Skip to main content
main-content

Über dieses Buch

Das Zusammenwachsen der Welt und der rasche Wandel fordern uns alle heraus, als Einzelne, aber auch als Organisationen, Unternehmen und menschliche Gemeinschaften. Was systemisches Handeln bei diesen schwierigen Anpassungsprozessen leisten kann, zeigt dieses Buch anhand einer inspirierenden Einführung in die Welt des systemischen Denkens und einer Auswahl praktischer Instrumente. Die Themen sind: Großgruppenarbeit, Umfeldanalyse, Strategieentwicklung,Steuerung, Kompetenzentwicklung, Evaluation und viele mehr. „Instrumente systemischen Handelns“ ist Handbuch, Lese- und Lernbuch zugleich. Es wendet sich an Führungskräfte in Organisationen und Verwaltungen, Lehrer/innen, Trainer/innen und Coaches, Politiker/innen und politisch Aktive, die erkannt haben, dass es darum geht, im eigenen Verantwortungsbereich schöpferisch tätig zu sein und neue Antworten auf bestehende, vorausgeahnte und – ja, unvorhersehbare Probleme zu geben.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Einführung

Frontmatter

Systemisch denken, systemisch handeln

Zusammenfassung
Dieses Buch beschäftigt sich mit einer Denkweise und mit Werkzeugen, die wir systemisch nennen.
Leo Baumfeld, Richard Hummelbrunner, Robert Lukesch

Instrumente

Frontmatter

A Sprechen

Zusammenfassung
Ja, geben wir es zu, der Neandertaler besaß ein größeres Gehirn als wir. Allerdings entsprach der Sprechapparat des Neandertalers und anderer Frühmenschen wie des Homo erectus dem eines heutigen Menschenbabys. Der Kehlkopf lag höher, die Zunge war voluminöser. Welche Gedanken auch immer in den Köpfen herumschwirrten, sie ließen sich nur mit heftigem Körper- und Stimmeinsatz mitteilen. Mit jedem 1600g- Neandertalerhirn starb also auch ein großer Teil des darin gespeicherten Wissens.
Leo Baumfeld, Richard Hummelbrunner, Robert Lukesch

B Visualisieren

Zusammenfassung
Unsere Gedanken und Gefühle können wir auf zweierlei Art mitteilen:
  • Durch unser Verhalten einschließlich Mimik und Körpersprache;
  • Durch sprachliche, bildliche oder symbolische Darstellungsformen.
Systemisches Denken lässt sich nur durch adäquate Darstellungsformen sichtbar und damit kommunizierbar machen. Dafür haben wir wiederum zwei Möglichkeiten zur Verfügung, die sich vor allem hinsichtlich der darstellbaren Sachverhalte unterscheiden: Verbale Beschreibung und Modellierung.
Leo Baumfeld, Richard Hummelbrunner, Robert Lukesch

C Inszenieren

Zusammenfassung
… nur werden wir uns dessen kaum gewahr, weil wir gewohnt sind, Lernen mit der Aufnahme von Gehörtem oder Gesehenem zu verbinden – weil wir dort, wo unsere Lernleistung zur Beurteilung stand, in der Schule, kaum dazu kamen, etwas durch praktisches Tun zu erlernen.
Leo Baumfeld, Richard Hummelbrunner, Robert Lukesch

D Situation analysieren

Zusammenfassung
Die Situationsanalyse ist die Grundlage für das Verstehen von Systemen und der erste Schritt in einem Problemlösungszyklus. Sie besteht aus dem gedanklichen Zerlegen von Sachverhalten, dem Erarbeiten und Gliedern der Zusammenhänge sowie im Ermitteln von Ursachen bzw. im Gewinnen von Informationen für künftiges Handeln (Ziele, Lösungen).
Leo Baumfeld, Richard Hummelbrunner, Robert Lukesch

E Umfeld analysieren

Zusammenfassung
Die Begriffe „Umwelt“, „Umfeld“ und „Kontext“ werden oft synonym verwendet. Allerdings lösen sie unterschiedliche Assoziationen aus, sodass sie missverstanden werden können.
Leo Baumfeld, Richard Hummelbrunner, Robert Lukesch

F Strategie entwickeln

Zusammenfassung
Die Entwicklung strategischen Denkens im 20. Jahrhundert lässt sich in vier Phasen einteilen:
1.
Phase: Planung (1945 – 1960)
Die in der Nachkriegszeit beginnende Phase war geprägt von der Planung der Finanzströme und der Budgetierung. Das Budget bildete die Grundlage für die Kontrolle. Im Leistungsbereich wandte man sich Planungsmodellen für die Beschaffung, die Produktion und den Absatz zu.
 
