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08.11.2018 | Internetkriminalität | Nachricht | Onlineartikel

Versicherer erwarten mehr Schäden durch Cyber-Kriminalität

Autor:
Bernhard Rudolf

Versicherungsunternehmen erwarten in den kommenden zwölf Monaten steigende Verluste aus Cyber-Vorfällen bei ihren Kunden, die nicht durch Cyber-Policen abgedeckt sind. Die Gründe: die wachsende Abhängigkeit von Technologien ebenso wie häufigere Hackerangriffe. 

Unter "Silent Cyber" verstehen Versicherer potenzielle Cyber-Risiken, die teilweise über die klassischen Versicherungen, jedoch nicht über eine neue Cyber-Versicherung (New Risks) abgedeckt sind. Dabei schätzen laut des "Silent Cyber Risk Outlook", den der Versicherungsmakler Willis Re nach 2017 zum zweiten Mal durchgeführt hat, über 60 Prozent der Befragten, dass die Zahl der Schäden durch Cyber-Kriminalität anwachsen wird. Im Vorjahr waren es noch rund 50 Prozent. Die Versicherungsunternehmen erwarten überdies vermehrt Großangriffe durch Schadprogramme wie "Wanna Cry" oder "Not Petya". 

IT und Versorger besonders betroffen

Die wachsende Anzahl von Cyber-Angriffen bedroht insbesondere die Infrastrukturen für IT, Telekommunikation und die öffentliche Versorgung. Für diese Unternehmen gehen 42 Prozent der Befragten davon aus, dass sie wahrscheinlich zehn oder mehr cyber-bezogene Schäden pro hundert "Nicht-Cyber-Schäden" erleiden werden.

Mathias Pahl, Head of Corporate Risk and Broking bei Willis Towers Watson in Deutschland, meint dazu: "Versicherer betrachten Silent Cyber derzeit als weitaus größeres Risiko als je zuvor. Die letzten großen Angriffe im Jahr 2017 haben Risiken und potenzielle Schäden in allen Geschäftsbereichen aufgezeigt und geben Anlass zu großer Besorgnis rund um das Silent Cyber-Risiko."

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