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Über dieses Buch

Das Entwickeln von Fahrzeugen aller Art ist heute eine eigenständige Wissensdisziplin, die in ihrem gesamten Umfang mit digitalen Tools bearbeitet wird. Die diesbezüglichen Teilaufgaben, wie z.B. die Maßkonzeption von Fahrzeugen, entstanden aber alle in der vorausgehenden Phase in der handwerklichen Tradition sowie durch die Orientierung am sogenannten Funktionalismus und an den neuen Designwissenschaften, wie z.B. der Ergonomie. Das vorliegende Werk behandelt diese 100jährige Entwicklung am Beispiel der diesbezüglichen Pionierinstitution, der Hochschule für Gestaltung Ulm (1953-1968) und der Arbeit ihrer Alumnis bis in die Gegenwart.Die zentrale Information dieses Werkes betrifft diese interessante Wechselwirkung und Entwicklungslinie vom Kinderwagen bis zur Weltraumstation und von den Zeichentechniken bis zur designbezogenen Semantik und interfaceorientierten Pragmatik.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Die Entstehung des Industrial Design in Deutschland nach der Stunde null

Frontmatter

Kapitel 1. Der Wiederaufbau Deutschlands nach der Stunde null und die konträre Entwicklung der beiden deutschen Staaten BRD und DDR

Zusammenfassung
Die Gründung der HfG Ulm lag in der ersten Wiederaufbauphase Deutschlands nach dem verlorenen Zweiten Weltkrieg und der Kapitulation des Deutschen Reiches 1945.
Hartmut Seeger

Kapitel 2. Der dreimalige Anlauf des Funktionalismus in Deutschland

Zusammenfassung
Bei allen Projekten der Weiterentwicklung oder gar der Neuentwicklung von Fahrzeugen in der Nachkriegszeit für die industrielle Serienproduktion und für den Export ergaben sich automatisch Fragen nach deren Design bzw. nach der richtigen Designorientierung. Die oberste Prämisse der Serienproduktion waren Produkte bzw. Fahrzeuge, die für das Volk, die breite Masse preiswert gefertigt werden konnten.
Hartmut Seeger

Kapitel 3. Beginn des deutschen Transportation-Designs zwischen Funktionalismus und American Styling

Zusammenfassung
Diese Entwicklung soll im Folgenden an der lokalen Fachgeschichte in und um Ulm dargestellt werden.
Hartmut Seeger

Kapitel 4. Der Erfolg des Funktionalismus durch die Aktion Gute Form

Zusammenfassung
Es stellt sich zum Schluss die Frage: Wodurch reüssierte der Funktionalismus nach diesen mehrmaligen politisch bedingten Niederlagen im Deutschen Reich und in der DDR in der BRD dann doch noch zur offiziellen Gestaltungs- und Design-Programmatik
Hartmut Seeger

Transportation-Design an der Hochschule für Gestaltung Ulm 1953–1968

Frontmatter

Kapitel 5. Aufbau und Programm der HfG Ulm als Pionierschule des Industrial Designs

Zusammenfassung
Die HfG Ulm war die einzige Gestaltungshochschule im internationalen Kontext, die sich unabhängig von der Kunst auf die neuen Gestaltungsaufgaben des Wiederaufbaus und der industriellen Produktion konzentrierte. Die Dozentenschaft der HfG spielte von Anfang an „in der Liga“ zu neuen Lehrinhalten und -methoden für neue Berufsbilder zur Produkt- und Kommunikationsgestaltung. Diese Auseinandersetzung repräsentiert heute noch die wissenschaftliche Fachliteratur aus dem Jahrzehnt 1955–1965.
Hartmut Seeger

Kapitel 6. Praktische Arbeiten

Zusammenfassung
Diese speziellen Arbeiten begannen schon 1955/1956 und umfassten 16 Projekte bis zum Studienjahr 67/68.
Hartmut Seeger

Kapitel 7. Spezielle Lehrveranstaltungen und Untersuchungen

Zusammenfassung
Das Rendering war in der amerikanischen Designerausbildung und insbesondere im dortigen Fahrzeugstyling die spezielle Darstellungstechnik, um Designentwürfe möglichst realistisch, vielleicht auch illusionistisch, darzustellen. Diese Zeichentechnik widersprach natürlich der Ulmer Auffassung von einer „wahren“ Darstellung und war deshalb dort auch verpönt.
Hartmut Seeger

Das Transportation-Design als Anwendung des Designfunktionalismus und der neuen Designwissenschaften

Frontmatter

Kapitel 8. Anfänge der Designwissenschaften

Zusammenfassung
Durch die Brille eines Fachmanns für Fahrzeugentwicklung und -konstruktion können an die HfG-Fahrzeugdesigns viele Fragen gestellt und Kritikpunkte festgestellt werden. Die meisten der praktisch ausgeführten Designs in dieser Dokumentation sind auch zugegebenermaßen erst durch die Mitarbeit der obengenannten Experten aufs Gleis, auf die Straße, ins Wasser oder in die Luft gekommen. Die exakte Klärung der einzelnen Anteile würde aber diese Dokumentation sprengen.
Hartmut Seeger

Kapitel 9. Weiterentwicklung der Ulmer Methodik nach 1968

Zusammenfassung
Die Beantwortung der in der Überschrift enthaltenen Frage führt in einen semantischen Dschungel. Parallel oder synonym zu dem an der HfG verwendeten Begriff „Produktform“ wurden im deutschen Sprachbereich benutzt.
Hartmut Seeger

Exemplarische Arbeiten in der internationalen Praxis

Frontmatter

Kapitel 10. Exemplarische Arbeiten aus der internationalen Praxis des Transportation-Designs

Zusammenfassung
Eine überraschend große Zahl an HfG-Absolventen arbeitete nach Schließung der HfG als Transportation-Designer in Industrie und freiem Beruf. Die folgende Dokumentation umfasst über 40 Namen, einschließlich mehrerer ehemaliger Dozenten.
Hartmut Seeger

Ausgewählte Lehr- und Forschungsarbeiten an internationalen Designhochschulen

Frontmatter

Kapitel 11. Ausgewählte Lehr- und Forschungsprojekte an internationalen Designhochschulen

Zusammenfassung
Von den über 40 Alumni in dieser Dokumentation (ohne HfG-Dozenten) waren 28 Dozenten, d. h. Hochschullehrer und Institutsleiter, Honorar-Professoren und Professur-Vertreter sowie Lehrbeauftragte, an 23 Schulen von Ahmedabad bis Ulm (Liste). Mehrere Kollegen waren an zwei Designschulen aktiv.
Hartmut Seeger

Backmatter

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