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Über dieses Buch

Wir alle kommen mit der Superdiversität der Gesellschaft in Kontakt, die zeigt, wie geschichtet, kontextabhängig und veränderlich sich Menschen sozial organisieren und identifizieren. Kulturelle Identität ist schon lange nicht mehr nur mit der nationalen Herkunft identisch, Autochthone und Migranten aus zahlreichen Herkunftsländern haben jeweils ihre eigene Vielfalt an Bevölkerungsgruppen und sozialen Kategorien. Was bedeutet diese Superdiversität für die professionelle Kommunikation? Edwin Hoffman bietet in diesem essential mit vielen Beispielen einen innovativen Ansatz, der auf zwischenmenschlicher Kommunikation und nicht auf der Begegnung von Kulturen basiert. Das TOPOI-Modell enthält Handlungsstrategien zur Reflexion und Überbrückung von Kommunikationsunterschieden.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Zusammenfassung
Jeder Praktiker im sozialen Bereich hat mit der Superdiversität der Gesellschaft zu tun. Superdiversität zeigt, wie geschichtet, kontextabhängig und veränderlich sich Menschen sozial organisieren und identifizieren. Die Menschen der autochthonen Bevölkerung gemischt mit Migranten aus einer Vielzahl von Herkunftsländern haben alle ihre eigene Vielfalt an sozialen Gruppen. Hinzu kommt die fortschreitende Individualisierung. Was bedeutet diese Superdiversität für die professionelle Kommunikation? Dieses essential bietet mit vielen Beispielen einen innovativen Ansatz interkultureller Kommunikation und das TOPOI-Modell als praktische Hilfestellung. Bei diesem innovativen Zugang steht nicht die Kultur im Vordergrund, sondern die Kommunikation, die kontextgebundene Interaktion zwischen einzigartigen Personen, eingebettet in ihre Lebenswelten: also interkulturelle Kommunikation als interpersonale Kommunikation.
Edwin Hoffman

Kapitel 2. Kulturalismus und seine Risiken

Zusammenfassung
Praktiker bedienen sich oft kulturalistischer Angebote aus Fachliteratur und Workshops, um zu lernen, in der Kommunikation effektiv mit Kulturunterschieden umzugehen. In einem kulturalistischen Ansatz werden Menschen anderer Herkunft nur als Repräsentanten ihrer nationalen Kultur gesehen und es stehen bei der Lösung von Kommunikationsproblemen ihre national-kulturellen Merkmale im Mittelpunkt, die man eben kennen muss. Aufgrund der Beharrlichkeit des Kulturalismus im Umgang mit Menschen wird den Risiken besondere Aufmerksamkeit geschenkt.
Edwin Hoffman

Kapitel 3. Multikollektivität, Multikulturalität und mehrfache Identität jeder Person

Zusammenfassung
Der Mensch ist ein soziales Wesen und braucht für die Gestaltung seines Lebens andere Menschen. Im Laufe der Zeit wird ein Mensch Teil vieler Kollektive und zeichnet sich folglich durch Multikollektivität, Multikulturalität und eine mehrfache Identität aus.
Edwin Hoffman

Kapitel 4. Zwischenmenschliche Kommunikation und das TOPOI-Modell

Zusammenfassung
Auch die Kommunikation mit jemandem mit einem anderen nationalen, ethnischen oder religiösen Hintergrund ist gewöhnliche zwischenmenschliche Kommunikation. In der Kommunikation als zirkulärer Prozess geht es um den Anteil: Jeder der Teilnehmer hat einen Anteil daran, wie die Kommunikation verläuft. Neben dieser gegenseitigen, zwischenmenschlichen Beeinflussung werden die Gesprächspartner in ihrer Kommunikation von den aktuellen und historischen sozialen Repräsentationen beeinflusst. Diese sozialen Repräsentationen umfassen die historischen und aktuellen kollektiven Erfahrungen von Gruppen (Rassismus, Kolonisation, politische Systeme) sowie die aktuell vorherrschenden Bilder, Auffassungen, (Vor-)Urteile, Bedeutungen, Werte und Normen im sozialen Kontext der Beteiligten. Das TOPOI-Modell ist eine Hilfe in der Gesprächsführung, um auf Unterschiede vorbereitet zu sein und diese, wenn nötig, aufzuspüren und anzupacken.
Edwin Hoffman

Kapitel 5. Die TOPOI-Bereiche

Zusammenfassung
Dieses Kapitel enthält eine kurze Erläuterung zu jedem TOPOI-Bereich. Für eine detaillierte Beschreibung der einzelnen Bereiche mit vielen Beispielen siehe Hoffman (2015).
Edwin Hoffman

Kapitel 6. Gesprächsstrategien

Zusammenfassung
In diesem Kapitel findet sich eine Auflistung der wesentlichen Gesprächsstrategien für eine erfolgreiche interkulturelle Gesprächsführung.
Edwin Hoffman

Backmatter

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