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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Einführung in die Untersuchung

1. Ausgangssituation

Neben einer Vielzahl an wichtigen betriebs- und volkswirtschaftlichen Entwicklungen innerhalb der letzten Jahre stellen das Internet sowie die fortschreitende Globalisierung und damit Internationalisierung von Unternehmen die maßgeblich übergeordneten Phänomene der letzten beiden Jahrzehnte dar. Das Internet bzw. leistungsfähige Informations- und Kommunikationstechnologien haben eine große Anzahl neuer Möglichkeiten in verschiedensten Bereichen eröffnet. Diese gehen dabei insgesamt auf die Charakteristika der Internetökonomie zurück, wobei die Vernetzung, Digitalität und Globalität zu den wichtigsten Merkmalen gezählt werden können.
Sebastian Ullrich

2. Eingrenzung und Problemstellung

Einleitend konnte die hohe praktische und theoretische Relevanz der internetbasierten Internationalisierung verdeutlicht werden. Weiterhin konnten erste grundlegende Forschungsprobleme aufgezeigt und die besondere Rolle des Unternehmers von kleinund mittelständischen Unternehmen illustriert werden. Diese ersten Erkenntnisse sollen nun konkretisiert und in eine Problemstellung für die Arbeit transferiert werden. In diesem Zusammenhang ist die Eingrenzung der Untersuchung (Abschnitt 2.1.) von erheblicher Bedeutung, um den Untersuchungsgegenstand, das Untersuchungsziel und letztlich die Forschungsfragen festzulegen (Abschnitt 2.2.).
Sebastian Ullrich

3. Aufbau der Untersuchung

Auf Basis der vorangegangenen Einführung zur Untersuchung kann nun der weitere Gang der Untersuchung aufgezeigt werden.
Sebastian Ullrich

Grundlagen der Untersuchung

Frontmatter

1. Wissenschaftstheoretische Grundlagen

Dieses Kapitel stellt die wissenschaftstheoretischen Grundlagen in den Fokus der Betrachtung. Hierbei kann aufgrund des Umfangs und der Zielsetzung der Arbeit kein ausführlicher Diskurs der verschiedenen wissenschaftstheoretischen Grundpositionen vorgenommen werden. Es soll jedoch ein grober Rahmen des Erkenntnisprogramms aufgezeigt werden (Anschnitt 1.1.), der für diese Untersuchung und insbesondere den Aufbau und die Untersuchungsmethodik (Abschnitt 1.2.) von Bedeutung ist.
Sebastian Ullrich

2. Terminologische Grundlagen

Im Rahmen einer jeden wissenschaftlichen Untersuchung ist es zweckmäßig, die wichtigsten Begrifflichkeiten in strukturierter Weise zu definieren. Im Zusammenhang der vorgestellten Forschungsfragestellungen ist für diese Arbeit insbesondere der Begriff der internetbasierten Internationalisierung von erheblicher Bedeutung (Abschnitt 2.1.). Weiterhin muss eine Klärung bezüglich der klein- und mittelständischen Unternehmen erfolgen, um sicherzustellen, dass ein einheitliches Verständnis bezüglich der jeweiligen Unternehmensgröße gegeben ist (Abschnitt 2.2.). Abschließend wird im Abschnitt 2.3. eine Eingrenzung des Begriffs des Unternehmers erfolgen, damit verschiedene Begrifflichkeiten voneinander abgegrenzt werden und eine konkrete Auffassung des Begriffs für diese Untersuchung etabliert wird.
Sebastian Ullrich

3. Aktueller Stand der Forschung

Im folgenden Kapitel wird der aktuelle Stand der Forschung in Bezug auf die internetbasierte Internationalisierung vorgestellt. Hierzu wurde die vorhandene relevante Literatur systematisch ausgewertet, um die Kernaussagen der Arbeiten und damit die Bedeutung für diese Untersuchung herauszustellen.
Sebastian Ullrich

