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11.10.2016 | Interieur | Nachricht | Onlineartikel

Faurecias Cockpit der Zukunft

Autor:
Christiane Köllner

"Intuition" heißt Faurecias Cockpit der Zukunft. Der Demonstrator kombiniert Hochkontrast-Bildschirme mit Black-Panel-Technik, schalterlose Bedienelemente und neue Materialien zur Oberflächenverkleidung.

Wie könnte das Cockpit der Zukunft aussehen? Einen ersten Eindruck davon vermittelt der Intuition-Demonstrator von Faurecia. "Intuition" steht für die Integration smarter Oberflächen und Zierelemente für bessere Konnektivität im Cockpit der Zukunft.

Der Intuition-Demonstrator kombiniert schwenkbare Hochkontrast-Bildschirme mit Black-Panel-Technik, schalterlosen Bedienelementen auf Dekoroberflächen, einer Auswahl an Relax-Programmen im Sitz und Lösungen zum Aufladen von mobilen Endgeräten. Ferner wurden Naturfasern und andere neue Materialien zur Oberflächenverkleidung, wie Naturstein für Instrumententafeln, verwendet.

"Innerhalb der Roadmap von Faurecia ist Intuition ein Meilenstein auf dem Weg hin zum autonomen Fahren. Das Konzept zeigt, wie Fahrer über smarte Oberflächen und funktionale Zierelemente bequem mit dem Cockpit der Zukunft interagieren können. Die Art und Weise, wie wir die innovative Konnektivität in den Fahrzeuginnenraum integriert und dazu fortschrittliche Technologien und Materialien genutzt haben, rief einstimmig positive Reaktionen hervor", erklärt Andreas Wlasak, Vice President Design bei Faurecia.

Ultraflache Bildschirme

Die Mittelkonsole von Intuition kann mit einer HD-Aktivmatrix (organische LEDs mit Amoled-Technik) aufwarten. Dabei werden Touchscreens mit Dekorationselementen verschmolzen. Der Bildschirm im Clusterbereich (hinter dem Lenkrad) beinhaltet ebenfalls Amoled-Technik mit einer Glasoberfläche. Diese Bildschirme sind kontrastreicher und verbrauchen weniger Strom als ihre Vorgänger. Ihre Displays können auch eine gewölbte Form annehmen. Die ultraflachen Bildschirme bestehen aus zwei Kunststoffmaterialien, die zu einem starren Bildschirm mit optischen Eigenschaften verklebt wurden.

Black-Panel-Bildschirme wurden so nahtlos integriert, dass sie wie dunkle Oberflächen aussehen, bis sie bei Aktivierung als helle Touchscreens mit farbigem Display in Erscheinung treten. Ein flacher Black-PanelTFT-Bildschirm verläuft quer durch einen Teil der Instrumententafel und zeigt den Insassen Informationen an, die von einem Telefon oder vom Infotainment-System stammen. Diese Bildschirme wurden in Zusammenarbeit mit Magneti Marelli entwickelt, um Display-Technik und Elektronik besser verbinden zu können.

Berührungsempfindliche Oberflächen

Im Intuition-Cockpit hat Faurecia Methoden zur Umwandlung von Holz, Aluminium, Stoff oder Kunststoff in eine smarte Oberfläche entwickelt, bei der konventionelle Bedienelemente durch berührungsempfindliche, kapazitive Schalter ersetzt werden können. Diese Schalter sind dann in die Zierfläche eingebunden, wie zum Beispiel in der DecoControl-Bedienungseinheit aus Aluminium. Betätigt man diese Schalter, etwa zum Starten der Belüftung, reagieren sie auf die Berührung durch eine haptische und optische Reaktion in Form von Vibration und Beleuchtung und bestätigen so die Aktivierung der Klimaanlage oder der Heizung. Über dieselben smarten Oberflächen lässt sich die Beleuchtung im Cockpit bedienen.

Zudem wird der Fahrzeuginnenraum an unterschiedliche Fahrbedingungen angepasst. Die Sitzposition des Fahrers passt sich an den Fahrmodus an; Massagefunktion, Heizung und Belüftung werden automatisch reguliert. Befindet sich das Fahrzeug im partiellen freihändigen Modus, lässt sich der Sitz samt Mittelkonsole nach hinten schieben, sodass der mittlere Bildschirm immer in Reichweite bleibt. Der Fahrer kann dann den Bildschirm zu sich hin schwenken, um ihn besser erkennen zu können.

Stets vernetzt

Die Konsole ist mit einem Ladeschacht für mobile Endgeräte ausgestattet, aus dem Navigations- und andere Informationen aus dem Smartphone über MirrorLink an den zentralen Touchscreen übertragen werden. Dabei kommen Nahfeld- und Bluetooth-Kommunikation zum Einsatz. Die Geräte können auch in einer ausziehbaren Ladestation aufgeladen werden, oder - für die Insassen im Fond - über einen Anschluss in der Türverkleidung.

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