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Innovative Wirtschaftsförderungen in Deutschland

Praxisberichte, Konzepte und Zukunftsstrategien

  • 2020
  • Buch

Über dieses Buch

Dieses Buch stellt in 49 ausgezeichneten Projekten den Ideenreichtum der Wirtschaftsförderung auf kommunaler Ebene in Deutschland vor. Damit ist dieses Buch eine wahre Schatztruhe für Praktiker in der Wirtschaftsförderung sowie Wissenschaftler und Studierende. Die Organisatoren des „Forum deutscher Wirtschaftsförderer“ und die Hochschule Harz haben in 2019 erstmals einen bundesweiten Award „Innovative Wirtschaftsförderungen“ ausgelobt und alle kommunalen, kreisweiten und regionalen Wirtschaftsförderungen in Deutschland aufgerufen, Beiträge oder Vorschläge einzureichen. Von den insgesamt 85 Einreichungen werden in diesem Buch 49 Projekte vorgestellt, die voller innovativer und übertragbarer Ansätze stecken. Das Themenspektrum spannt sich von der Optimierung der lokalen Dienstleistungsqualität über interkommunale Kooperation, von Employer Branding im Öffentlichen Dienst bis zum Expat-Service in Kommunen, von der MINT-Förderung gegen den Fachkräftemangel bis zur kommunalen Start-up-Förderung.
Aus dem Inhalt (kurz)Vorstellung von award-würdigen Projekten in der Wirtschaftsförderung12 Projekte aus Städten kleiner 100.000 Einwohner12 Projekte aus Städten mit mehr als 100.000 Einwohner16 Projekte aus Landkreisen9 Projekte aus Regionen
Der Inhalt
Teil 1: Städte bis 100.000 EinwohnerVom Aktionsforum zur Strategie für eine Innenstadt der Zukunft – der dialogorientierte Weg der Stadt Aschaffenburg (Aschaffenburg)Internationales Netzwerkbüro: Das Sprungbrett zum Nachbarn (Bocholt)Nachhaltige Wirtschaftsförderung in der Agenda 2030 der Stadt Eltville am Rhein: Zielgruppengerechte Dialogformate und innovative Angebote für den Mittelstand und den Einzelhandel (Eltville)Die Wirtschaftsförderung Eschwege als Treiber für kommunale Wirtschafts- und Technologiepolitik durch kooperatives Netzwerkmanagement (Eschwege)Die Stadt als lernender Dienstleister: Qualitätsstandards und digitales Feedbacksystem als Instrumente einer wirtschaftsfreundlichen Verwaltung (Esslingen)„Brücken bauen“ in der Gröbenzell Halle (Halle G) auf der FFB-Schau (Gröbenzell)Steuerungstool für Regionale Transformation: Der Konstanzer-Synergie-Diamant (Konstanz)bio innovation park Rheinland – Gewerbeflächenprofilierung durch Klimaschutzmaßnahmen (Meckenheim)Fachkräfte der Zukunft – Aufbau der MINT-Region „MINThoch4 – Südliches Taubertal“ (Mergentheim)InnovationsQuartier – Eine Anleitung für das Überleben ländlicher Räume in Zeiten der digitalen Transformation (Murnau)Rheine – Standort der guten Arbeitgeber (Rheine)Der Staßfurter Online-Stellenmarkt (Staßfurt)
Teil 2: Städte ab 100.000 Einwohner„Das kommt aus Bielefeld“ – Standortmarketing und Fachkräftesicherung für den Wirtschaftsstandort Bielefeld (Bielefeld)Bochums Vision von der Zukunft (Bochum)Professionelles Cluster Management als Bestandteil der innovativen Wirtschaftsförderung (Darmstadt)Wie wird man eine digitale und agile Wirtschaftsförderung? (Dortmund)CREATIVE STAGE Ruhr: Ideentank für Kreative, Aktive und Innovative aus der Metropole Ruhr (Duisburg)Der Expat Service Desk ME & DUS- Ein Service für