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19.07.2019 | Innenarchitektur | Im Fokus | Onlineartikel

Roboter für die Sanitärkeramik

Autor:
Christoph Berger

Sanitärkeramik rangiert in der Beliebtheitsskala der Sanitärwirtschaft auf den ersten Plätzen. Glasiert wird diese zunehmend mit Robotertechnik. Ein neu entwickeltes System lässt die Roboter unterschiedlichste Modelle auf der Linie erkennen.

Damit Modellwechsel in den Roboterlinien reibungslos und effizient verlaufen, hat die Gesellschaft zur Förderung angewandter Informatik (GFaI) das 3D-System CeramDetect entwickelt. Das System erfasst die auf einem Drehtisch platzierte Keramik komplett per Laserlichtschnitt. Die so gewonnen Daten werden mit einer Datenbank abgeglichen. So lässt sich der Typ des Werkstücks wie auch dessen ideale Position für die bevorstehende Glasur bestimmen. Das führt dazu, dass sich unterschiedlichste Modelle auf demselben Fließband automatisiert bearbeiten lassen – eine manuelle Eingabe von Modellnummern ist nicht mehr nötig. Das System verfügt darüber hinaus über einen Anlernmodus. Dieser ermöglicht es dem Werker, auf einfache Weise neue Modelle in die Datenbank einzupflegen. CAD-Daten der Modelle sind hierfür nicht notwendig, der Einlernvorgang dauert für jedes Modell 60 Sekunden. Eine Entlastung der Arbeitskräfte, der Schutz der Anlage vor Fehlbedienungen, das sehr schnelle Einlernen neuer Werkstücke sowie eine Erkennungsrate, die über 99 Prozent liegt, werden als Vorteile von der GFaI aufgeführt.

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2011 | OriginalPaper | Buchkapitel

Küchen, Bäder und WCs

Quelle:
Einführung in das Entwerfen

2019 | OriginalPaper | Buchkapitel

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Quelle:
Technischer Ausbau von Gebäuden

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