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10.08.2018 | Interieur | Nachricht | Onlineartikel

Neues Material senkt Temperatur am Armaturenbrett

Autor:
Patrick Schäfer
30 Sek. Lesedauer

Forscher des Fraunhofer-Instituts haben ein neues Kompositmaterial für Armaturentafeln entwickelt. Es soll durch Sonnenstrahlen entstehende Hitze ableiten können und sich so für das Thermomanagement von Innenräumen eignen.

Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF haben im Rahmen des EU-Forschungsprojektes "Optemus" ein neues Kompositmaterial entwickelt. Es soll die Oberflächentemperatur eines Elektrofahrzeugs bei konstanter Sonneneinstrahlung deutlich senken. 

Für das "Smart Cover Panel" genannte Armaturenbrett entwickelten die Forscher ein "Phase Changing Material (PCM)". Das Komposit ist für einen Temperatur-Phasenübergang geeignet und besteht aus einem Trägermaterial aus Polyethylen, welches Energie speichern kann. Der Füllstoff Graphit sorgt dagegen für eine schnelle Wärmeableitung. In einem Kreisprozess von Aufheiz- und Kühlphasen konnten die Wissenschaftler eine Temperaturreduzierung um 46 Prozent oder 41 Grad Celsius im Vergleich zu einem herkömmlichen Armaturenbrett aus Polypropylen-Talkum-Compound erzielen. Um diese Eigenschaften noch weiter zu verbessern, könnte zusätzlich auch elektrothermische Wandler eingesetzt werden, heißt es. 

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