Unternehmen und Expats in der Region Düsseldorf- Kreis Mettmann (Düsseldorf)Green Industry Park Freiburg (Freiburg)Gründerzentrum Perfekt Futur in Karlsruhe – Einblicke in erfolgreiche Wirtschaftsförderung im Bereich der Kreativwirtschaft (Karslruhe)Einführung des neuen Gründerwettbewerbs „otto zahlt deine rechnung“ der Landeshauptstadt Magdeburg (Magdeburg)Standortbindung von Studierenden – Studierendenbefragung Stadt Mannheim (Mannheim)Gründen in Potsdam – regional.transparent.vernetzt (Potsdam)
Teil 3: LandkreiseSenior Experten Kreis Ahrweiler (SEK AW) - Das „Sondereinsatzkommando“ für Existenzgründer im Kreis Ahrweiler (Landkreis Ahrweiler)Fachkräftegewinnung mit den Firmentagen (Landkreis Böblingen)Das ZD.BB – Digitaler Hub für kleine und mittelständische Unternehmen in der Region Stuttgart (Landkreis Böblingen – Region Stuttgart)Forschermobil – Mobiles Forscherlabor für den Kreis Borken (Landkreis Borken)„Papa aktiv“ – ein Netzwerk für Mitarbeiter in Väterrollen (Landkreis Borken)Innovationsforum PUSH.3D-Druck – Neue Produkt- und Servicekombinationen durch 3D-Druck (Landkreis Coesfeld)Virtuelle JugendBerufsAgentur. Rechtskonformer Daten- und Informationsaustausch am Übergang Schule-Beruf (Landkreis Görlitz)ELEVATOR LG – Accelerator für Startups mit dem Themenschwerpunkt IT/Medien (Kreis Lüneburg)Breitbanderschließung im Main-Tauber-Kreis. Flächendeckendes Konzept in einer Stufenentwicklung (Main-Tauber-Kreis)Standortportal Minden-Lübbecke – Das digitale Instrument zur Sicherung von Fach- und Führungskräften (Landkreis Minden-Lübbecke)Das Projekt Revive! Oberzent – Startup-Initiative für den ländlichen Raum im PPP-Format (Odenwaldkreis)„Standort Plus“ – Wie 16 Akteure der Wirtschaftsförderung gemeinsam arbeiten (Landkreis Offenbach)Wirtschaftsförderung – Wir können auch anders (Landkreis Oldenburg)Unternehmensnachfolge und Flächensparen (Landkreis Osnabrück)Aus der Schwäche eine Stärke machen: Innovationsförderung für kleine und mittlere Unternehmen im Landkreis Osterholz (Landkreis Osterholz)Ein Schüler-Video-Wettbewerb als neuer Ansatz zur Fachkräftesicherung im Rhein-Erft-Kreis: ScienceTube Rhein-Erft (Landkreis Rhein-Erft)
Teil 4: RegionenDie Wirtschaftsregion Bamberg-Forchheim – Gemeinsamer Blick über den Tellerrand hinaus (Region Bamberg-Forchheim)Standort Guide Bodensee – interaktive Plattform für die Vierländerregion Bodensee (Region Bodensee)Von Hamburg bis zur Nordsee: Die Wirtschaft an der Unterelbe wächst zusammen – Projekt „Länderübergreifendes Regionalmanagement für den Wirtschaftsraum Unterelbe“ (Region Wirtschaftsraum Unterelbe)Deltaland: Wirtschaftsförderung als PPP mit interkommunalem Ansatz (Region Deltaland)Strategisches Management, Effizienzsteigerung und Expansion – Die Förderung von KMU im Hinblick auf die aktuellen Entwicklungen der Automobilindustrie am Beispiel des Wirtschaftsraums Heilbronn (Region Heilbronn)Gewerbeportal KielRegion (Region Kiel)Talentenetzwerk Nordwestbrandenburg – eine Bewerbung zu viel!? (Region Nordwestbrandenburg)Drei gewinnt: Das Städtenetzwerk Fernost der Städte Rüsselsheim am Main, Raunheim und Kelsterbach (Region Rüsselsheim – Raunheim – Kelsterbach)Wirtschaftsregion Westbrandenburg – Erfolg durch Freiwilligkeit (Region Westbrandenburg)

