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Innovation durch Intrapreneurship

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Intrapreneure können Unternehmen innovativer machen.


Mitarbeiter, die wie Unternehmer denken, können als Intrapreneure die Innovationskraft eines Unternehmens vorantreiben. Wie ein 360-Grad-Diagnoseinstrument dabei hilft, geeignete Mitarbeiter zu identifizieren.

Jedes Unternehmen braucht heute Innovationen, um langfristig überleben zu können. Und nicht nur das. „Innovative Unternehmen wachsen schneller, generieren mehr Umsatz und sind nachhaltig erfolgreicher“, so das Kernergebnis der Studie „Innovation – Deutsche Wege zum Erfolg“  der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PWC. So halten 83 Prozent der Firmen, die für die globale PWC-Studie befragt wurden, Innovationen schon heute für wichtig oder unverzichtbar, um im globalen Wettbewerb zu bestehen.

Deutsche Unternehmen haben klare Innovationsstrategien

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Deutschen Unternehmen stellt PWC ein gutes Zeugnis aus: „Sie setzen auf Open Innovation, also die Zusammenarbeit mit Partnern. Sie haben vielfach schon die nötigen strukturellen Voraussetzungen für erfolgreiche Innovation geschaffen, sowie eine klare Innovationsstrategie definiert“, so das Resümee PWC-Innovationsexperte Steffen Gackstatter. Doch wie gelingt es Unternehmen, die Innovationskraft ihrer Mitarbeiter zu aktivieren? Springer-Autorin Nina Schießl sieht den Schlüssel für diese Herausforderung in der „Verbindung von Intrapreneuership und Innovationen“.

Unternehmerisch denkende Mitarbeiter identifizieren

Sie versteht Intrapreneurship als „Unternehmertum in etablierten Organisationen“ und meint damit „als Mitarbeiter einer Organisation in einem etablierten Organisationsumfeld unternehmerisch und intrinsisch motiviert auch gegen interne Widerstände zu agieren, um innovative Ideen in der Organisation umzusetzen. Diese intrinsische Motivation spiegelt sich in folgenden Motiven und Fähigkeiten wider (Seite 54):

MotiveFähigkeiten
  • Leistungsmotivation
  • Risikotoleranz
  • Internale Kontrollüberzeugung
  • Fähigkeit zum Netzwerken
  • Selbstwertgefühl
  • Proaktivität/Eigeninitiative
  • Autonomiestreben
  • Visionäre Führung
  • Systemkritische Sichtweisen
  • Politisches Geschick und Empathie
  • Offenheit gegenüber Innovation
  • Problemlösungsfähigkeit
  • Organisationale Bindung
  • Entscheidungsfähigkeit unter Unsicherheit
  • Überzeugungskraft
  • Flexibilität
  • Effiziente Gewissenhaftigkeit
  • Willenskraft und Persistenz


Auf Basis dieser Motive und Fähigkeiten hat die Autorin in ihrer Dissertation "Intrapreneuership - Potenziale bei Mitarbeitern" ein 360-Grad-Diagnoseinstrument entwickelt, das Unternehmen ermöglichen soll, geeignete Intrapreneure im Unternehmen zu identifizieren.

Fazit: Geeignete Mitarbeiter allein reichen nicht aus, damit ein Unternehmen innovativ ist.  Basis ist eine offene wertschätzende Unternehmens- und Führungskultur, die Fehler toleriert und Mitarbeitern die nötigen Freiräume und Ressourcen  zur Verfügung stellt.

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Die Hintergründe zu diesem Inhalt

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Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem Phänomen Intrapreneurship, welches eine Organisation darin unterstützen kann, radikale Innovationen hervorzubringen und ein bestehendes Ungleichgewicht zwischen inkrementellen und radikalen Innovationen zu verrin

Entwicklung eines Diagnoseinstruments

Nachdem nun 5 Intrapreneure und ihre Intrapreneurship-Projekte näher vorgestellt wurden und sich auch zeigte, dass deren hohe Motivation und starkes Vorantreiben der Projekte jeweils der Schlüssel zur erfolgreichen Umsetzung der Neuerungsidee war, so

Erstellung des Befragungsinstruments

Die Ursprünge des 360°-Feedbacks, so wie es heute verstanden und eingesetzt wird, liegen in den 1980er Jahren (Kaplan 1993, S. 300; Kurer 2005, S. 26). Verfahren dieser Art kommen ursprünglich aus dem angelsächsischen Raum (Kaplan 1993, S. 300). Sein

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