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30.05.2014 | Innovationsmanagement | Im Fokus | Onlineartikel

Die Chancen für Veränderungen nutzen

Autor:
Eva-Susanne Krah
2 Min. Lesedauer

Strategisches Zukunftsmanagement können Top-Entscheider in Unternehmen die Türen für Geschäfte von morgen öffnen. Wie Sie Zukunftskonzepte systematisch gestalten.

Strategische Wettbewerbsvorteile kommen selten nur aus der Produkt- oder Marktentwicklung des laufenden Tagesgeschäfts. Den Blick auf zukünftige Geschäftsfelder, Zukunftsszenarien und die systematische Nutzung eines "Zukunftsradars" sehen die Marktforscher von Dr. Wieselhuber & Partner vielmehr als entscheidenden Dreh- und Angelpunkt für Innovation. Dabei sind immer verschiedene Gestaltungsfelder des Unternehmens betroffen, die Manager auf die Zukunftsfähigkeit hin überprüfen müssen, wie das Beratungshaus in einem Whitepaper Zukunftsmanagement feststellt.

Innovation muss das richtige Tempo haben

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Im Mittelpunkt stehen dabei die fünf Kernbereiche des Unternehmens:

  • Produkte & Leistungen
  • Organisation & Führung
  • Vermarktung & Leistungserstellung
  • Strategie & Geschäftsmodell
  • Organisation & Führung
  • Kunden & Lieferanten sowie die
  • Finanzierung.

Wichtig im Zukunftsmanagement ist aus Sicht der Ergebnisse aus dem Whitepaper, dass die Erkenntnisse und Bewertungen aus dem Zukunftsmanagement dann in eine Innovationsstrategie übertragen werden, die dem Unternehmen Zeit-, Kosten- und Margenvorteile verspricht. In diesem Zusammenhang sollten Unternehmen auch die eigene Veränderungskultur pflegen mit dem Ziel, bessere Lösungen für die Zukunft zu generieren. Zudem kommt es wie bei allen Wachstums- und Innovationsstrategien darauf an, das richtige Timing und Tempo zu finden, damit nachhaltige Effekte erzielt werden können.

Partnerschaften für Zukunftsstrategien

Welche Methoden für das Zukunftsmanagement in dynamischen Branchen wie beispielsweise dem Automobilzuliefersektor sinnvoll sind, zeigen die Springer-Autoren Reinhold Popp und Axel Zweck in dem Buch "Zukunftsforschung im Praxistest" auf. Sie führen darin unter anderem an, wie wichtig neue Formen der Zukunftsforschung und Innovation werden und wie notwendig, denn: "die turbulenten Umfelder, in denen sich Unternehmen im Augenblick befinden, sorgen dafür, dass herkömmliche Geschäftsmodelle ihre Überzeugungskraft verlieren", so die Autoren. Dazu beschreiben sie unter anderem den Weg, wie im Rahmen der Zusammenarbeit zwischen Hochschulen, Unternehmen und Politik eine Zukunftsstudie zur Automobilzulieferbranche über ein sogenanntes "Public Private Partnership" (PPP) kreiert wurde. Dies trug dazu bei, Veränderungen in der Branche zu erkennen, beispielsweise die Verringerung in Produktionstiefe und Fertigung bei den OEM (Original Equipment Manufacturers) und die Folgen durch die Verlagerung hin zu Aufgaben wie Vertrieb, Services und Kundenbetreuung, die sich auf die markenbezogene Wertschöpfung beziehen. Es half auch, die Strukturen der Automotiveindustrie und charakteristische Erfolgsfaktoren aufzudecken, die dann für Zukunftsszenarien genutzt werden können.

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