Inhaltsverzeichnis

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  1. Frontmatter

  2. 1. Innovationen in der Wirtschaftsförderung – Das Buch zum Award „Innovative Wirtschaftsförderung“

    Jürgen Stember
    Zusammenfassung
    Im Rahmen des Forums deutscher Wirtschaftsförderer wurden am 21. November 2019 erstmals 13 Wirtschaftsfördereinrichtungen für ihre innovativen Projekte ausgezeichnet. Der Preis wurde von den Organisatoren des Forums sowie der Hochschule Harz ausgeschrieben.
  3. Städte bis 100.000 Einwohner

    1. Frontmatter

    2. 2. Vom Aktionsforum zur Strategie für eine Innenstadt der Zukunft – der dialogorientierte Weg der Stadt Aschaffenburg

      Yasmin Balibasa
      Zusammenfassung
      Die Zentren deutscher Innenstädte stehen vor Herausforderungen, die durch Entwicklungen wie die Digitalisierung oder Veränderungen von Konsumgewohnheiten entstehen. Von Leerständen über die Ansiedlung „neuer“ Geschäfte bis hin zu einer sichtbaren, sich verstärkenden Verknüpfung des stationären mit dem digitalen Angebot – all dies sind Auswirkungen solcher Prozesse, die eine Innenstadt prägen und ein gemeinsames Handeln der Kommunen und der betroffenen Innenstadtakteure/innen erfordern. Die Stadt Aschaffenburg hat es sich mit dem „Aktionsforum Innenstadt“ zum Ziel gesetzt, sich unter Einbeziehung unterschiedlicher Interessengruppen dieser innerstädtischen Veränderungen anzunehmen und langfristig eine Strategie zu entwickeln, die die Chancen dieser Entwicklungen zum Zwecke aller Bürger/innen nutzt.
    3. 3. Internationales Netzwerkbüro: Das Sprungbrett zum Nachbarn

      Vanessa Hullermann
      Zusammenfassung
      Das Internationale Netzwerkbüro wurde 2016 von der niederländischen Gemeinde Oude IJsselstreek und der deutschen Wirtschaftsförderung Bocholt als grenzüberschreitendes INTERREG Va-Projekt „Internationales Netzwerkbüro“ ins Leben gerufen. Die Projektlaufzeit betrug zwei Jahre. Seit 2019 wird das Internationale Netzwerkbüro von den beiden genannten Akteuren sowie der Gemeinde Aalten (NL) aus Eigenmitteln weitergeführt.
      Ziel des Internationalen Netzwerkbüros ist es, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen Unternehmen aus Bocholt und der Grenzregion Achterhoek zu stärken. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der nachhaltigen Verbesserung der wirtschaftlichen Vitalität, der Beschäftigung in der Grenzregion sowie die Unterstützung von grenzüberschreitenden Unternehmenstätigkeiten von Unternehmen aus der Region Achterhoek als auch von Unternehmen der angrenzenden Region um Bocholt.
      Somit zeigt das Internationale Netzwerkbüro auf, wie eine innovative Wirtschaftsförderung grenzüberschreitend langfristig praktiziert werden kann.
    4. 4. Nachhaltige Wirtschaftsförderung in der Agenda 2030 der Stadt Eltville am Rhein: Zielgruppengerechte Dialogformate und innovative Angebote für den Mittelstand und den Einzelhandel

      Barbara Lilje
      Zusammenfassung
      Eltville am Rhein ist eine traditionsreiche Stadt im südöstlichen Teil des Rheingau-Taunus-Kreises. Eingebettet in einer der bekanntesten deutschen Weinbaulandschaften, den Rheingau, bietet die Stadt ihren rund 17.600 Einwohnern eine außerordentlich hohe Wohn- und Lebensqualität. Begünstigt durch die Nähe zu den Rhein-Main-Zentren Wiesbaden und Frankfurt am Main zählt Eltville zu den attraktivsten Wirtschafts- und Dienstleistungsstandorten in der Region. Trotz der ständig wachsenden baulichen Entwicklung hat sich die Stadt ihren historischen Charme bewahrt, nicht zuletzt durch die malerische Altstadt und die reizvollen dörflichen Strukturen der Stadtteile Erbach, Hattenheim, Martinsthal und Rauenthal. Eltville hat neben vielen kulturellen Einrichtungen wie die Kurfürstliche Burg ergänzende Funktionen, beispielsweise für die Bereiche Bildung die größte Mediathek im Rheingau, ein Mehrgenerationenhaus mit drei Standorten und engagierte Bürger-Stiftungen.
    5. 5. Die Wirtschaftsförderung Eschwege als Treiber für kommunale Wirtschafts- und Technologiepolitik durch kooperatives Netzwerkmanagement

