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18.11.2014 | Interne Kommunikation | Im Fokus | Onlineartikel

"Facebook at Work" will die Büros erobern

Autor:
Andrea Amerland

Xing, Linkedin, Google Docs oder die Microsoft Cloud: Business-Netzwerke und Online-Plattformen sind fest im Büroalltag verankert. Nun will auch Mark Zuckerberg mit "Facebook at Work" in die interne Kommunikation vordringen.

Der Chat mit Kollegen und das gemeinsame Arbeiten an Dokumenten soll künftig über eine einzige Plattform möglich werden. Wie die "Financial Times" berichtet, arbeitet das Social Network Facebook an einer Lösung, die Unternehmen Kollaboration und interne Kommunikation erleichtern soll. Das neue Netzwerk ähnelt demnach Facebook, verfügt über einen Newsfeed und Gruppen, doch die Nutzung wird von den privaten Accounts des weltgrößten sozialen Netzwerks entkoppelt sein. Darüber hinaus könnten sich die Nutzer wie bei Xing oder Linkedin mit beruflichen Kontakten vernetzen.

Dem Zeitungsbericht zufolge befindet sich das neue Produkt, mit dem Facebook eine Reihe von Konkurrenten angreifen wird, bereits in der Erprobungsphase. Facebooks Mitarbeiter arbeiten selbst schon länger damit. Die neue Lösung für Unternehmen soll anfangs kostenlos sein und sich über Werbung finanzieren.

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Wie die Zusammenarbeit zwischen Mitarbeitern und Abteilungen in Organisationen effizient strukturiert und koordiniert werden kann, gehört zu den Dauerbrennern der Unternehmenskommunikation. Mitarbeiterzeitschriften, Intranets, Newsletter oder Wikis sollen den Austausch fördern und die Zusammenarbeit erleichtern. "Die zunehmende Bedeutung und Komplexität der Kommunikationsfunktion hat zur Folge, dass bei ihrer organisatorischen Gestaltung ein starker Akzent auf die Einführung von integrierenden und koordinierenden Prozessen gelegt werden muss", schreibt ein Springer-Autoren-Team im Buchkapitel "Organisation der Kommunikationsfunktion: Strukturen, Prozesse und Leistungen für die Unternehmensführung" (Seite 1002).

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Die interne Kommunikation hat in den letzten Jahren deutlich an Bedeutung gewonnen, diagnostizieren die Springer-Autoren. Um eine funktionierende Top-Down-Kommunikation mit allen Mitarbeitern über Standorte und Länder hinweg zu gewährleisten, müssen daher neue Kommunikationstechnologien (Social Software) etabliert werden. Häufig bleibt Unternehmen allerdings nichts anderes übrig als eine eigene webbasierte Lösung zu entwickeln – mit nicht unerheblichem Aufwand und Kosten (Siehe Grafik Social Media Suite), wie Springer-Autor Wolfgang Prinz im Buchkapitel "Konzepte und Lösungen für das soziale Intranet" erläutert. "Facebook at Work" könnte daher – trotz aller Datensicherheitsrisiken – eine kostengünstige Verlockung für das interne Community Building werden.

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