwendungen, die die Customer Experience beeinflussen, beispielsweise die E-Commerce-Plattform,
  • dazu alle Applikationen rund um die Datenverwaltung und Analysen,
  • plus die Internet-of-Things-Plattform und
  • die externen Anbindungen an Marktplätze, Communitys oder Partner 

Außerdem sollte es im Unternehmen klare Verantwortlichkeiten geben, wer für die Transformation oder Entwicklung neuer Anwendungen in den einzelnen IT-Bereichen sowie deren Finanzierung zuständig ist, um schnell auf Veränderungen zu reagieren. 

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