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25.10.2021 | Interieur | Nachricht | Onlineartikel

JLR testet mit Blockchain Transparenz in der Leder-Lieferkette

Autor:
Oona Oltmanns
1 Min. Lesedauer

Jaguar Land Rover testet digitale Lieferketten mithilfe einer sicheren Blockchain-Technologie. Das Projekt ist Teil der Reimagine-Strategie und soll eine vollständige Transparenz in der Lieferkette von Leder ermöglichen.

Mit dem Einsatz von Blockchain-Technologien verfolgt Jaguar Land Rover das Ziel, bis 2039 in der gesamten Lieferkette keine Kohlenstoffemissionen mehr zu verursachen. Um dies im Bereich Leder zu erwirken, arbeitet der Automobilhersteller mit drei verschiedenen Partnern zusammen: Circulor, der Bridge of Weir Leather Companie und der Universität Nottingham. Dank der Zusammenarbeit kann die Bridge of Weir Leather Company den minimalsten CO2–Ausstoß von der Ursprungsquelle bis zum fertigen Produkt verfolgen und so ein nachhaltiges Lederlieferantennetzwerk gewährleisten. Für das Tracking werden hierfür Kombinationen von GPS-Daten, biometrischen Daten und QR-Codes verwendet, um den Status des Leders digital zu kontrollieren.

Dieser "digitale Zwilling" des Rohmaterials wurde von der Innovate UK zur realen und digitalen Verfolgung erstellt. "Bei Bridge of Weir sehen wir das Potenzial, CO2-positives Leder herzustellen – wenn wir es von lokalen Bauernhöfen beziehen, wo das Vieh mit Gras gefüttert wird und es keine Abholzung gibt. Und wenn wir diesen verantwortungsvollen Ansatz bei der Beschaffung mit kontinuierlicher Innovation verbinden, um kohlenstofffreie und abfallfreie Herstellungsprozesse zu schaffen. Die in diesem Versuch entwickelte Blockchain-Technologie wird es ermöglichen, jede Phase des Prozesses und die gesamte Lieferkette des Leders genau zu verfolgen und zu messen", so Dr. Warren Bowden, Direktor für Innovation und Nachhaltigkeit der Scottish Leather Group.

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