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21.07.2016 | Interieur | Nachricht | Onlineartikel

Sitz-Prototypen vollständig und virtuell entwickeln

Autor:
Andreas Burkert
1:30 Min. Lesedauer

Mit der soeben veröffentlichten Virtual Seat Solution 2016 von ESI lassen sich Prototypen von Autositze vollständig und virtuell entwickeln. Das Programm unterstützt auch den ChinaNCAP-Prozess.

Die soeben von ESI veröffentlichte aktualisierte Software für das Virtual Prototyping, Virtual Seat Solution 2016, erlaubt es OEMs und Sitz-Zulieferern, ihre Sitz-Prototypen vollständig und virtuell zu entwickeln, zu testen, zu verbessern und vorzuzertifizieren, ohne kostspielige physische Prototypen. Laut der ESI Group können industrielle Kunden können damit nicht nur Zeit und Kosten sparen, sondern innovative Leichtbau-Sitze liefern, die gleichzeitig alle geforderten Leistungskriterien erfüllen. Virtual Prototyping ist ein erprobter industrieller Ansatz, den Fertigungsprozess und das Verhalten eines innovativen Produktes vorzuzertifizieren.

Die nun aktualisierte Virtual Seat Solution 2016 bietet auch für die Automobilindustrie wichtige Verbesserungen, um im Entwicklungsprozess die frühzeitige Bewertung von Verhalten und Eigenschaften neuer Sitze zu ermöglichen. Mit der neuen Funktionalität einer gesteuerten Generierung von Sitzmodellen ermöglicht Virtual Seat Solution 2016 Ingenieuren, ganz einfach neue Sitzkonzepte zu definieren. Sie können nun auch in der initialen Entwicklungsphase effizient arbeiten, indem sie bereits modellierte Bauteile erneut verwenden und mit fortschreitendem Projekt einfach die notwendigen Änderungen und Anpassungen vornehmen.

Virtual Seat Solution 2016 unterstützt auch den ChinaNCAP-Prozess

Virtual Seat Solution aktualisiert automatisch das Sitzmodell, um das Verhalten des Sitzes mit den neuen beziehungsweise geänderten Bauteilen zu berechnen. Dies führt zu erheblicher Flexibilität und spart Zeit ein. Darüber hinaus unterstützt Virtual Seat Solution 2016 - im Rahmen von Schleudertrauma-Tests zur Gewährleistung der Insassensicherheit  - ab sofort auch den ChinaNCAP-Prozess. Dies vervollständigt die bereits bestehenden Software-Funktionalitäten durch Unterstützung der EuroNCA- und JNCAP-Zertifizierungen.

Zusätzlich zum bereits angebotenen Dummy-Modell BioRID II v.2.6 ist nun auch das Modell BioRID II v.3.0. verfügbar. Außerdem wird ein neues Werkzeug zur Sitzpositionierung angeboten, um so den Sitz in der Konfiguration gemäß den NCAP-Protokollen anzupassen. Schließlich können die Berechnungen der zahlreichen Aufprallimpuls-Level während des Schleudertrauma-Tests für einen einmaligen Start gleichzeitig vorbereitet werden.

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