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Über dieses Buch

Der Autor liefert einen mit wissenschaftlichen Methoden erarbeiteten Beitrag zur Verbesserung der Bundesverkehrswegeplanung insbesondere unter raumordnerischen Aspekten. Als Ergebnis wird schrittweise dargestellt, wie unter Einsatz der Business Intelligence Software Tableau regionales Data Mining mit Verkehrsstatistiken durchgeführt werden kann. Durch die Kombination von Input-Output-Rechnung und Verkehrsverflechtungsprognose werden neue wissenschaftliche Erkenntnisse gewonnen und für die Praxis anwendertauglich gemacht. Mit der Entwicklung des Transportstrom-Visualisierungs-Modells (TraViMo) gelingt es dem Autor im Zeitalter von Big Data ein Instrument zu entwickeln, welches große Datenmengen für die Allgemeinheit sichtbar, verständlich und nutzbar macht.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Chapter 1. Hintergrund

Damit öffentliche Diskussionen wissenschaftlich fundiert geführt werden können, ist es wichtig, komplexe Sachverhalte einfach zu erklären und dabei große Datenmengen für die Allgemeinheit sichtbar, verständlich und nutzbar zu machen. Mehr noch: Die anschauliche Aufbereitung komplexer Daten ist die unabdingbare Voraussetzung, um den sachlichen, zielorientierten Austausch unter Experten und Entscheidungsträgern überhaupt erst zu ermöglichen und um die oftmals unvereinbaren und beharrlich vertretenen Expertenpositionen kritisch zu hinterfragen.

Bernd Buthe

Chapter 2. Raumordnung und Verkehrsplanung

Für die eingangs erwähnte Grundlegung der überörtlichen Verkehrsplanung in Deutschland waren Bestrebungen der Politik ausschlaggebend, die stark angeschlagene Bundesbahn zu sanieren. Aus diesem Grund wurde 1967 vom Bundesverkehrsministerium der „Leber-Plan“ vorgestellt. Dieser umfasste neben zahlreichen anderen Maßnahmen auch die Erstellung eines Bundesverkehrswegeprogramms für Schiene, Straße, Wasserstraße und Luftverkehr. Ziel des Programms war es, für bessere Verbindungen zwischen Verdichtungsräumen, Industriezentren und Häfen zu sorgen und Ballungsräume zu entlasten.

Bernd Buthe

Chapter 3. Güterströme der deutschen Volkswirtschaft

Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass mit zunehmendem Wohlstand und technologischem Fortschritt auch der Grad der Arbeitsteilung stetig gestiegen ist. Verbunden hiermit ist die Zunahme der Güterströme zwischen den einzelnen Marktteilnehmern. Je größer eine Volkswirtschaft ist und je mehr Akteure ihr angehören, desto komplexer gestalten sich die Transaktionsbeziehungen untereinander.

Bernd Buthe

Chapter 4. Transportströme der deutschen Verkehrsstatistiken

Im vorherigen Kapitel wurden die Güterströme der Volkswirtschaft betrachtet. Mit der Input-Output-Rechnung konnte gezeigt werden, wie wichtig der Austausch zwischen den unterschiedlichen Produktionsbereichen für die Erwirtschaftung der BWS ist. Zudem konnte modellhaft aufgezeigt werden, was Endnachfrageänderungen volkswirtschaftlich bewirken können.

Bernd Buthe

Chapter 5. Verknüpfung der Güterströme mit den Transportströmen

Innerhalb einer Volkswirtschaft finden Transaktionen zwischen den verschiedenen Marktteilnehmern statt, die mit dem Austausch von Gütern und Leistungen verbunden sind. Die VGR versucht, diese Transaktionen zu erfassen und systematisch auszuwerten, wobei hier trotz des offensichtlich auch räumlichen Zusammenhangs die methodischen Werkzeuge bisher eher beschränkt waren. Die Anwendung computergestützter Analyse- und Visualisierungsmöglichkeiten eröffnet daher in Verbindung mit den Verkehrsstatistiken ganz neue Möglichkeiten, wie in diesem Kapitel näher erläutert werden wird.

Bernd Buthe

Chapter 6. Transportstrom-Visualisierungs-Modell – TraViMo 2.0

Als vorrangiges Anliegen dieser Arbeit wurde ein innovatives Transportstrom-Visualisierungs-Modell (TraViMo 2.0) entwickelt, welches die Komplexität von Verkehrsstatistiken so weit zu reduzieren vermag, dass jeder interessierte Anwender eigenständig die unterschiedlichsten Fragestellungen mit den aufbereiteten Verkehrsverflechtungsdaten beantworten kann. Dabei ist TraViMo 2.0 in seiner Systemarchitektur so flexibel angelegt, dass eine fortwährende Erweiterung der Analyseoptionen durch den Anwender möglich ist. Das Modell bietet erstmalig einer breiteren Gruppe an Akteuren und Interessenvertretern die Chance, vorhandene statistische Daten sowie aus diesen abgeleitete und publizierte Ergebnisse kritisch zu hinterfragen.

Bernd Buthe

Chapter 7. Zusammenfassung und Schlussfolgerungen

Die überörtliche Verkehrsplanung und die Raumordnung sind zwei komplexe und weitverzweigte Aufgabengebiete, die die Interessen der Bürger, der Wirtschaft und der Politik unmittelbar berühren. Folgerichtig bergen beide Gebiete erhebliches Konfliktpotenzial, und es überrascht nicht, dass entsprechende Publikationen und Entscheidungen zumeist von heftigen öffentlichen Diskussionen begleitet werden. Eine Kombination beider Bereiche im Rahmen der fachlich und sachlich gebotenen Integration raumordnerischer Belange in die überörtliche Verkehrsplanung ist nicht weniger brisant und dürfte das Konfliktpotenzial vergrößern.

Bernd Buthe

Backmatter

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