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Über dieses Buch

Dieses Lehrbuch stellt die internationale Rechnungslegung praxisorientiert vor und vermittelt ein grundlegendes Verständnis. Die zugrunde liegende Systematik sowie der Anwendungsbereich werden erläutert. Zum Einstieg werden die wichtigsten Standards verständlich erklärt und inhaltliche Verknüpfungen aufgezeigt. Den Schwerpunkt bildet die übersichtliche Vermittlung der Kernelemente des Rechnungslegungssystems. Sonderfälle und -regelungen werden in gebotener Kürze aufgezeigt. Kurze Lerneinheiten, übersichtliche didaktische Module sowie die begleitende Lernkontrolle sorgen für eine nachhaltige Wissensvermittlung. Das Buch richtet sich damit an alle, die sich mit Fragen der Internationalen Rechnungslegung im Rahmen ihrer Aus- und Weiterbildung (auch im Nebenfach) sowie ihrer beruflichen Praxis auseinandersetzen.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Grundsachverhalte

Die Beschäftigung mit den Grundlagen und Zielsetzungen von Rechnungslegung im Allgemeinen bietet einen ersten Einblick in die Thematik und verdeutlicht die Zielkonflikte bei der Entwicklung von Rechnungslegungsstandards. Auf die grundsätzliche Theorie der Unternehmung aufbauend stellt sich die Frage, für welche Adressaten Rechnungslegung relevant ist und welche Ideen, Begrifflichkeiten und Prinzipien zu Grunde gelegt werden sollen, um der Zielsetzung internationaler Harmonisierung von Rechnungslegung gerecht zu werden. Das Rahmenkonzept sowie der idealtypische Aufbau von IAS/IFRS Standards und deren Einordnung in das Gesamtsystem der IFRS-Rechnungslegung helfen bei zukünftigen Arbeiten mit IFRS-Texten. Für die Anwendung der IFRS in Deutschland sind die hierfür nötigen Rechtsgrundlagen sowie die Kenntnis des EU-Endorsement-Prozesses vonnöten. Aufgrund des nicht modularen Aufbaus der IFRS ist es sinnvoll, grundlegende Bewertungsmethoden und allgemeine Grundsätze „vor die Klammer zu ziehen“.
Stefan Müller, Patrick Saile

2. Bestandteile von IFRS-Abschlüssen

Der Geschäfts- oder Finanzbericht ist ein wesentliches Instrument der Unternehmenskommunikation. Ein bedeutender Teil dieses Berichts stellt der (Konzern-) Abschluss dar. Die Gegenüberstellung von Vermögen und Schulden in der Bilanz ist durch die Technik der doppelten Buchführung eng mit der Gewinn- und Verlustrechnung und dem sonstigen Ergebnis verknüpft, die zusammen die Gesamtergebnisrechnung bilden. Die Entwicklung des Eigenkapitals, an welchem sich Investoren beteiligen, ist für diese, aber auch für Gläubiger und die Unternehmensführung relevant. Die Kapitalflussrechnung dient zur Steuerung der Liquidität. Den in den Abschlussbestandteilen schlank dargestellten Übersichten mangelt es teilweise an Detaillierungstiefe, sodass weitere Angaben im Anhang vorgeschrieben sind. Dieser ist mit allen vorgenannten Abschlussbestandteilen eng verknüpft. Eine Segmentberichterstattung nach der Gliederung, wie sie zur internen Steuerung verwendet wird, gibt weitere Einblicke in die Erfolgstreiber.
Stefan Müller, Patrick Saile

3. Bilanzierung primärer Aktiva

Die Bilanzierung von Vermögen und Schulden stellt einen wesentlichen Bestandteil der IFRS dar, wobei sowohl die Abgrenzung als auch Ansatz- und Bewertungsvorschriften für verschiedene Arten von Vermögenswerten und Schulden relevant sind. Im Zuge der Bilanzierung primärer Aktiva beschäftigt sich dieses Kapitel mit den Vorschriften, die im Schwerpunkt das Vermögen betreffen. Finanzielle Verbindlichkeiten und Eigenkapitalinstrumente als Teil der Finanzinstrumente aber auch Passivposten zum Ausweis von Zuwendungen der öffentlichen Hand lassen eine reine, dichotome Aufteilung in Regelungen für Aktiva und Passiva nicht zu. Immaterielle Vermögenswerte als immer wichtigere Werttreiber in modernen Unternehmen, Sachanlagen und Investment Properties als häufig wesentliche Betriebsgrundlage, Vorräte als Ursprung des Leistungserstellungsprozesses und die vielfältigen Arten von Finanzinstrumenten, die zur Finanzierung, Absicherung aber auch Spekulation genutzt werden, bilden den Kern dieses Kapitels.
Stefan Müller, Patrick Saile

4. Bilanzierung primärer Passiva

Die Bilanzierung von Vermögen und Schulden stellt einen wesentlichen Bestandteil der IFRS dar, wobei sowohl die Abgrenzung als auch Ansatz- und Bewertungsvorschriften für verschiedene Arten von Vermögenswerten und Schulden relevant sind. Im Zuge der Bilanzierung primärer Passiva beschäftigt sich dieses Kapitel mit den Vorschriften, die im Schwerpunkt die Schulden betreffen. Latente Steuern und Rechnungsabgrenzungsposten können sowohl auf der Aktiv- als auch auf der Passivseite gebildet werden, weshalb eine exakte, dichotome Aufteilung in Regelungen zu Aktiva und Passiva nicht möglich ist.
Verbindlichkeiten als Teil des Fremdkapitals in seinen verschiedenen Ausprägungen, Rückstellungen, einschließlich Pensionsrückstellungen als indirekter Teil des Fremdkapitals, latente Steuern, die sich aus Abweichungen der IFRS- von der Steuerbilanz ergeben und Rechnungsabgrenzungsposten, die zum Einhalten des Grundsatzes der Periodenabgrenzung gebildet werden, stellen den Kern dieses Kapitels dar.
Stefan Müller, Patrick Saile

Backmatter

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