Hyundai Mobis entwickelt radarbasierte Innenraumüberwachung
- 07.04.2020
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Hyundai Mobis hat eine radarbasierte Innenraum-Überwachung vorgestellt. Der "Rear Occupant Alert" soll Fondpassagiere erkennen und verhindern, dass vor allem Kinder unbeaufsichtigt zurückgelassen werden.
Rear Occupant Alert von Hyundai Mobis
Hyundai Mobis
Der koreanische Automobilzulieferer Hyundai Mobis hat ein System zur Erkennung von Fondpassagieren entwickelt. Der "Rear Insassant Alert (ROA) verhindert, dass Passagiere auf den Rücksitzen unbeaufsichtigt bleiben. Das System zielt vor allem auf Babys und Kinder ab. Statt auf Gewichts- oder Ultraschallsensoren setzt Hyundai Mobis auf ein radarbasiertes System. Der Radarsensor wurde ursprünglich für das autonome Fahren entwickelt und erkennt nun mithilfe eines Software-Algorithmus die Mikrobewegungen von Passagieren im Fond.
Das Radar kann die Kleidung durchdringen und verschiedene Biosignale messen, etwa die kleinste Bewegungen der Brust der Passagiere oder den Blutfluss. So kann die Anwesenheit von Passagieren auf den Rücksitzen genauer erkannt werden, auch wenn sie etwa in Decken gehüllt sind. Bei Verlassen des Fahrzeugs warnt das Erkennungssystem den Fahrer mit einem Ton über das Cockpit oder das Smartphone. In der nächsten Stufe soll ein Radar entwickelt werden, das auch die Herzschläge der Fahrgäste messen kann.