      Wolfgang Conrad
      Zusammenfassung
      Für die Frage, ob auf der Ebene von Mittelstädten eine kommunale Technologie- und Wirtschaftspolitik zur Bewältigung von Strukturwandelrückständen und zur Aufrechterhaltung der Wirtschaftskraft möglich ist, kann die Kreisstadt Eschwege als Anwendungsbeispiel herangezogen werden. Hier hat die städtische Wirtschaftsförderung ein Programm in Form eines Entwicklungskonzeptes für eine strategische Technologie- und Wirtschaftspolitik entworfen und mit Hilfe eines kooperativen Unternehmensnetzwerkes sowie durch eine Projektentwicklungsgesellschaft für die Innenstadt umgesetzt. Eschwege, im ehemaligen Zonenrandgebiet gelegen, entwickelte sich so zu einem modernen Produktionsstandort – vom Strukturwandelrückstand bis zum Trainingszentrum Industrie 4.0 – und zur florierenden Einkaufsstadt.
    6. 6. Die Stadt als lernender Dienstleister: Qualitätsstandards und digitales Feedbacksystem als Instrumente einer wirtschaftsfreundlichen Verwaltung

      Marc Grün
      Zusammenfassung
      Die Performanz und Ausrichtung öffentlicher Kommunalverwaltungen an den Erfordernissen von Unternehmen ist inzwischen als bedeutsames Kriterium der Standortbewertung anerkannt. Neben den klassischen Standortfaktoren, wie etwa der Anbindung des Standortes, dem Niveau des lokalen Infrastrukturangebots sowie Kosten und Verfügbarkeit von Gewerbeflächen, nimmt die Dienstleistungsqualität einer Kommune eine wesentliche Rolle bei der Bewertung ihrer Wirtschaftsfreundlichkeit ein. Die Optimierung der lokalen Dienstleistungsqualität bietet einen wichtigen Hebel, um die Standortzufriedenheit und -attraktivität maßgeblich zu verbessern und den Standort im Wettbewerb um Bestandsunternehmen wie Neuansiedlungen zu positionieren. Der vorliegende Beitrag ergänzt die bisher hierzu vorgestellten Lösungsvorschläge um einen Ansatz, der auf die Erfüllung der standortspezifischen Unternehmenserwartungen abzielt und deren kontinuierliche Erreichung mithilfe digitaler Instrumente in effizienter Weise absichert. Der Ansatz wird gegenwärtig mit dem Projekt „WirtschaftsfreundlichES – Wirtschaftsfreundliche Stadt Esslingen am Neckar“ unter Beteiligung von Unternehmen, Politik und Verwaltungsmitarbeitern eingeführt und erprobt. Er greift dabei auf Erfahrungen zurück, die in anderen Bereichen öffentlicher Dienstleistungserbringung bereits breite Akzeptanz, in der öffentlichen Kommunalverwaltung allerdings bislang kaum Anwendung finden.
    7. 7. „Brücken bauen“ in der Gröbenzell Halle (Halle G) auf der FFB-Schau

      Raffaela Scelsi
      Zusammenfassung
      Gröbenzell ist eine oberbayerische Gemeinde mit rund 20.000 Einwohnern. Sie liegt im Osten des Landkreises Fürstenfeldbruck und grenzt direkt an den Westen der Stadt München. Seit Januar 2016 gibt es in der Gemeinde Gröbenzell eine Stelle für Wirtschaftsförderung. Diese ist unter anderem mit der gesamtheitlichen Planung und Durchführung einer Messe-Halle auf der regionalen FFB-Schau betraut. Es handelt sich dabei um die regionale Gewerbeschau des Landkreises Fürstenfeldbruck, die alle zwei Jahre in der Nachbarstadt Olching stattfindet. Insgesamt umfasst die FFB-Schau 13 Messehallen – davon stehen neben der Gröbenzell Halle noch drei weitere unter der Schirmherrschaft einer Landkreiskommune. Bevor die Messehalle im Oktober 2016 und 2018 hauptamtlich von der Gröbenzeller Wirtschaftsförderung organisiert wurde, ist das Projekt bereits zwei Mal ehrenamtlich von Seiten des örtlichen Gewerbes durchgeführt worden. Vorliegender Beitrag beschreibt zunächst die Ausgangslage sowie die mit dem Projekt „Gröbenzell Halle“ verbundene Zielsetzung im Kontext der Gröbenzeller Wirtschaftsförderung. Anschließend wird das Projekt und dessen Umsetzung detailliert beschrieben und außerdem dargestellt, welche Erfolge und Ergebnisse erzielt wurden. Das letzte Kapitel stellt heraus, welche innovativen Aspekte mit dem Projekt verbunden sind.
    8. 8. Steuerungstool für Regionale Transformation: Der Konstanzer-Synergie-Diamant

