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12.07.2013 | Innovationsmanagement | Im Fokus | Onlineartikel

Wie Sie gute Einfälle strategisch steuern

Autor:
Eva-Susanne Krah
2:30 Min. Lesedauer

Innovationen sind ein wertvolles Gut für Unternehmen, auf die Manager zurückgreifen, denn sie sind Treiber des Markterfolgs. Umso wichtiger ist ein umfassendes Innovationsmanagement. Wie Innovationen charakterisiert sind und wie sie strategisch gemanagt werden, zeigt der Autor Dominik Au anhand von Analysen.

Was wären Unternehmen und Märkte ohne Innovationen und Macher, die aus Innovationen Geschäftsideen entwickeln? Innovationen treiben vor allem die wirtschaftliche Entwicklung voran, aber auch die Marktstellung von Unternehmen. Innovationsmanagement gehört daher zu den zentralen Aufgaben im Unternehmen. Hier entscheidet sich, wie künftige Erfolgspotenziale generiert werden und das Unternehmen weiterentwickelt werden kann. Im unternehmerischen Bereich umfasst Innovation aber nicht nur Produkte und Prozesse, sondern auch innovative Dienstleistungen, Verfahren, Marketing-Strategien oder innovative Arbeitsmodelle. Dominik Au, Autor des Buchs "Strategisches Innovationsmanagement", verweist darin auf Innovationen bei Angebot und Nachfrage, bei den die Innovation alw "das Ergebnis zweier Prozesse" beschrieben wird. Doch nicht nur Unternehmen können etwas Neues erzeugen,sondern auch die Kunden: indem sie neue Anforderungen entwickeln, ihr Nachfrageverhalten verändern und so Produkte und Märkte weiterentwickeln helfen. Damit wird bereits die Rolle von Innovation im Management von Unternehmen klar: Sie ist ein Prozess aus dem Zusammenwirken von Nachfragern und Anbietern, die sich im Idealfall gegenseitig befeuern.

Querschnittsfunktion im Geschäftsprozess

In der institutionellen Sichtweise bzw. Perspektive wird Innovationsmanagement als Organisation oder als strukturelle Einheit verstanden. Dazu gehören

  • Aufgaben der Aufbauorganisation,

  • die Mitarbeiter und Entscheidungsträger und

  • deren Aufgabenverteilung.

Im Gegensatz dazu umfasst die funktionelle Sicht des Innovationsmanagements alle Prozesse, aus denen Innovationen hervorgehen. Dazu gehören beispielsweise alle Aktivitäten, die

  • der Ideenfindung und Ideenrealisierung und
  • der Entwicklung von marktfähigen Produkten und Dienstleistungen dienen.

Was ist das richtige Timing?

Zentrale Puinkte mit denen sich die Unternehmenslenker beschäftigen müssen, gleich in welcher Ebene des Innovationsmanagements sie sich befinden, sind Analysen dazu, wie sie im Unternehmen Technologien und Innovationen systematisch entwickeln können. Und: Wie ist das richtige Timing von Innovationen? Wann also sollten innovative Produkte am besten auf den Markt gebracht werden? Welche Modelle und Portfoliokonzepte Unternehmen hierzu aufstellen und durchführen sollten, hat Au vor dem Hintergrund der spezialchemischen Industrie näher beleuchtet. Dabei wird deutlich, dass Innovationen ein kreativer, aber vor allem ein strategischer Prozess zugrunde liegen muss, der auch ein Innovationscontrolling beinhaltet. Die Voraussetzung dafür sieht Au schon in der Unternehmensorganisation begründet, denn: Ein effektives und effizientes betriebliches Innovationssystem erfordere eine geeignete Organisation, um sowohl den Marktbedarf zu decken als auch die Zukunftsthemen und Megatrends besser zu bearbeiten. Nur dann schlagen gute Ideen sich letztendlich auch im Geschäftserfolg nieder.

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