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12.11.2013 | Interne Kommunikation | Im Fokus | Onlineartikel

Wie Interne Kommunikation zum Wettbewerbsvorteil wird

Autor:
Sabine Eyert-Kobler

Interne Kommunikation ist eine strategische Managementfunktion. Dennoch wird in deren Konzeption zu wenig investiert, so eine Studie. Warum Unternehmen die Interne Kommunikation endlich aus ihrem Schattendasein holen sollten.

Nur 37 Prozent der 372 befragten Unternehmen leisten sich eine eigene Abteilung für interne Kommunikationsprozesse, hat der aktuelle "Trendmonitor Interne Kommunikation" der School of Communication and Management (scm) und der Deutschen Gesellschaft für Public Relations (DPRG) ergeben. Und obgleich die Interne Kommunikation einen Beitrag zur Orientierung von Mitarbeitern leisten könne, dominierten noch immer die Kriterien Effizienz, Effektivität, Top-Down-Kanäle sowie unternehmenszentrierte Ziele, arbeitet Springer-Autorin Simone Huck-Sandhu in ihrem Beitrag "Orientierung von Mitarbeitern – ein mikrotheoretischer Ansatz für die interne Kommunikation" heraus (Seite 225).

Psychologische Sicherheiten für Mitarbeiter bieten

"Mitarbeiterbezogene (außerökonomische) Ziele bleiben in ihrer Definition und Abgrenzung meist allgemein und eher schwammig." Als Teil der Organisation hätten sie jedoch ein hohes Bedürfnis nach Orientierung im sozialen Umfeld ihres Unternehmens. Die aktuell größte Herausforderung für die Interne Kommunikation liege daher darin, Mitarbeitern in sich verändernden Umwelten psychologische Sicherheiten zu bieten, beschreibt Huck-Sandhu einen Gestaltungsansatz, in der die Interne Kommunikation vom Mitarbeiter her gedacht und entwickelt wird (Seite 226).

Ziele müssen kommuniziert werden

"Informationen geben Orientierung und schaffen Vertrauen", so die Springer-Autoren Jörg E. Allgäuer und Matthias Larisch in "Zielgruppe Mitarbeiter: Interne Kommunikation" (Seite 109). "Sollen Mitarbeiter wertvolle Unterstützungsleistungen in diesem von ständigen Veränderungen geprägten Umfeld erbringen, müssen sie schnell und gezielt handeln können. Dies setzt aber voraus, dass sie die Ziele der eigenen Organisation gut kennen bzw. verstanden haben und wissen, wie sie persönlich zur Erreichung der Organisationsziele beitragen können."

Unternehmen, die in der Lage seien, ihre Mitarbeiter auf die Organisationsziele einzuschwören und dadurch die Arbeitsprozesse zu optimieren, könnten sich mit Hilfe der Internen Kommunikation einen strategischen Wettbewerbsvorteil verschaffen. Mitarbeiter seien zudem wichtige Multiplikatoren, die bei weiteren Bezugsgruppen einen hohen Stellenwert einnähmen. Sie beeinflussten damit auch die externe Kommunikation positiv (Seite 110).

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