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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Entwicklung/Stand der Außenhandelsfinanzierung

Zusammenfassung
Zur Erinnerung sei vorausgeschickt, daß auch die Bundesrepublik in den Jahren 1951–53 auf der Londoner Schuldenkonferenz eine wesentliche Umschuldung beantragen und über sich ergehen lassen mußte (unter deutscher Leitung von Hermann J. Abs). Die Vorkriegsschulden von 15,7 Mrd. DM insbesondere gegenüber privaten, ausländischen Gläubigern konnten — durch den Wegfall der Goldklausel — auf der reduzierten Basis von 7,3 Mrd. DM geregelt werden. Es wurde weiter beschlossen, daß die Forderungen der Besatzungsmächte aus der Nachkriegswirtschaft in einer Gesamthöhe von 15,8 Mrd. DM auf 6,9 Mrd. DM reduziert und die Rückzahlung auf 20 bis 35 Jahre verteilt wurde. Deutschland erhielt zahlreiche Wirtschaftshilfen, insbesondere GARIOA (Government Appropriations and Relief for Import in Occupied Areas) und die Marshall-Plan-Hilfe1.
Herbert J. Keßler

2. Auslandsrisiko-Versicherung

Zusammenfassung
Außenhandelsgeschäfte können durch Banken (vgl. Kapitel 3), aber auch durch Versicherungsgesellschaften abgesichert werden.
Herbert J. Keßler

3. Garantien

Zusammenfassung
Zunächst die üblichen Vertragsgarantien: Hierunter versteht man vor allem Bankgarantien, die bestehende Verpflichtungen der Handelspartner aus dem Liefervertrag absichern. Grund für diese Besicherung ist die geringere Kenntnis der Partner im Auslandsgeschäft und die Vermeidung komplizierter Rechtsauseinandersetzungen nach dem Grundsatz: „Erst zahlen, dann prozessieren“.
Herbert J. Keßler

4. Kurzfristige Export-/Importfinanzierung

Zusammenfassung
Grundsätzlich werden alle Finanzierungen mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr als „kurzfristig“ bezeichnet. Aber auch um einige Monate darüber hinausgehende Laufzeiten werden noch als kurzfristig angesehen, wenn sie ihrem Charakter nach mit den nachfolgend erläuterten Krediten vergleichbar sind.
Herbert J. Keßler

5. Sonstige kurzfristige Financial Services

Zusammenfassung
Unter Factoring versteht man den laufenden, regreßlosen Ankauf möglichst des gesamten Debitorenbestandes durch eine Factoring-Gesellschaft (Factoring ist kein Bankgeschäft).
Herbert J. Keßler

6. Forfaitierung

Zusammenfassung
In diesem und in den folgenden Kapiteln geht es um mittel- bis langfristige Außenhandelsfinanzierungen.
Herbert J. Keßler

7. AKA-Finanzierung

Zusammenfassung
AKA ist die Abkürzung für Ausfuhrkredit-Gesellschaft mbH, Frankfurt. Adresse: Große Gallusstraße 1–7, Postfach 1001, 60301/(60001/Postfach) Frankfurt, Telefon: 069/29891-00, Telefax: 069/29891-200. (Bei Gründung war die AKA eine AG daher das „A“ als dritter Buchstabe!)
Herbert J. Keßler

8. Bestellerkredite der Banken

Zusammenfassung
Bestellerkredite sind Kredite an ausländische Besteller inländischer Lieferungen oder Leistungen, die unmittelbar an den Exporteur ausgezahlt werden.
Herbert J. Keßler

9. Exportfinanzierung der KfW

Zusammenfassung
Die KfW — Kreditanstalt für Wiederaufbau, Palmengartenstraße 5–9, 60325 Frankfurt/Main, Telefon: 069/7431-0, Telefax: 069/7431 2944, wurde 1948 (als Anstalt des öffentlichen Rechts) gegründet, um Mittel aus der Marshallplan-Hilfe für den Wiederaufbau der deutschen Wirtschaft weiterzuleiten. Heute ist die KfW ein international tätiges Kreditinstitut mit einer Bilanzsumme von über 100 Mrd. DM. Ihr Kapital wird zu 80 Prozent von der Bundesrepublik Deutschland und zu 20 Prozent von den Bundesländern gehalten. Der Geschäftssitz ist Frankfurt/Main mit einer Niederlassung in 10117 Berlin (Charlottenstraße 33/33a).
Herbert J. Keßler

