Skip to main content
main-content

Über dieses Buch

Martina Kovač untersucht in diesem Buch Designprozesse innovationspolitischer Instrumente. Die zunehmende Komplexität von Innovationsprozessen und die sich weiter ausdehnende Innovationsförderung vieler Industrienationen erfordert eine stärkere Berücksichtigung der eigentlichen Governance von Innovationssystemen. An der Schnittstelle von wirtschafts- und politikwissenschaftlicher Forschung diskutiert die Autorin daher normative Anforderungen von innovationspolitischen Instrumenten und zeigt, welche Mechanismen das Design von Policy-Instrumenten beeinflussen.

Die Autorin:

Martina Kovač ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Innovationsmanagement der Freien Universität Berlin. Sie forscht in interdisziplinären Kontexten zur Rolle des Staates in Innovationsprozessen.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Innovationspolitik: Zur Dualität von Theorie und Praxis

Zusammenfassung
Der Begriff „Innovation“ ist im wirtschaftspolitischen Diskurs bereits seit langem untrennbar mit Wachstum und Wettbewerb verbunden. Gegenwärtig zeigt sich jedoch indes immer deutlicher, dass das Thema „Innovation“ nicht mehr nur zu einem wirtschafts-, sondern zunehmend auch zu einem gesellschaftspolitischen Imperativ avanciert ist. Wirtschaftlich gewinnen Innovationen an Bedeutung, da sich der Druck auf Unternehmen, Regionen und Regierung im Zuge des globalisierten Wettbewerbs und des rasanten technologischen Wandels durch neue wirtschaftliche Spielregeln sukzessive erhöht (Hotz-Hart & Rohner, 2014:233).
Martina Kovač

Kapitel 2. Konzeptionelle Grundlagen der Innovationssystemforschung und -politik

Zusammenfassung
Heute besteht kein Zweifel mehr darüber, dass Wissen einen zentralen Produktionsfaktor im Wirtschaftsgeschehen darstellt (Neef et al., 1998). Um Innovationen auf den Markt zu bringen, brauchen Unternehmen neues Wissen, genauso wie auch die Fähigkeiten, dieses adäquat in neue Produkte, Prozesse, Dienstleistungen oder Geschäftsmodelle umzusetzen. Für die Analyse von Innovationsprozessen ist es daher essenziell, erklären zu können, wie neues Wissen erworben und verarbeitet werden kann.
Martina Kovač

Kapitel 3. Innovationspolitische Designprozesse zwischen Stabilität und Wandel: Ein Neo-Schumpeterianischer Analyseansatz

Zusammenfassung
In Kapitel 2 wurden die innovationstheoretischen Grundlagen und Konzeptionen der Innovationspolitik vorgestellt. Betrachtet wurden die ordnungspolitischen und ökonomischen Aspekte, die dem Entscheidungsverhalten innovationspolitischer Akteure aus theoretischer Sicht zugrunde liegen. Um nun aus einer ganzheitlichen Perspektive stärker den Zusammenhang zwischen dem Innovationssystem und dem politischen System untersuchen zu können, soll nachfolgend die Blickrichtung auf die Instrumentenwahl und -gestaltung gelenkt werden.
Martina Kovač

Kapitel 4. Forschungsdesign und Methodik

Zusammenfassung
Nachdem die konzeptionellen Grundlagen (Kapitel 2) und der Analyseansatz (Kapitel 3) vorgestellt wurden, ist es das Ziel dieses Kapitels, das sich daraus ableitende Forschungsdesign und die methodische Herangehensweise vorzustellen. Das Ziel der vorliegenden Untersuchung ist die Analyse innovationspolitischer Designprozesse, d. h. es sollen Einblicke dazu gewonnen werden, welche konkreten sozialen Mechanismen Politikdynamiken in der Auswahl und Gestaltung innovationspolitischer Instrumentenwahl erklären, welche institutionellen Restriktionen vorliegen und welche Wechselwirkungen zu den Innovationssystemdynamiken bestehen.
Martina Kovač

Kapitel 5. Fallstudienergebnisse: Stabilisierungs- und Wandlungsmechanismen der innovationsorientierten KMU-Förderung im Kontext der Hightech-Strategie

Zusammenfassung
Die Ergebnisse der vorliegenden Fallstudie zur innovationsorientierten KMUFörderung des Bundes im Kontext der deutschen Hightech-Strategie liefern Einsichten über die spezifische Entwicklung der Instrumente, der Stabilisierungsund Wandlungsmechanismen der Innovationspolitik sowie über kontextuelle Bedingungen von innovationspolitischen Designprozessen. Damit ermöglichen sie Innenansichten zum Instrumenten-Management und zur innovationspolitischen Strategiefindung im nationalen Kontext. Das Hauptziel lag hierbei vor allem auf der Identifikation institutioneller und organisatorischer Einflussfaktoren, die auf die Auswahl und Gestaltung von innovationspolitischen Instrumenten einwirken.
Martina Kovač

Kapitel 6. Schlussbetrachtung und Diskussion

Zusammenfassung
Der Ausgangspunkt für diese Arbeit entstand durch eine inhaltliche Unzufriedenheit über die Art der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit politischen Instrumenten in der systemischen Innovationsforschung. Ähnlich wie die Problementstehung im innovationspolitischen Designprozess ist diese Unzufriedenheit das Ergebnis einer Diskrepanz zwischen der positiven Erwartung darüber, was innovationspolitische Forschung behandeln kann, und der vorgefundenen Auseinandersetzung mit den Instrumenten bzw. ihrem Mix.
Martina Kovač

Backmatter

Weitere Informationen

Premium Partner

    Marktübersichten

    Die im Laufe eines Jahres in der „adhäsion“ veröffentlichten Marktübersichten helfen Anwendern verschiedenster Branchen, sich einen gezielten Überblick über Lieferantenangebote zu verschaffen. 

    Bildnachweise