4. Theoretische Bezugspunkte und heuristischer Bezugsrahmen

Es existiert eine erhebliche Anzahl von Theorien, die eine Internationalisierung eines Unternehmens bzw. Produktes erklären, die sich sowohl hinsichtlich der Erklärungsfaktoren als auch der Implikationen für die Internationalisierung unterscheiden. Auch der Einfluss des Unternehmers sowie dessen Entscheidung zur Internationalisierung wurden im Schrifttum bereits aus einigen Perspektiven beleuchtet. In den folgenden Abschnitten wird daher auf die Internationalisierungstheorien eingegangen, die sich in einem hohen Maße mit dem Unternehmer bzw. dem Entscheider im Internationalisierungsprozess beschäftigen (Abschnitt 4.1.). Eine in der aktuellen wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Unternehmer im Internationalisierungsprozess besonders stark diskutierte Theorie stellt die Kognitionstheorie dar. Diese wird in Abschnitt 4.2. im Allgemeinen beschrieben, bevor dann im Spezifischen die wenigen kognitionstheoretischen Aspekte im Rahmen der Internationalisierungsforschung vorgestellt werden. Abschließend wird auf Basis der Kognitionstheorie ein heuristischer Bezugsrahmen entwickelt, der als Grundlage für das abzuleitende Modell in Bezug auf die internetbasierte Internationalisierung aus Individuumssicht verwendet wird (Abschnitt 4.3.).
Sebastian Ullrich

Konzeptionalisierung des Untersuchungsmodells

Frontmatter

1. Konzeptionalisierung „Mentales Modell bezüglich des Internets“

Im Rahmen der Entscheidungsfindung des Unternehmers zur Umsetzung einer internetbasierten Internationalisierung in klein- und mittelständischen Unternehmen stellt das mentale Modell in Bezug auf das Internet ein relevantes Modell in der Entscheidungssituation dar. Weiterhin sind mentale Modelle insgesamt als Konstrukte höherer Ordnung zu verstehen, die aus mehreren Dimensionen bzw. Faktoren bestehen. Wie in Abbildung 30 festgehalten, werden in dieser Untersuchung die einzelnen Dimensionen eines mentalen Modells durch die aus dem Einstellungskonstrukt von Rosenberg/Hovland (1960) sowie der sozio-konstruktivistischen Wissensinterpretation abgeleiteten Faktoren Wissen, Verständnis, Fertigkeiten und Emotionen erfasst. In den folgenden Ausführungen werden diese sehr allgemeinen Dimensionen für den Untersuchungsgegenstand der internetbasierten Internationalisierung konkretisiert, um entscheidungsrelevante, subjektive Faktoren des Unternehmers abzuleiten.
Sebastian Ullrich

2. Konzeptionalisierung „Mentales Modell Internationalisierung“

Analog zum Vorgehen bei dem „Mentalen Modell bezüglich des Internets“ werden im Folgenden das mentale Modell bezüglich der Internationalisierung und die jeweiligen einzelnen subjektiven Faktoren des Unternehmers hergeleitet. In diesem Zusammenhang wird im Rahmen des mentalen Modells bezüglich der Internationalisierung wiederum von einem Konstrukt höherer Ordnung ausgegangen und die im heuristischen Bezugsrahmen (Abbildung 31) verwendeten Dimensionen Wissen, Verständnis, Fertigkeiten und Emotionen zur Konzeptionalisierung genutzt.
Sebastian Ullrich

3. Konzeptionalisierung der handlungsleitenden Ordnung

Nachdem die beiden relevanten mentalen Modelle dieser Untersuchung hergeleitet wurden, wird in den folgenden Abschnitten auf die handlungsleitende Ordnung des Unternehmers in Bezug auf die internetbasierte Internationalisierung eingegangen. Damit wird die konkrete Entscheidungsfindung des Unternehmers zur Entscheidung für bzw. gegen eine Ausweitung des internationalen Geschäfts konkretisiert. Im Weiteren wird eine wichtige Determinante der handlungsleitenden Ordnung hergeleitet, von der angenommen wird, dass diese als subjektiver Stimulus einen maßgeblichen, direkten Effekt auf die Entscheidungsfindung ausübt.
Sebastian Ullrich

4. Konzeptionalisierung der Umsetzung der internetbasierten Internationalisierung

Als logische Konsequenz der Entscheidung zur internetbasierten Internationalisierung folgt die tatsächliche operative Umsetzung. Diese Umsetzung kann dabei von der allgemeinen Internationalisierungsstrategie eines Unternehmens abgeleitet werden, welche insgesamt aus fünf interdependenten Dimensionen besteht und maßgeblich von den Einstellungen, Visionen etc. des Unternehmers bzw. Managers bestimmt wird (vgl. Abbildung 48).
Sebastian Ullrich