      Christina Groll, Bernhard Grieb
      Zusammenfassung
      Mit dem Handlungsprogramm Wirtschaft 2030 hat die Stadt Konstanz eine Zukuftsstrategie als Innovationstandort entwickelt. Neben einem umfangreichen Beteiligungsprozess, bei dem fast 200 lokale Vertreter∗innen aus Unternehmen, Kammern, Hochschulen und Initiativen ihre Ideen und Kompetenzen eingebracht haben, wurde eine neuartige Standortanalyse durchgeführt. Beide Elemente wurden mit dem Konstanzer-Synergie-Diamanten zusammengeführt und geben Ausblick auf standortspezifische Transformationsthemen. Im Fokus der Methodik lagen dabei nicht die statistischen Vergangenheitswerte, sondern vielmehr der Blick voraus, d. h. auf die Entwicklung von Trends und Technologien am Standort. In mehreren Schritten wurden verschiedene, für die Standortanalyse neue Datenquellen mit lokalem Know-how verknüpft und durch lokale Akteure reflektiert. Zukünftiges, stadt- und regionalspezifisch relevantes Wertschöpfungspotenzial konnte so identifiziert und die weitere strategische Arbeit der Wirtschaftsförderung darauf ausgerichtet werden.
    9. 9. bio innovation park Rheinland – Gewerbeflächenprofilierung durch Klimaschutzmaßnahmen

      Dirk Schwindenhammer
      Zusammenfassung
      Die Stadt Meckenheim, im Süden von Nordrhein-Westfalen gelegen, hat bis zum Jahr 2020 ein Gewerbegebiet erschlossen. Ziel der städtischen Wirtschaftsförderung ist es, das neue Gebiet durch Klimaschutzkriterien zu profilieren. Im Vorfeld wurde dazu im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative untersucht, wie ein klimaneutraler Wissenschafts- und Gewerbepark entstehen könnte. Mit der konsequenten Anwendung von Ansiedlungskriterien soll nun erreicht werden, dass sich Unternehmen ansiedeln, die zum Branchencluster „bio innovation“ gehören, mit nachwachsenden Rohstoffen bauen und ihren Betrieb nachhaltig führen. Erste Erfolge sind bereits zu verzeichnen.
    10. 10. Fachkräfte der Zukunft – Aufbau der MINT-Region „MINThoch4 – Südliches Taubertal“

      Marcel Stephan, Iris Lange-Schmalz
      Zusammenfassung
      Junge Menschen für Technik zu begeistern, sie regionale Unternehmen kennenlernen zu lassen und ein kreatives Netzwerk aus Industrie und Handwerk sowie Schulen, Hochschulen und Kommunen in der Region zu etablieren – dieses Ziel verfolgt die Bad Mergentheimer Wirtschaftsförderung mit den örtlichen Unternehmen. Dazu wurde gemeinsam mit der Jugendtechnikschule Taubertal ein schlagkräftiges MINT-Netzwerk geschaffen. Die 2016 gegründete MINT-Region „MINThoch4 – Südliches Taubertal“ wurde 2017 durch die Körber-Stiftung, den Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft e.V. (Stifterverband) und dem Verband der Metall- und Elektroindustrie Baden-Württemberg e.V. (Südwestmetall) bundesweit ausgezeichnet.
    11. 11. InnovationsQuartier – Eine Anleitung für das Überleben ländlicher Räume in Zeiten der digitalen Transformation

