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Über dieses Buch

Heike Wimmer untersucht die Ursachen und Wirkungen von Vertrauen in der Vorgesetzten-Mitarbeiter-Relation. Die Autorin thematisiert die phasenabhängige Konstitution von Vertrauen, genauer den Anfang der Vertrauensgenese bzw. des (langfristigen) Vertrauens. Sie konzentriert sich auf die kulturbedingt differenten Werthaltungen der Beschäftigten, um Ursachen und Zusammenhänge der Vertrauensbildung detailliert zu deuten und kommt zu einer klaren Unterscheidbarkeit der vorgelagerten Vertrauensarten und dessen Einfluss hinsichtlich der berücksichtigten Landeskulturen und Wirkungen der Führungsstile. Dabei entwickelt sie einen ebenso informativen als auch ideenreichen Ausblick mit konkreten Vorschlägen zur praktischen Ausgestaltung der Führungskraft-Mitarbeiter-Dyade.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Einführung

Die Existenz und Genese von Vertrauen weckte in der von ökonomischem Aufschwung und Fortschrittsoptimismus geprägten Nachkriegsphase nur bedingt Interesse. Vielmehr wurde das für gesellschaftliche Institutionen und soziale Beziehungen relevante Phänomen als diskurswürdiges Forschungsfeld völlig vernachlässigt. Erst seit Anfang der 1990er Jahre erregt das ehemals stiefmütterlich behandelte Thema vermehrt interdisziplinäre Aufmerksamkeit und ist zu einem Forschungsfeld höchster Relevanz avanciert.

Heike Wimmer

Theoretisch-konzeptionelle Grundlagen zur Erschließung des Forschungsfeldes

Der alltagssprachliche Begriff Vertrauen fordert für wissenschaftliche Zwecke eine Präzisierung, da nur so konfundierte Sachverhalte unmissverständlich kommuniziert, Mehrdeutigkeit verhindert und die vorliegende Arbeit dem Forschungsziel entsprechend eingeordnet werden können. Im Folgenden ist der theoretische Bezugsrahmen der Arbeit als Fundierung des aufgezeigten Forschungsstandes, deren Lücken sowie der empirischen Untersuchung, siehe Abbildung I.1, dargestellt.

Heike Wimmer

Zum Stand der Forschung und Hypothesenbildung

Die Generierung von Vertrauen ist einer der kritischsten Erfolgsfaktoren der Mitarbeiter-Führungskraft-Beziehung und insbesondere in internationalen Konstellationen brisant. Kapitel II.1 der vorliegenden Arbeit widmet sich, basierend auf der stetig steigenden Relevanz und Sensibilisierung für die Problematik des Themas, den bis dato vorliegenden Einsichten, wie interpersonelles Vertrauen in die Führungskraft kulturübergreifend oder im interkulturellen Umfeld aufgebaut wird.

Heike Wimmer

Empirische Untersuchung

In der Praxis kann eine Analyse des kulturellen Einflusses und des Führungsverhaltens auf die Generierung initialen Vertrauens, vergleichbar mit der Studie kultureller Unterschiede, nur sinnvoll sein, wenn Zusammenhänge nicht nur theoretisch erahnt, sondern auch überprüft werden. Nachdem im theoretischen Teil der vorliegenden Arbeit Interaktionen zwischen Werthaltungen, Vertrauen und Führungsstilen entwickelt werden konnten, sollen diese nun in drei Ländern auf ihre praktische Beständigkeit untersucht werden.

Heike Wimmer

Schlussbetrachtung

In der Einführung zu dieser Monografie wurden verschiedene Forschungsdefizite diagnostiziert, die in kulturvergleichenden Studien zum initialen Mitarbeitervertrauen in die Führungskraft existieren. Daraus ableitend stellt sich zu Beginn der Etablierung von Führungskraft-Mitarbeiter-Beziehungen die Frage, inwieweit sich (kulturbedingt) unterschiedliche Werthaltungen von Beschäftigten auf die Zuschreibung von Vertrauen in die Führungskraft sowie die Interpretation des zu erwartenden Führungsstils auswirken.

Heike Wimmer

Backmatter

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