5. Konzeptionalisierung des Erfolgs der internetbasierten Internationalisierung

Die Umsetzung der internetbasierten Internationalisierung muss auf den Erfolg für das internationalisierende Unternehmen geprüft werden, um ein langfristiges Wachstum und Überleben der Unternehmung sicherzustellen. Im Rahmen dieser Untersuchung wird durch die internetbasierte Internationalisierung der Markteintritt in ein Land beschrieben, wobei nicht nur die Informationsverteilung, sondern auch die Transaktionen in das Land mit in die Definition einbezogen wurden. Da in manchen Fällen eine rein digitale Distribution der Güter bzw. Dienstleistungen vom Unternehmen an die internationalen Kunden nicht stattfinden kann, wird davon ausgegangen, dass, wie es für klein- und mittelständische Unternehmen üblich ist, die Güter bzw. Dienstleistungen exportiert werden. In diesem Zusammenhang kann daher für die Wahl der Erfolgsvariablen neben der Internet-Spezifität auf den Bereich des Exporterfolgs zurückgegriffen werden. Da der Exporterfolg und insbesondere die Messung des Erfolgs in einer Vielzahl an Beiträgen thematisiert und durchgeführt wurde, wird an dieser Stelle auf den Erkenntnissen aufgebaut und auf eine dezidierte Herleitung der einzelnen Erfolgsdimensionen verzichtet.
Sebastian Ullrich

6. Konzeptionalisierung der Moderatoren

Als letzte Modellbestandteile werden in diesem Kapitel die relevanten Moderatoren der Untersuchung hergeleitet, um der fünften Forschungsfragestellung in vollem Umfang gerecht zu werden. In diesem Zusammenhang können die im Bezugsrahmen dieser Untersuchung identifizierten Moderatoren im Umsetzungs- und Internationalisierungskontext unterschieden werden. Dabei zeigte sich, dass bei der Entscheidung zur Umsetzung insbesondere die Eigenschaften des Produkts bzw. der Dienstleistung im Internet ein wichtiger Aspekt sind, weshalb dieser Moderator im Umsetzungskontext betrachtet wird. Bei der Vielzahl an möglichen Moderatoren im Internationalisierungskontext wurde bewusst ein spezifischer Moderator identifiziert, der im Rahmen der internetbasierten Internationalisierung kontrovers diskutiert wird.
Sebastian Ullrich

7. Zusammenfassung des Untersuchungsmodells und der Hypothesen

In diesem Teil C der Untersuchung wurde das Untersuchungsmodell mithilfe der zugrundeliegenden Kognitionstheorie, den relevanten Literaturbeiträgen aus dem Internationalisierungskontext und den Ergebnissen aus Experteninterviews hergeleitet. In diesem Zusammenhang konnten, aufbauend auf dem heuristischen Bezugsrahmen aus Abbildung 31 insgesamt 19 Faktoren hergeleitet werden, die zur Beantwortung der einzelnen Fragestellungen dienen. Von den insgesamt 19 sind 14 Faktoren in vier latente Konstrukte zweiter Ordnung aufgeteilt. Jeweils vier Faktoren gehören dem „Mentalen Modell bezüglich des Internets“ und dem „Mentalen Modell bezüglich der Internationalisierung“ an. Weiterhin bilden jeweils drei Faktoren die „Umsetzung der internetbasierten Internationalisierung“ und den „Erfolg der internetbasierten Internationalisierung“.
Sebastian Ullrich

Empirische Untersuchung

Frontmatter

1. Grundlagen, Methodik und Vorgehensweise

Das in Teil C dieser Arbeit entwickelte Modell ist durch eine Reihe komplexer Wirkungszusammenhänge charakterisiert. Als Konsequenz muss auch das eingesetzte Analyseverfahren spezifische Anforderungen erfüllen, um eine valide Untersuchung und Überprüfung der abgeleiteten Hypothesen zu gewährleisten. Strukturgleichungsmodelle haben sich seit den 1970er Jahren in der Wirtschafts- und Sozialforschung als ein geeignetes Werkzeug zur Überprüfung komplexer Wirkungszusammenhänge etabliert. Dabei vereinen Strukturgleichungsmodelle, als strukturen-prüfende Verfahren, zwei Analyseebenen. Die Verbindung von regressions- und faktoranalytischen Ansätzen ermöglicht es Forschern, mehrere latente Variablen in komplexen Pfadmodellen mit mehreren endogenen und exogenen Variablen zu untersuchen, dabei insbesondere Messfehler zu berücksichtigen und statistische Tests bezüglich der erarbeiteten Hypothesen durchzuführen. Durch diese leistungsstarke Kombination werden Strukturgleichungsmodelle teilweise auch als „second generation of multivariate analysis“ bezeichnet. Vor diesem Hintergrund sowie der Berücksichtigung der konfirmatorischen Forschungsfragen und der hohen Komplexität des entwickelten Modells in dieser Untersuchung, wird der Strukturgleichungsmodell-Ansatz als das Hauptanalyseverfahren zum weiteren Vorgehen gewählt.
Sebastian Ullrich

