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Über dieses Buch

Die Vielfalt der Herausforderungen an das Personalmanagement und dessen Bedeutung für den Unternehmenserfolg sind in kleinen Unternehmen nicht geringer als in Großunternehmen, die zeitlichen und personellen Ressourcen für das Personalmanagement sind hingegen beschränkt. Eine eigene Personalabteilung gibt es in kleinen Unternehmen meist nicht, häufig sind es Mitglieder der Geschäftsleitung, welche „nebenbei“ für das Personalmanagement zuständig sind.
Ziel dieses Ratgebers ist es, einen Beitrag zur Professionalisierung des Personalmanagements in kleinen Unternehmen zu leisten. Vorgeschlagen wird dazu eine „Integrierte Vorgehensweise“. Dies bedeutet, dass Maßnahmen zu Personalentwicklung, Teamarbeit, Wissensmanagement, Gesundheitsförderung und Flexibilisierung so gestaltet werden, dass
- die Fähigkeiten der Mitarbeitenden gestärkt,- deren Engagement und Motivation erhöht und- deren Beteiligung an Arbeits- und Entscheidungsprozessen erweitert werden.
Dieser Ratgeber gibt konkrete Empfehlungen, wie diese integrierte Vorgehensweise in der Praxis realisiert werden kann. Weitere Themen wie Arbeitgeberattraktivität, Personalauswahl, Mitarbeitendengespräche und -befragung sind für die Praxis in kleinen Unternehmen aufbereitet und schließlich werden Vorschläge zur Strukturierung und organisatorischen Verankerung der Personalarbeit gemacht.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Personalmanagement in kleinen Unternehmen

Es wird erläutert, welchen Herausforderungen und Chancen sich Kleinbetriebe gegenübersehen, wenn sie ihr Personalmanagement optimieren wollen. Während die größte Herausforderung – begrenzte finanzielle und personelle Ressourcen – offensichtlich ist, treten die Chancen nicht ohne Weiteres zutage. Aber durch ihre Flexibilität, die hohe Kommunikationsdichte und die oftmals persönlichen Beziehungen zwischen Management und Mitarbeitenden befinden sich kleine Unternehmen in einer guten Ausgangslage, um ein pragmatisches, an die Unternehmenssituation angepasstes Personalmanagement zu betreiben.
Im Mittelpunkt des ersten Kapitels steht unsere Idee von einem „integrierten Vorgehen“ im Personalmanagement in kleinen Betrieben. Es wird erörtert, wie durch ein integriertes Vorgehen Maßnahmen und Instrumente so gestaltet werden können, dass Synergien zwischen unterschiedlichen Feldern des Personalmanagements erzielt werden. Im Mittelpunkt stehen dabei die Qualifikationen der Mitarbeitenden, ihre Motivation und ihre produktive Einbindung in die Arbeitsprozesse.
Abschließend wird in diesem Kapitel zusammengefasst, wie die Beiträge im Ratgeber praktisch genutzt werden können, um das Personalmanagement im Unternehmen verbessern zu können.
Ulrich Pekruhl, Christoph Vogel, Oliver Strohm

Kapitel 2. Integriertes Personalmanagement – kleine Unternehmen als kompetente Organisationen

Integriertes Personalmanagement – kleine Unternehmen als kompetente Organisationen stellt das Herzstück des Ratgebers dar. Orientiert an verschiedenen übergreifenden Themen werden zahlreiche praxisgerechte Empfehlungen vorgestellt, die zur Realisierung eines integrierten Personalmanagements beitragen können. Dabei wird betont, dass es nicht darauf ankommt, alles umzusetzen, was in diesem Ratgeber beschrieben wird, sondern das auszuwählen, was für das eigene Unternehmen nützlich und pragmatisch umsetzbar ist. Dabei werden die zugrunde liegenden konzeptionellen Überlegungen für alle fünf Themengebiete – Personalentwicklung, Teamarbeit, Wissensmanagement, Gesundheitsförderung und flexible Arbeitszeiten – im Hinblick auf die Situation von kleinen Unternehmen vorgestellt.
Ulrich Pekruhl, Christoph Vogel, Oliver Strohm

Kapitel 3. Mitarbeitende finden und fördern

Mitarbeitende finden und fördern konzentriert sich auf Suche, Auswahl und Beurteilung von Mitarbeitenden und stellt dabei weniger ein integriertes Vorgehen in den Vordergrund, sondern beschreibt konkrete „Tools“, die auf die Verhältnisse von kleinen Unternehmen angepasst sind.
Es wird gezeigt, wie mit einem systematischen Vorgehen die Attraktivität als Arbeitgeber gesteigert und nach innen und außen kommuniziert werden kann. Ausgangpunkt ist das „Arbeitgeberversprechen“, durch das sich auch ein kleines Unternehmen erfolgreich von der Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt abheben kann.
Wenn sich hinreichend qualifizierte Bewerbende auf die ausgeschriebene Stelle melden, gilt es, die richtige Person auszuwählen. Die Fehlbesetzung einer Stelle kann schnell Kosten in sechsstelliger Höhe nach sich ziehen. Ein „normales“ Einstellungsinterview, wie es in vielen kleinen Unternehmen durchgeführt wird, ist ein denkbar schlechtes Auswahlinstrument. Wesentlich bessere Ergebnisse sind mit strukturierten, sogenannten „multimodalen“ Interviews zu erzielen, die auch in Kleinbetrieben ohne externe Unterstützung geführt werden können. Es wird praxisgerecht beschrieben, wie ein multimodales Interview realisiert werden kann.
Auch in kleinen Betrieben sollten regelmäßig formale Mitarbeitendengespräche (MAG) zwischen Mitarbeitenden und Vorgesetzten stattfinden. Im Kapitel wird das „Warum“ und „Wie“ eines MAG erläutert und ein Instrument vorgestellt, das jedes kleine Unternehmen übernehmen kann.
Ulrich Pekruhl, Christoph Vogel, Oliver Strohm

Kapitel 4. Organisation des Personalmanagements in kleinen Unternehmen

Strukturierung und organisatorische Verankerung der Personalarbeit beschäftigt sich vor allem mit der Frage, wie das Personalmanagement in einem kleinen Unternehmen, welches über keine spezialisierte HRM-Funktion verfügt, organisiert und wie die dazugehörigen Prozesse gestaltet werden. Unterschiedliche Modelle der Arbeitsteilung zwischen Unternehmensleitung, Linienmanagement und Personaladministration werden zu insgesamt fünf Größenkategorien kleiner Unternehmen vorgestellt und diskutiert. Es wird gefragt (und beantwortet), wann es sinnvoll wird, auch in einem kleinen Unternehmen eine Person zu beschäftigen, die sich nur um das Personalmanagement kümmert.
In einem weiteren Abschnitt wird eine einfach durchzuführende Mitarbeitendenbefragung beschrieben. Eine solche formalisierte und anonyme Befragung kann als eine Art „Monitor“ dazu beitragen, Probleme im Personalbereich aufzudecken und Fortschritte zu erkennen. Jedes Unternehmen kann eine solche Befragung mittels einfacher IT-Tools (Excel) selbst oder mit begrenztem Aufwand mit externer Unterstützung durchführen. Die Ergebnisse für das eigene Unternehmen können mit den repräsentativen Durchschnittswerten für Beschäftigte in kleinen Unternehmen im deutschsprachigen Raum verglichen werden, welche ebenfalls im Ratgeber dokumentiert sind.
Ulrich Pekruhl, Christoph Vogel, Oliver Strohm

Backmatter

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