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Fragen zum unternehmensübergreifenden Management in und von Wertschöpfungsnetzwerken stehen zunehmend sowohl in der Wissenschaft als auch der Praxis im Mittelpunkt des Interesses. Dabei ist dem Konzept des Supply Chain Managements (SCM) eine zentrale Bedeutung zuzusprechen. Erik Hofmann erweitert das SCM strukturiert um die bisher vernachlässigte strategische und finanzwirtschaftliche Orientierung sowie die Perspektive der wertorientierten Steuerung. Über die konsequente Einbettung dieser Punkte wird das SCM systematisch in Richtung eines „Interorganizational Operations Managements“ weiterentwickelt.
Die vorliegende wissenschaftliche Untersuchung befasst sich mit dem Management von Supply Chains aus strategischer und finanzieller Sicht unter Berücksichtigung der wertorientierten Steuerung. Der Einstig in die Ausführungen, welche Teil einer kumulativen Habilitation sind, beginnt zunächst mit der Darstellung der Motivation und Zielsetzung (Kapitel 1.1). Danach wird die Positionierung der Arbeit im wissenschaftstheoretischen Kontext vorgenommen (Kapitel 1.2). Im Anschluss daran werden in Kapitel 1.3 die untersuchten Forschungsfragen in den einzelnen Aufsätzen näher beleuchtet, bevor der Aufbau und der Gang der Arbeit vorgestellt werden (Kapitel 1.4).
In diesem Kapitel werden die Grundlagen der vorliegenden Habilitationsschrift dargelegt. Zunächst wird in Kapitel 2.1 das Supply Chain Management als spezifisches Untersuchungsobjekt im „Interorganizational Operations Management“ eingeführt. Im Anschluss daran erfolgt in Kapitel 2.2 die Präsentation der strategischen Perspektive auf das SCM. Danach wird die finanzwirtschaftliche Perspektive auf das Supply Chain Management erörtert (Kapitel 2.3). Letztlich erfolgt in Kapitel 2.4 die Diskussion der Besonderheiten der wertorientierten Steuerung der Supply Chains.
Im Folgenden werden die Kernerkenntnisse der kumulativen Ausarbeitung wiedergegeben. Zunächst werden in Kapitel 3.1 die Ergebnisse der Paper 1 bis 4 an der strategischen Schnittstelle zusammengefasst. Danach erfolgt in Kapitel 3.2 die Vorstellung der Resultate der Aufsätze 5 bis 8 im Erkenntnisbereich „Finanzen und SCM“. Schließlich werden in Kapitel 3.3 die zentralen Aussagen der Paper 9 bis 14 zur wertorientierten Steuerung von Supply Chains präsentiert. Die in den einzelnen Aufsätzen verfolgten Forschungsfragen sowie die methodische Zugänge wurden in Kapitel 1.3 bereits vorgestellt.
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem „Interorganizational Operations Management“ aus verschiedenen Betrachtungsperspektiven. Die Ausarbeitung richtet sich zum einen an betriebswirtschaftliche Wissenschaftler sowie Studenten, die sich mit dem SCM aus Sicht des Strategischen Managements, der Finanzierung sowie der wertorientierten Steuerung auseinandersetzen. Zum anderen werden Manager und Entscheidungsträger angesprochen, die bestrebt sind, das SCM noch wirkungsvoller in ihren Unternehmen zu verankern und die dem Ansatz zugrundeliegenden Potentiale gemeinsam mit ihren Partnern zu realisieren. Die Ausarbeitung soll dabei einen Beitrag zur Verbreiterung der theoretischen Grundlagen des Supply Chain Managements und Anregungen für weitere Forschungsaktivitäten liefern.
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