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10.01.2019 | Interieur | Nachricht | Onlineartikel

Kia entwickelt interaktives Interieur für das autonome Fahren

Autor:
Patrick Schäfer

Kia hat auf der CES das System "Real-time Emotion Adaptive Driving" vorgestellt. Read soll die Stimmung der Insassen von autonomen Fahrzeugen erkennen und das Interieur daraufhin anpassen können.

In Zeiten des autonomen Fahrens werden Werte wie Fahrspaß und Dynamik nicht mehr zählen. Autohersteller sinnen daher nach alternativen Innenraum-Konzepten, um während der hochautomatisierten Fahrt keine Langeweile aufkommen zu lassen. Kia zeigt auf der CES 2019 sein interaktives Interieur Read, das zum Teil mit dem Media Lab des Massachusetts Institute of Technology (MIT) entwickelt wurde. "Für Kia ist das interaktive Interieur ein zentrales Thema der zukünftigen Mobilität", sagt Albert Biermann, Präsident und Entwicklungschef des Hyundai-Kia-Konzerns.

Eine KI-basierte Biosignal-Erkennung kann den Gesichtsausdruck "lesen" und misst unter anderem die Hautleitfähigkeit (Elektrodermale Aktivität, EDA) sowie den Puls. Daraus kann das System eine Gefühlslage ableiten und den Innenraum daraufhin anpassen. Das Auto als Stimmungsaufheller. Mithilfe von Deep Learning soll das System die Erfassung von Verhaltensmuster und Neigungen erlernen können.

Neues Musikerlebnis im autonomen Fahrzeug

Daneben soll Read mit einer Vibrationsfunktion das Musikerlebnis der Insassen steigern können. Die Sitze mit musikgesteuerter Vibrationsfunktion ermöglichen das Fühlen von Musik, indem die sensorisch orientierte Signalverarbeitungstechnologie die Sitzvibrationen den Klangfrequenzen anpasst. Neben einer Massage-Funktion können die Sitze auch Warnungen der Fahrerassistenzsysteme haptisch übermitteln. Auf der CES zeigt Kia drei Ausprägungen des Innenraum-Konzeptes, Read Me, Read Now und Read Motion.

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