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Über dieses Buch

Anna Jędrzejczyk untersucht Strategien zur Realisierung eines kohärenten internationalen Handlungsprogramms, das nicht nur auf die Gestaltung des Images eines Unternehmens als attraktiver Arbeitgeber abzielt, sondern auch auf das Motivieren potenzieller Bewerber, sich um eine freie Stelle in Unternehmen zu bewerben. Als Instrumente des Employer Brandings analysiert die Autorin Stellenangebote global handelnder amerikanischer Konzerne, die von 2015 bis 2016 eine Niederlassung in Polen und in Deutschland hatten. Sie vergleicht diese mit Stellenangeboten lokal handelnder polnischer und deutscher Unternehmen, um die länderspezifischen Unterschiede auf der Makro- und Mikroebene zu identifizieren. Die Autorin fokussiert sich zunächst auf Schlüsselwörter, die im Rahmen des Konzepts /passion at work/ pragmalinguistisch analysiert werden. Um deren Auswirkung auf die potenziellen Bewerber zu untersuchen, wurden polnische und deutsche Studenten nach der Interpretation der in den Stellenangeboten markierten Schlüsselwörter gefragt.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Employer-Branding in internationalen Unternehmen aus kulturologischer Sicht

Zusammenfassung
Das Employer-Branding ist Teil der Managementstrategie eines Unternehmens, um „Talente“ bzw. „hochqualifizierte Fachkräfte“ (Stotz, Wedel-Klein 2013: 2) zu gewinnen. Während das Employer-Branding am Anfang auf erfahrene potenzielle Führungskräfte ausgerichtet war, ist es mittlerweile zu einem Instrument geworden, um einfach ausgebildete Fachkräfte zu gewinnen.
Anna Jędrzejczyk

Kapitel 2. Kommunikation in einem internationalen Unternehmen

Zusammenfassung
Employer-Branding wird in einem Unternehmen durch externe und interne Maßnahmen realisiert (Birtel 2004: 5–9), denen wiederum bestimmte kommunikative Aufgaben entsprechen (die Auflistung der innerhalb des Employer-Branding zu erfüllenden Aufgaben wird in Tabelle 8 dargestellt). Zu den externen Maßnahmen des Employer-Branding gehören alle Marketing- und PR-Aktivitäten, die mit der Arbeitgebermarke identifiziert werden.
Anna Jędrzejczyk

Kapitel 3. Stellenangebote als Instrumente des internationalen Employer-Branding

Zusammenfassung
In der Gemeinsprache wird sowohl der Ausdruck „Stellenangebot“ als auch der Ausdruck „Stellenanzeige“ benutzt, um Texte zu bezeichnen, die die Besetzung einer vakanten Stelle anbieten. In jüngster Zeit wird allerdings die Bezeichnung „Stellenangebot“ vorgezogen. An dieser Stelle wird kurz dargelegt, warum die „Anzeige“ einer Stelle dem Begriff „Angebot“ gewichen ist.
Anna Jędrzejczyk

Kapitel 4. Kulturelle Korpus- und Handlungsmusteranalyse der Stellenangebotsgestaltung

Zusammenfassung
Zum Zweck der vorliegenden Untersuchung wurden fünf Korpora gesammelt, die in zwei Gruppen unterteilt werden können: ein Korpus mit Stellenangeboten amerikanischer Unternehmen (in englischer, deutscher, polnischer Sprache) und ein Korpus mit Stellenangeboten lokaler polnischer und deutscher Unternehmen. Die Grundlage des Aufbaus des Korpus amerikanischer Unternehmen ist Hofstedes Feststellung, dass die Nationalkulturen der Muttergesellschaften auf die Unternehmenskulturen von deren Niederlassungen einwirken würden (Hofstede 1991: 182) und insbesondere auf die Gestaltung der Textstruktur der Stellenangebote Einfluss ausüben.
Anna Jędrzejczyk

Kapitel 5. Analyse des Schlüsselwortes „passion“ (deutsch: „Leidenschaft“, polnisch: „pasja“) und pragmalinguistische Analyse der Äußerungen mit dem ausgewählten Schlüsselwort „passion“

Zusammenfassung
In diesem Teil wird auf fünf Korpora eingegangen, die Stellenangebote amerikanischer und lokaler Unternehmen enthalten. Die semantische und pragmalinguistische Analyse der Äußerungen in diesen Korpora haben das Ziel, das Konzept von /passion at work/ in Stellenangeboten auf der Bedeutungsebene zu untersuchen.
Anna Jędrzejczyk

Kapitel 6. Schlussfolgerungen und Ausblick

Zusammenfassung
Der Gegenstand dieser Arbeit waren Stellenangebote amerikanischer Muttergesellschaften und ihrer Tochtergesellschaften in Polen und in Deutschland als Instrumente des Employer-Branding.
Anna Jędrzejczyk

Backmatter

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