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Über dieses Buch

Der Band zur Frühförderung steht im Diskurs um Innovationen und Entwicklungen im System der Förderung behinderter oder von Behinderung bedrohter Kinder. Stärken und Schwächen der fachlichen, rechtlichen, finanziellen und organisatorischen Rahmenbedingungen werden in einer Kombination sozialwissenschaftlicher Methoden empirisch erhoben und kommentiert. Detaillierte Vorschläge und Empfehlungen der GutachterInnen zur kontinuierlichen Verbesserung richten sich an alle relevanten Akteure des Bundes, der Länder und der Kommunen. Der Band beinhaltet eine Einführung von Armins Sohns.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

0. Einführung von Prof. Dr. Armin Sohns

Frühförderung von Kindern im Vorschulalter im Spannungsfeld zwischen fachlichen Ansprüchen von Wissenschaft und Gesetzgeber und der (Nicht-) Umsetzung in der Praxis – Anmerkungen zur Studie „Vernetzung statt Versäulung – Frühförderung in Schleswig-Holstein“
Zusammenfassung
Die „Frühe Förderung“ unserer Kinder ist angesichts immer häufiger auftretender sogenannter „Entwicklungsauffälligkeiten“ in aller Munde. Eine tragende Rolle spielen hierbei verschiedene Grundanliegen von Politik und Gesellschaft, um deren Ausgestaltung aktuell diskutiert wird.
Armin Sohns

1. Gutachten Auftrag

Zusammenfassung
Am 26. Januar 2010 wurde vom Gebäudemanagement AöR des Landes Schleswig-Holstein (GMSH) im Auftrag des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Familie und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein das „Gutachten über Frühförderung in Schleswig-Holstein“ ausgeschrieben. Die Landesrahmenvereinbarung (LRV-SH) regelt in § 17, dass eine Evaluation durchgeführt werden soll.
Bernd Maelicke, Rainer Fretschner, Nina Köhler, Fabian Frei

2. Methodik des Gutachtens

Zusammenfassung
Für das vorliegende Gutachten wurde ein mehrdimensionales Forschungsdesign entwickelt, das quantitative und qualitative Forschungsmethoden umfasst, um das System der Frühförderung in Schleswig-Holstein zu untersuchen. Mit diesem Vorgehen wurde es möglich, sowohl statistische Daten als auch Interpretationsund Deutungsansätze aus dem System der Frühförderung selbst zu gewinnen.
Bernd Maelicke, Rainer Fretschner, Nina Köhler, Fabian Frei

3. Aktuelle Entwicklungen in der Fachdiskussion

Zusammenfassung
Die Bildungskommission des Deutschen Bildungsrates machte 1973 Vorschläge zur pädagogischen Förderung behinderter und von Behinderung bedrohter Kinder. Empfohlen wurde die Einrichtung von „Zentren für pädagogische Frühförderung“. Von Beginn an gab es Komplikationen, dieses Vorhaben umzusetzen, da die unterschiedlichen Berufsgruppen – in erster Linie Mediziner und Pädagogen – in Bezug auf die Umsetzung und Leitung der Institutionen verschiedener Auffassung waren.
Bernd Maelicke, Rainer Fretschner, Nina Köhler, Fabian Frei

4. Ergebnisse der Untersuchung

Zusammenfassung
Im Folgenden werden die Ergebnisse der empirischen Erhebungen, die im Rahmen des Gutachtens durchgeführt wurden, präsentiert. Hierbei handelt es sich um die Ergebnisse der DISW-Anbieterbefragung, der Experten- und Fokusgruppeninterviews, der DISW-Vertiefungsstudie IFF sowie der DISW-Datenabfrage Sozial- und Jugendhilfe.
Bernd Maelicke, Rainer Fretschner, Nina Köhler, Fabian Frei

5. Frühförderung in den anderen Bundesländern

Zusammenfassung
Mit Inkrafttreten der FrühV im Jahre 2003 wurde die Kostenteilung für die Umsetzung der Komplexleistung durch die Träger der Sozial- und Jugendhilfe sowie der Krankenkassen spezifiziert und gegenüber den Leistungen zur medizinischen Rehabilitation und heilpädagogischen Leistungen abgegrenzt. Damit konnten die Grundlagen für die Umsetzung der Leistungen zur Früherkennung und Frühförderung nach § 30 SGB IX bundesweit festgeschrieben werden.
Bernd Maelicke, Rainer Fretschner, Nina Köhler, Fabian Frei

6. Vorschläge und Empfehlungen zur Weiterentwicklung des Systems der Frühförderung in Schleswig-Holstein

Zusammenfassung
Das System der Frühförderung in Schleswig-Holstein – das hat das vorliegende Gutachten gezeigt – ist komplex und hat einen Ausdifferenzierungsgrad erreicht, der ein koordiniertes und abgestimmtes Vorgehen aller Akteure erforderlich macht. Im Folgenden werden einige Vorschläge und Empfehlungen unterbreitet, die dazu beitragen können, die Strukturen und Prozesse so anzupassen, dass sie sowohl im Sinne der Kinder und Eltern als auch im Sinne der Fach- und Führungskräfte zukunftsfähig gestaltet sind.
Bernd Maelicke, Rainer Fretschner, Nina Köhler, Fabian Frei

Backmatter

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