Skip to main content
main-content

Über dieses Buch

​Veränderungen und ihre zunehmende Dynamik sind mehr denn je der bestimmende Faktor unternehmerischen Handelns. Die aus dieser Dynamik resultierende Komplexität avanciert zum wesentlichen Charakteristikum heutiger Märkte. Traditionelle Methoden und Geschäftsmodelle liefern in diesem schwierigen Umfeld mitunter suboptimale Ergebnisse. Neue Modellansätze zur Geschäftsentwicklung sind gefragt. Zur Komplexitätsbeherrschung bedarf es einer umfassenden Integration der vielfältigen Facetten und Anforderungen des normativen, strategischen und operativen Managements. Als konzeptioneller Bezugsrahmen bietet sich das anwendungsorientierte St. Galler Management-Konzept an. Es repräsentiert gewissermaßen die DNS des Integrierten Geschäftsmodells, welches in diesem Buch entworfen und detailliert wird.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einleitung

Zusammenfassung
Unternehmen sehen sich seit jeher Veränderungsprozessen gegenübergestellt. So löste die Erfindung des Drucks mit beweglichen Lettern das mittelalterliche „Geschäftsmodell“ der zumeist klösterlichen Skriptorien binnen weniger Jahrzehnte nahezu vollständig ab. Veränderung ist somit kein neuzeitliches Phänomen. Neu sind allerdings Anzahl und Dynamik relevanter Einflussfaktoren, die unternehmerisches Handeln heutzutage determinieren. Die fortschreitende Globalisierung, die Zunahme der Wettbewerbsintensität, die anhaltende Tendenz zur Verkürzung der Innovationszyklen sowie eine vielfach wachsende Erwartungshaltung auf Seiten der Stakeholder repräsentieren einige dieser Parameter, die den wirtschaftlichen Erfolg der handelnden Akteure nachdrücklich beeinflussen.
Oliver D. Doleski

2. Konzeptionelle Grundlagen und Verständnis von Geschäftsmodellen

Zusammenfassung
Der folgende kurze Abschnitt legt die konzeptionellen Grundlagen des gesamten Beitrags fest. So soll über die Schaffung eines einheitlichen Bezugsrahmens zunächst ein gemeinsames Grundverständnis des allgemeinen Geschäftsmodellbegriffs entstehen. Abschließend wird dem Leser in Abschn. 2.2 eine ganzheitlich orientierte Geschäftsmodelldefinition vorgestellt.
Oliver D. Doleski

3. Integriertes Geschäftsmodell – ein anwendungsorientierter Geschäftsmodellansatz

Zusammenfassung
Ein bestimmender Faktor der Welt des 21. Jahrhunderts ist zweifelsohne in einer deutlichen Zunahme der Komplexität zu sehen. Diese allgemeine Feststellung gilt für alle Branchen bzw. Industrien gleichermaßen. Daher wird im einführenden Abschn. 3.1 der Komplexitätsaspekt aufgegriffen und festgestellt, dass sich etablierte Geschäftsmodellkonzepte zwar prinzipiell zur Komplexitätsreduzierung eignen, jedoch im Kontext der bekanntermaßen schwieriger werdenden Rahmenbedingungen bisweilen zu kurz greifen. Folgt man dieser Sichtweise, so bedarf es eines erweiterten, ganzheitlichen Konzepts zur Gestaltung unternehmerischer Leistungserstellung. Als geeigneter Ansatz zur Beherrschung von Komplexität im unternehmerischen Kontext wird vom Autor sodann die Integrationsidee vorgeschlagen. Bevor jedoch die Idee des Integrierten Geschäftsmodells eingeführt und im Detail vorgestellt wird, erfolgt in Abschn. 3.2 zunächst dessen theoretische Fundierung. Nachdem mit dem St. Galler Management-Konzept die konzeptionelle Basis für den neuen Geschäftsmodellansatz geschaffen wurde, wird in Abschn. 3.3 schließlich der neue integrierte Modellansatz entworfen. In den folgenden beiden Abschnitten werden die Charakteristika und Komponenten des Integrierten Geschäftsmodells konkretisiert. Sollen Geschäftsmodelle nachhaltig erfolgreich sein, so dürfen sie nicht isoliert von ihrem jeweiligen Umfeld gestaltet und betrieben werden. Daher spezifiziert Abschn. 3.4 eine Methode zur Festlegung des relevanten Gestaltungs- oder Entscheidungsraums eines Geschäftsmodells. Im abschließenden Abschn. 3.5 werden schließlich die zehn Kernelemente des Integrierten Geschäftsmodells im Detail erörtert.
Oliver D. Doleski

4. Drei Stadien der Geschäftsmodellentwicklung

Zusammenfassung
Die drei Stadien der Geschäftsmodellentwicklung repräsentieren das dynamische Element des Integrierten Geschäftsmodells iOcTen. Diesen Stadien bzw. den ihnen untergeordneten Phasen Ideenfindung, Analyse, Konzeption, Implementierung und Verbesserung werden im Sinne einer ganzheitlichen Architektur die zuvor in Abschn. 3.5 eingeführten zehn Elemente des Geschäftsmodellkerns systematisch zugeordnet.
Oliver D. Doleski

5. Zukunft gestalten – vom Getriebenen zum Treiber

Zusammenfassung
Das hier eingeführte Integrierte Geschäftsmodell iOcTen unterstützt Unternehmen bei der Gestaltung ihrer ökonomischen Zukunft in der Art, dass es Entscheidern, Strategen und Organisationsentwicklern ein dienliches Instrumentarium zur praktikablen Umsetzung von Initiativen zur Geschäftsmodellentwicklung an die Hand gibt.
Oliver D. Doleski

Backmatter

Weitere Informationen

Premium Partner

    Bildnachweise