Leo Baumfeld, Richard Hummelbrunner, Robert Lukesch

G Planen

Zusammenfassung
Planung ist ein Mittel zur Bewältigung von Komplexität. Sie soll helfen, im Angesicht vieler Einflussfaktoren und Zusammenhänge überblick zu schaffen und Orientierung für künftiges Verhalten zu geben. Planen birgt immer das Risiko, entweder zu sehr zu vereinfachen, wodurch der Plan nicht alle für das Verhalten relevanten Faktoren berücksichtigt; oder zu wenig zu vereinfachen, wodurch der Plan selbst zu komplex wird, um übersicht zu ermöglichen.
Leo Baumfeld, Richard Hummelbrunner, Robert Lukesch

H Steuern

Zusammenfassung
In der Einführung zu diesem Buch haben wir die Möglichkeit bzw. Unmöglichkeit der Steuerung komplexer (sozialer) Systeme erörtert.
Leo Baumfeld, Richard Hummelbrunner, Robert Lukesch

I Managen

Zusammenfassung
Eine Unterscheidung der Begriffe „Management“ und „Führung“ ist nicht immer trennscharf möglich. Der wichtigste Unterschied ist, dass Führung mit Sinngebung und Entscheidung verbunden wird, während Managen die gute Umsetzung meint.
Leo Baumfeld, Richard Hummelbrunner, Robert Lukesch

J Verhandeln

Zusammenfassung
Die Form der Interaktion, die als „Verhandeln“ oder „Aushandeln“ bezeichnet wird, geht auf den wirtschaftlichen Tausch zurück, auf den Markt. Erfolgreich verhandeln heißt: gewinnen, ohne zu siegen, denn jede Seite soll zu einem positiven Ergebnis kommen. Aus zwei (oder mehr) individuellen Zielen wird ein gemeinsames Ziel: der Kompromiss.
Leo Baumfeld, Richard Hummelbrunner, Robert Lukesch

K Kompetenz entwickeln

Zusammenfassung
Kompetenz… ein schillerndes Wort. Darin sind Wollen, Können und Dürfen enthalten. Kompetenz wird sowohl Organisationen/Unternehmen als auch Personen zu- oder abgeschrieben.
Leo Baumfeld, Richard Hummelbrunner, Robert Lukesch

L Wissen

Zusammenfassung
Wissen, der (nach Boden, Arbeit und Kapital) vierte Produktionsfaktor, hat seit den achtziger Jahren unter dem Begriff Wissensmanagement Einzug in die Managementliteratur gehalten. über die besondere Bedeutung von Wissen schrieben unter anderem Arnold Picot (1990), Ikujiro Nonaka (1992), Peter Drucker (1993) und Helmut Willke (1998 und 2004). Während das Erfolgspotenzial anderer Ressourcen begrenzt zu sein scheint, gilt Wissen als jene Ressource, die sich im Gebrauch vermehrt und ausdifferenziert. Die Bedeutung von Wissen hat sich parallel zu den neuen Formen der Organisationsgestaltung etabliert.
Leo Baumfeld, Richard Hummelbrunner, Robert Lukesch

M Evaluieren

Zusammenfassung
Reflexion ist ein integraler Bestandteil systemischen Denkens und Handelns: Interventionen werden jeweils durch Reflexionsschleifen vorbereitet, und aus der Rückschau werden Lehren für zukünftiges Handeln gewonnen.
Leo Baumfeld, Richard Hummelbrunner, Robert Lukesch

Backmatter

Weitere Informationen

Premium Partner

    Bildnachweise