2. Datengrundlagen und -erhebung

Die folgenden Ausführungen dienen der Erläuterung in Bezug auf die Datengrundlage, die Erhebungsmethode und die Entwicklung des Erhebungsinstruments. Dazu wird im ersten Abschnitt auf die für die Untersuchung zugrundeliegende Grundgesamtheit eingegangen (Abschnitt 2.1). Anschließend wird im Abschnitt 2.2 das Vorgehen bei der Erstellung des Fragebogens detailliert beschrieben. Abschnitt 2.3 stellt die Methode der Datenerhebung in den Fokus der Betrachtung. Weiterhin werden das Vorgehen bei der Haupterhebung und die Datenbasis in Abschnitt 2.4 erläutert. Abschließend werden die Charakteristika der erhobenen Daten in Abschnitt 2.5 vorgestellt.
Sebastian Ullrich

3. Ergebnisse der empirischen Untersuchung

Nachdem die Grundlagen der Analyse von Strukturgleichungsmodellen gelegt und die erhobenen Daten für die Analyse auf deren Qualität und Validität geprüft wurden, werden im Folgenden die Ergebnisse der empirischen Analyse zusammengefasst dargestellt. Hierzu werden im Abschnitt 3.1. die verschiedenen Messmodelle analysiert und detailliert vorgestellt. Darüber hinaus werden die Ansätze zur Operationalisierung konkretisiert und damit die Forschungsfragen eins bis drei aufgegriffen sowie der erste Teil der fünften Forschungsfrage, die Wirkung der Determinanten auf die jeweiligen Konstrukte, beantwortet. Daran anschließend werden im Abschnitt 3.2. die Fragestellungen vier und fünf aufgenommen und die verschiedenen Wirkungsbeziehungen des Strukturmodells analysiert.
Sebastian Ullrich

Implikationen der Untersuchung

1. Zusammenfassung der Ergebnisse

Ausgangspunkt der Untersuchung war die besondere Relevanz des Internets zusammen mit der zunehmenden Internationalisierung von Unternehmen. Es konnte gezeigt werden, dass das Internet in einem hohen Maße Einfluss auf traditionelle Internationalisierungstheorien und -strategien ausübt. Insbesondere für klein- und mittelständische Unternehmen erlaubt das Internet eine insgesamt ressourcenschonende Internationalisierung und damit die Möglichkeit, das wichtige Auslandsgeschäft zu intensivieren. Gleichzeitig stellte sich heraus, dass ein Dissens zwischen der theoretisch postulierten Bedeutung für klein- und mittelständische Unternehmen und der tatsächlichen Umsetzung bei deutschen Unternehmern vorhanden ist, der auf den Unternehmer selbst und dessen subjektive, entscheidungsrelevante Faktoren zurückzuführen ist.
Sebastian Ullrich

2. Implikationen für die Forschung

Die Untersuchung stellt im Rahmen der internetbasierten Internationalisierung einen der ersten umfassenden konfirmatorischen Forschungsbeiträge dar und fokussiert dabei insbesondere die Individuumssicht bzw. die subjektiven Faktoren eines Unternehmers. Die hier gewonnenen Ergebnisse können daher sowohl aus theoretischer als auch aus empirischer Sicht als Grundlage und Ausgangspunkt weiterer Forschungsvorhaben genutzt werden. Im Folgenden werden die Ergebnisse der Untersuchung als Implikationen für die Forschung diskutiert.
Sebastian Ullrich

3. Implikationen für die Praxis

Obwohl diese Untersuchung im Schwerpunkt einem konfirmatorisch-deskriptiven und konfirmatorisch-explikativen Forschungsdesign folgt und daher nicht die Entwicklung instrumenteller Handlungsempfehlungen im Vordergrund steht, können die hier gewonnen Ergebnisse sowohl für die Unternehmenspraxis als auch für öffentliche Institutionen und Entscheidungsträger interpretiert werden.
Sebastian Ullrich

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