      Jan-Ulrich Bittlinger
      Zusammenfassung
      Dieser Beitrag beschreibt den Weg hin zu einem InnovationsQuartier. Einem Ort und einem Instrument, der es Gemeinden im ländlichen Raum ermöglicht, die Zukunft nicht ohnmächtig und handlungsunfähig über sich ergehen lassen zu müssen, sondern Bürgermeister∗innen und kommunalen Mitarbeiter∗innen einen Werkzeugkasten in die Hand gibt, die Zukunft zu beeinflussen und zu gestalten. Aber dafür müssen sie sich mit den Themen Digitalisierung und demografischer Wandel endlich ersthaft auseinandersetzen.
    12. 12. Rheine – Standort der guten Arbeitgeber

      Bettina Thelen-Reloe, Nicole Hermes, Marike Thien
      Zusammenfassung
      Was hat Rheine, was andere nicht haben? Rheine ist nicht urban pulsierend, nicht flippig extravagant, nicht ländliche Idylle. Rheine ist etwas viel Besseres: nämlich unaufgeregt, aber stetig auf dem Weg nach vorn. Und Rheine hat Arbeitgeber, die anderorts nicht so schnell zu finden sind. Das alles sind positive Eigenschaften, mit denen die EWG – Entwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für Rheine mbH gemeinsam mit den ansässigen Unternehmen auf den Standort aufmerksam machen will.
      Im Rahmen der Initiative „Rheine – Standort der guten Arbeitgeber“ unter der Federführung der EWG machen sich nun rund 50 Unternehmen und Partner für den Standort stark und entwickeln gemeinsame Ideen, Projekte, sowie Marketingmaßnahmen, um die Strahlkraft des Standortes zu erhöhen. In Form von Public-Private-Partnership engagieren sich die Unternehmen nachhaltig für dieses gesamtstädtische Anliegen.
      Denn für die Akquise von Fachkräften gewinnt ein spannender Standort zunehmend an Bedeutung und ist neben der Attraktivität eines Unternehmens ein weiteres Entscheidungskriterium für die gesuchten Fachkräfte.
    13. 13. Der Staßfurter Online-Stellenmarkt

      Christian Schüler
      Zusammenfassung
      Ein Staßfurter Unternehmen erkannte das Potential einer zeitgemäßen Online-Anwendung und fand in der Wirtschaftsförderung der Stadt Staßfurt einen Partner, der nach neuen Wegen suchte, die Fachkräftesicherung am Wirtschaftsstandort Staßfurt auf praktische Weise zu unterstützen. Zusammen mit dem Betreiber der Anwendung konnte relativ schnell ein einfach zu bedienendes System entwickelt werden, welches einen echten Mehrwert für Stadt, Unternehmen, Bürgerinnen und Bürger ermöglicht. Der Online-Stellenmarkt der Stadt Staßfurt ist ein Beispiel dafür, dass Digitalisierungsprojekte für Wirtschaftsstandorte auch ohne viel Bürokratie, vor allem aber durch gute Zusammenarbeit, schnell und unkompliziert umsetzbar sein können.
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Titel
Innovative Wirtschaftsförderungen in Deutschland
Herausgegeben von
Prof. Dr. Jürgen Stember
Copyright-Jahr
2020
Electronic ISBN
978-3-658-28483-1
Print ISBN
978-3-658-28482-4
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-28483-1

Informationen zur Barrierefreiheit für dieses Buch folgen in Kürze. Wir arbeiten daran, sie so schnell wie möglich verfügbar zu machen. Vielen Dank für Ihre Geduld.

    Bildnachweise
    Schmalkalden/© Schmalkalden, NTT Data/© NTT Data, Verlagsgruppe Beltz/© Verlagsgruppe Beltz, EGYM Wellpass GmbH/© EGYM Wellpass GmbH, rku.it GmbH/© rku.it GmbH, zfm/© zfm, ibo Software GmbH/© ibo Software GmbH, Sovero/© Sovero, Axians Infoma GmbH/© Axians Infoma GmbH, genua GmbH/© genua GmbH, Prosoz Herten GmbH/© Prosoz Herten GmbH, Stormshield/© Stormshield, MACH AG/© MACH AG, OEDIV KG/© OEDIV KG, Rundstedt & Partner GmbH/© Rundstedt & Partner GmbH, Doxee AT GmbH/© Doxee AT GmbH , Governikus GmbH & Co. KG/© Governikus GmbH & Co. KG