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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Biology of Pheromones

Abstract
Early research on pheromones of insects and subsequent identifications of active compounds were often accompanied by promises of new and exciting methods for control of specific insect pests. However, in spite of some limited success, recent investigations on the use of pheromones in pest management systems have done much to dispel the early optimism. Some skepticism about the potential of pheromones may well be justified, but many conclusions have been based on misconceptions or incomplete information. A full understanding of an insect’s biology, behavior and ecology appears to be necessary to evaluate each situation.
J. A. A. Renwick, J. P. Vité

Chemistry of Insect Pheromones

Chemical Structure, Isolation and Identification, Synthesis and Use in Plant Protection
Abstract
In order to avoid environmental damage caused by the uncontrolled use of pesticides and because of strict legal controls on both their use and production [1] recently new methods of pest control, based on biological “insecticides” and therefore largely non-poisonous and harmless to the environment, have been chosen. These new techniques, which by the mid-70’s had advanced from the experimental stage in universities and research establishments to applied tests in agriculture, horticulture, fruit farming and forestry, make use of chemicals with which the behavior of insects can be manipulated and controlled [2–4], thus offering new possibilities of insect control.
H. J. Bestmann, O. Vostrowsky

Die praktische Verwendung von Insektenpheromonen

Zusammenfassung
Pheromone sind definitionsgemäß Stoffe, die der chemischen Kommunikation unter Artgenossen dienen. Damit bieten sie zugleich vielfältige Möglichkeiten zur Manipulation von Schädlingen und Nützlingen; das gilt sinngemäß auch für Einzelkomponenten, Derivate, Mimetica und Antagonisten. Unter ihnen greifen die im angelsächsischen Schrifttum als „primer pheromones“ zusammengefaßten Substanzen in die Individualentwicklung ein und führen zur Kastendifferenzierung oder zur Entstehung gregärer Phasen; sie wurden bisher kaum auf ihre Anwendungsmöglichkeiten untersucht und können hier deshalb übergangen werden. Die dann verbleibenden „releaser pheromones“ lösen Verhaltensreaktionen aus und sind sowohl funktionell wie chemisch von groBer Vielfalt. Gemeinsam sind ihnen jedoch gewisse Grundzüge, die bei jeder Anwendung für praktische Zwecke berücksichtigt werden müssen. Anders als Insektizide führen sie nicht unmittelbar zur Abtötung nach peroraler oder perkutaner Aufnahme oder Einatmung, sondern erregen oder unterbinden Verhaltensweisen nach dem Durchlaufen eines vielstufigen Weges: Abgabe auf ein Substrat oder in ein Medium (meist Luft); Ausbreitung in und mit diesem; Perzeption durch Sinnesorgane, Verarbeitung im Zentralnervensystem, und schließlich eine spezifische Reaktion. Viel mehr als bei Insektiziden müssen daher exogene und endogene Faktoren berücksichtigt werden, die in diese Prozesse eingreifen: einerseits Dampfdruck und Stabilität des betreffenden Pheromons, Wind und sonstige Wetterfaktoren; andererseits Tagesrhythmus und Reaktionsbereitschaft, Laufund Flugaktivität und Konkurrenzfaktoren.
M. Boneβ

The Use of Juvenoids in Insect Pest Management

Abstract
The realisation that insect moulting and metamorphosis were controlled by hormones circulating in the haemolymph led to the suggestion that such chemicals might be used as “third generation pesticides” [256]. Subsequent research identified a large number of physiological and behavioural processes controlled by the moulting hormones (ecdysteroids) and the juvenile hormones (JHs).
J. P. Edwards, J. J. Menn

Pflanzenschutzpräparate mikrobieller Herkunft

Zusammenfassung
Schädlinge, Pflanzenkrankheiten und Unkräuter reduzieren die potentielle Welternte jährlich um etwa ein Drittel. Neben Kulturmaßnahmen und Resistenzzüchtung ist der chemische Pflanzenschutz ein wesentlicher Faktor bei der Bekämpfung dieser hohen Verluste.
K. Bauer, E. Bischoff, H. v. Hugo, D. Berg, P. Kraus

Insektizide Phosphorsäureester

Zusammenfassung
Diese Zusammenfassung basiert auf der im ersten Band dieser Reihe erschienenen Arbeit zum gleichen Thema [1].
Ch. Fest

Bacterial Plant Diseases and Their Control

Abstract
Bacterioses occupy a special position in phytopathology. Being infectious diseases, they naturally have much in common with mycoses and viroses. Nevertheless the microorganisms responsible for them, the phytopathogenic bacteria, differ so widely from fungi and other plant pathogens that the resulting diseases present special features as regards their development and control. Although certain bactericides have already been mentioned in Vol. 4, p. 117ff., bacterioses represent, together with the mycoplasmoses and rickettsioses, a branch of phytopathology that deserves separate treatment.
T. Egli, E. Sturm

Recent Advances in the Chemical Control of Oomycetes

Abstract
Oomycetes are a class of fungi which include some of the most destructive plantpathogenic species known to man. Most of them belong to the order Peronosporales, and a very few to the order Saprolegniales; the remaining orders Leptomitales and Lagenidiales are of little importance for our purposes, though they contain species which are parasitic on various aquatic life forms [1, 2]. The characteristic features of the oomycetes are: oospores as sexual spore type, the flagellation of the zoospores, the mycelial cell wall composition which includes cellulose but not chitin [3] and the lack of the ability to synthesize sterols [4]. The more advanced oomycetes do not form zoospores but rather conidia which germinate directly.
T. H. Staub, A. Hubele

Benzoylphenylurea Insecticides

Abstract
The biological properties of substituted phenylurea compounds have been known for a considerable period. Many well-known herbicides belong to this class.
W. Maas, R. van Hes, A. C. Grosscurt, D. H. Deul

Zur Problematik des biologischen Pflanzenschutzes in der Landwirtschaft

Zusammenfassung
Über Möglichkeiten, Verfahren, Erfolge, Teilerfolge und Mißerfolge des biologischen Pflanzenschutzes, insbesondere der biologischen Schädlingsbekämpfung, ist in den letzten Jahrzehnten ein umfangreiches Schrifttum erschienen. Es ist nicht die Absicht dieses Beitrages, einen bewertenden Überblick über diese Literatur zu geben, zumal eine sehr gute zusammenfassende Darstellung in deutscher Sprache vorliegt [22]. Nach der Definition dieser Autoren versteht man „unter biologischer Schädlingsbekampfung ...die Verwendung von Lebewesen, um mit ihnen (durch menschlichen Eingriff) die Populationen bestimmter schädlicher Tiere oder Pflanzen zu begrenzen“. In den Begriff der Schädlingsbekampfung wird also hier eindeutig der gesamte Pflanzenschutz, einschließlich der Bekämpfung von Unkräutern und pilzlichen Erregern, einbezogen. Wenn dieser Komplex gemeint ist, wird im Zusammenhang dieser Arbeit von „biologischem Pflanzenschutz“ gesprochen, während sich „biologische Schädlingsbekämpfung“ jeweils auf die Kontrolle von Tieren bezieht, die die Gesundheit oder Wirtschaftsgüter des Menschen bedrohen oder schädigen. Von der biologischen Bekämpfung im hier definierten, engeren Sinne sind die biotechnischen Verfahren des Pflanzenschutzes zu unterscheiden. Sie „nutzen natürliche Reaktionen der Schädlinge auf bestimmte physikalische oder chemische Reize ‘zweckentfremdet‚ von ihrer natürlichen Bedeutung für den Organismus“ [22, S. 143].
H. H. Cramer, Brünhilde Zeller

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