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02.04.2019 | Internet | Infografik | Onlineartikel

Deutsche sind immer länger online

Autor:
Eva-Susanne Krah

Drei von vier Bundesbürgern sind online unterwegs und verweilen immer länger im Internet. Laut aktuellen Zahlen von Star Finanz wuchs die Verweildauer 2018 auf mehr als drei Stunden pro Tag. Das ist ein Anstieg von 81 Prozent in den vergangenen vier Jahren.


Mindestens einmal pro Woche nutzen die Deutschen dabei entweder E-Mail, die sozialen Medien, Web-Nachrichten sowie andere Dienste online. Dass Kunden ihre virtuelle Nutzung ausbauen, untermauern Zahlen zur "E-Commerce-Nutzung 2019", wonach sich einer Prognose des Handelsverband Deutschland (HDE), dem Spitzenverband des deutschen Einzelhandels zufolge bis 2019 der B2C-E-Commerce-Umsatz im Jahr 2019 auf 58,5 Milliarden Euro belaufen wird. Die Anzahl der Online-Käufer in Deutschland liegt laut Statista bei 47 Millionen. Eine Umfrage von You Gov hat zudem ergeben, dass rund 91 Prozent der Befragten in Deutschland mindestens einmal im Jahr online einkaufen. 

Finanzen werden zunehmend online verwaltet

Der Trend zum Web gilt auch für die Finanzen der Bundesbürger: Mobile Banking wird zunehmend genutzt. 28 Prozent der Deutschen setzen für die Verwaltung ihrer persönlichen Finanzen auf das Smartphone, etwa um Kontostände oder die Depotentwicklung zu verfolgen oder Finanztransaktionen über mobile Endgeräte abzuwickeln. Eine von drei Personen zahlt laut Star Finanz ihre Einkäufe auch online per Smartphone. Den Siegeszug der mobilen Smart Shopper beobachtet auch Springer-Autor Gerrit Heinemann. Im Buchkapitel "Always on - das neue Kaufverhalten" weist er darauf hin, dass sich die mobile Internetnutzung in den letzten fünf Jahren nahezu verzehnfacht hat. Vor allem die zunehmende Nutzung wirke "wie ein Game Changer oder sogar "Brandbeschleuniger" für den Handel", so Heinemann. Zudem wecke der Gebrauch von Smartphones bei den Kunden völlig neue Erwartungen und Bedürfnisse. 

Allerdings nutzt nur eine verschwindend kleine Anzahl der befragten Bundesbürger aus der Star Finanz-Umfrage, nämlich vier Prozent, für Einkäufe im Web virtuelles Kryptogeld, etwa Bitcoins, Ethereum oder andere digitale Währungen. Und dies, obwohl bereits 20 verschiedene Währungen auf dem Markt verfügbar sind.

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