10. Finanzinnovationen — ein Exkurs

Zusammenfassung
Wurden in Abschnitt 4.2.9.1 bereits einige Finanzinnovationen geschildert, die unter anderem auch für die kurzfristige Handelsfinanzierung geeignet sind, so können folgende Innovationen mehr oder weniger auch zur langfristigen Handels- bzw. Außenhandelsfinanzierung eingesetzt werden.
Herbert J. Keßler

11. Cross-border-Leasing

Zusammenfassung
Leasing, also das Vermieten von Produkten/Gegenständen, ist zwar keine Finanzierungsform im eigentlichen Sinne, sondern eher ein Finanzierungssurrogat Neben dem Hersteller-Leasing wird diese relative Finanznovität jedoch auch von Banken bzw. Banktöchtern im Rahmen von Financial Services mitangeboten.
Herbert J. Keßler

12. Internationale Projektfinanzierung

Zusammenfassung
Dieses und die nachfolgenden Kapitel befassen sich mit Finanzierungsformen bei Auslands-Investitionsengagements. Mittel- bis langfristige Angebote von Banken und Spezialinstituten können dann Auslandsaktivitäten unterstützen, wenn mit direktem Export nicht weiterzukommen ist oder sich durch beschwerlichere Auslandsfertigung komparative Vorteile ergeben. Die Grenze von Exportfinanzierungen zu Investitionskrediten ist fließend. Zwischen beiden kann man die Projektfinanzierung einordnen.
Herbert J. Keßler

13. Joint Ventures

Zusammenfassung
Joint Ventures sind Gemeinschaftsunternehmen. Der Begriff wird insbesondere verwendet bei Beteiligung eines einheimischen Investors an einer ausländischen Gesellschaft (vice versa). — Zum Teil werden jedoch auch lOOprozentige Auslandsinvestitionen unter dem Begriff subsumiert.
Herbert J. Keßler

14. ERP-Investitionskredite

Zusammenfassung
Wie bereits in Kapitel 9 dargestellt, bietet die KfW ein Programm zur Bereitstellung von Exportkrediten, vornehmlich von Bestellerkrediten.
Herbert J. Keßler

15. DEG-Joint-Venture-Finanzierung

Zusammenfassung
Die DEG, Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH, 50933 Köln-Müngersdorf, Belvederestraße 40, Postfach 450340, Telefon 0221/4986-0, Telefax: 0221/4986-290 ist — neben der KfW — das deutsche Finanzierungs- und Beratungsinstitut zur Förderung der Privatwirtschaft in den Märkten der Dritten Welt.
Herbert J. Keßler

16. Finanzierungsmodelle supranationaler Institute

Zusammenfassung
Die Weltbankgruppe besteht aus vier Institutionen, die alle ihren Hauptsitz in Washington D.C., 20433/USA haben (1818 H. Street N.W. Telefon: 202/477- 1234, Telex: 248423, Telefax: 202/477-6391; Europäisches Büro, 66, Avenue d’ Iéna, 75116 Paris, France, Telefon: 1/40069-3000, Telex: 640651, Telefax: 1/ 40069-3066):
  • Weltbank,
  • IDA (quasi „Schwester“ der Weltbank),
  • IFC (quasi „Halbschwester“ der Weltbank) und
  • MIGA (quasi „Halbschwester“ der Weltbank (vgl. Kapitel 2).
Herbert J. Keßler

17. Debt-Equity-Swaps/Brady-Bonds

Zusammenfassung
Der Debt-Equity-Swap stellt kein direktes Finanzierungsinstrument dar, sondern eine Variante innerhalb der Möglichkeiten von Auslandsinvestitionen/Joint Ventures.
Herbert J. Keßler

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