Skip to main content
main-content

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Operatives Umweltmanagement Im Internationalen und Interdisziplinären Kontext

Zusammenfassung
Die endliche Verfügbarkeit der natürlichen Ressourcen und die begrenzte Aufnahmefähigkeit der Umweltmedien Wasser, Boden und Luft für die Abprodukte aus Produktion und Konsum stellen neue Herausforderungen an das Management von Unternehmen. Das Wirtschaftlichkeitsprinzip wirkt unmittelbar, da die Aufnahmekapazität des Naturhaushaltes beachtet und die natürlichen Ressourcen in ihrer Knappheit taxiert werden müssen. Die Globalisierung und Dynamisierung der Märkte und des Wettbewerbs erfordern zusätzliche Anstrengungen und Innovationen zur Gestaltung einer nachhaltigen Entwicklung.4 Diese Rahmenbedingungen gelten für und wirken auf allen Managementebenen, d. h. sie müssen Berücksichtigung finden bei der prozessualen, strukturellen und personellen Entwicklung von Unternehmen. Die Bestimmungsfaktoren des Betriebes und die darauf aufbauenden Güter- und Finanzbewegungen5 erfahren somit eine Ergänzung um die spezifischen Bedürfnisse und Anforderungen der Umweltsituation, entweder als integrierter oder additiver Bestandteil.6 Aus Sicht des operativen Managements stellt sich daher die Frage, wie die Umsetzung und Ausführung der auf strategischer und normativer Ebene festgelegten umweltschutzberücksichtigenden Leitlinien und Zielstellungen erfolgen kann. Die Gestaltungsnotwendigkeiten und -möglichkeiten sind dabei mehrdimensional zu ordnen; integriert in die Prozesse jedes einzelnen Funktionsbereichs des Unternehmens, vernetzend zwischen den Funktionsbereichen im Rahmen einer ganzheitlichen Managementstruktur und additiv im Rahmen der klassischen technischen Realisierung.
Matthias Kramer, Bernd Delakowitz, Anke Hoffmann

2. Umweltorientierung in Betrieblichen Funktionsbereichen

Zusammenfassung
Die Produktgestaltung ist für die während der Produktlebensdauer entstehenden Umweltwirkungen der Produktart von ausschlaggebender Bedeutung. Sie bestimmt auch die Möglichkeiten, Bestandteile des Altproduktes zu recyceln. Bei der Betrachtung von Umweltwirkungen aus der Produktgestaltung eines bestimmten Unternehmens muss man im Prinzip nicht nur alle wirtschaftlichen Folgestufen dieses Unternehmens beachten (industrielle Abnehmer, Konsumenten, Entsorger), sondern es müssen auch alle Vorstufen der eigenen Produktion einbezogen werden, im Prinzip bis zur Entnahme von Stoff oder Energie aus der Natur. All diese Umweltwirkungen bilden in der Planung die Basis für eine umweltfreundliche Produktgestaltung.
Heinz Strebel, Thorsten Claus, Matthias Kramer, Tomáš Křivánek, Dietfried Günter Liesegang

3. Aspekte des Betrieblich-Technischen Umweltschutzes

Stefan Vorbach, Wilhelm Riesner, Siegfried Korhammer, Gernot Kayser, Peter Lange

4. Umweltorientierung in Betrieblichen Querschnittsbereichen

Zusammenfassung
Umweltbilanzierung ist i. d. R. die tabellarische Darstellung von Stoff- und Energieströmen (Mengengerüsten) aus Prozessen, Betrieben (Standorten), Netzwerken und Produkten, eventuell ergänzt durch Wertgerüste. Umweltbilanzierung ist die Grundlage jeder auf Umweltschutz gerichteten betrieblichen Umweltpolitik, also auch von Umweltmanagementsystemen und prinzipiell auch für die Zertifizierung nach EMAS-VO oder ISO 14 000 ff. Dabei sind Umweltbilanzen in der Praxis schon weit verbreitet, obwohl dafür i. d. R. keine gesetzliche Verpflichtung besteht. Ein besonderes Problem bei der Bewertung von Stoff- und Energieströmen ist der Umstand, dass für die natürliche Umwelt nur gesellschaftliche Wertsysteme in Betracht kommen.
Heinz Strebel, Peggy Eifler, Matthias Kramer, Eberhard Seidel, Hans-Christian Brauweiler, Dariusz Adamek, Tomáš Křívánek, Ralf Antes, Kathrin Rheinländer

Backmatter

Weitere Informationen