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2022 | OriginalPaper | Buchkapitel

Intime Beziehungen und physische Nähe im Covid-19-Krisenkontext: Über Coronogamie, Dating und pragmatische Lösungen

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Zusammenfassung

Im Rahmen einer qualitativen Studie wurden 18 Menschen, die sich im Corona-Krisenkontext 2020 in keiner oder in mehr als einer Partnerschaft befunden haben, zu ihren Intimpraxen befragt. Wechselwirkungen zwischen Corona-Öffentlichkeit(en) und diesen Praxen stehen im Fokus der Analyse. Hier zeigt das Material, dass die Notwendigkeit zur Begrenzung physisch-naher Kontakte auf ein absolutes Minimum, Abstandsgebote und die Schließung öffentlicher Begegnungsräume gravierende Auswirkungen auf die Ausgestaltung intimer Beziehungen haben.
Fußnoten
1
Physische Nähe ist nicht gleichzusetzen mit Intimität, geht es bei Intimität um das „Erleben intimer Nähe“ (Hahn 2014, S. 15). Im Rahmen dieses Beitrags stehen als intim wahrgenommene, persönliche Beziehungen im Zentrum der Analyse (und nicht unpersönlich, physisch-nahe Begegnungen wie sie etwa in öffentlichen Verkehrsmitteln stattfinden). Was als intim verstanden wird, ist subjektiv unterschiedlich, denn „Intimität [ist] nicht an spezifische, intime Inhalte gebunden“ (Hahn 2014, S. 16).
 
2
Sarasin (2020) versteht dieses Vorgehen als „staatlicher Rahmen für individuelles Verhalten“. Über die Steuerung der individuellen Handlungsrahmen versucht der Staat mit einer kollektiv-pandemischen Risikosituation umzugehen (vgl. auch Foucault 2000).
 
3
Raab (2019, S. 17) bezeichnet die „bürgerliche Kleinfamilie“ als „hegemoniale Beziehungsweise im Bereich der Intimbeziehungen“ (vgl. auch Hartmann und Klesse 2007).
 
4
Auch Singles befinden sich außerhalb des romantischen Ideals, gelten sie auf gewisse Weise als unvollständig („Singleshaming“ trifft vor allem weibliche Singles, vgl. Windmüller 2019).
 
5
Eine gute Übersicht zur Polyamorie findet sich bei Klesse 2007.
 
6
Vereinzelt lassen sich Zeitungsartikel zu polyamorösen Beziehungsgeflechten im Corona-Krisenkontext finden (vgl. Weissenburger 2020).
 
7
Um nur eins von vielen Beispielen zu nennen: In Diskussionen um Lockerungen der Corona-Schutzmaßnahmen für die Weihnachtsfeiertage 2020 wurde deutlich, welche Bedeutung dem Familienkontext (im Gegensatz zu anderen Intimbeziehungen) zugesprochen wird: Markus Söder bemerkt in einem Interview, dass Weihnachten „das »Fest der Familie« und das »emotionalste Fest der Deutschen und der Bayern«“ sei, Silvester hingegen das „Fest der Freunde und anders zu bewerten“ (vgl. Bayrischer Rundfunk vom 03. Dezember 2020). Eine systematische Analyse der Intimitätsdiskurse im Corona-Krisenkontext ist nicht erfolgt, würde aber eine wichtige Ergänzung zu den hier gemachten Beobachtungen darstellen. Aus diesem Grund bleibt die Analyse öffentlicher Intimitätsdiskurse im Corona-Krisenkontext an dieser Stelle vage.
 
8
Konstatiert Illouz (2015, S. 115–120) in ihrer Analyse zur Liebe (noch), dass die Nicht-Wahl – das heißt, sich nicht entscheiden zu müssen (z. B. für eine Paarbeziehung) – freiheitlicher Ausdruck moderner Subjektivität sei (zur kritischen Auseinandersetzung vgl. Newerla 2021a, S. 50 ff.), stehen diese Subjekte im Corona-Krisenkontext hingegen vor der Notwendigkeit, eine Wahl zu treffen: Sie müssen wählen, mit wem sie physische Nähe teilen wollen, und ihre Auswahl muss gering ausfallen. Die Aufforderungen zur Wahl und die Reduktion der Kontakte ging zwischenzeitlich so weit, dass eine „Ein-Freund-Politik“ für kurze Zeit zur Debatte stand: Kinder sollen sich, so der Vorschlag, in ihrer Freizeit nur mit einem festen Freund bzw. einer festen Freundin treffen, solang die Pandemie anhält (vgl. Linnartz 2020).
 
9
Unter Dating fasse ich all jene medial-vermittelten interaktiven Prozesse, die von MDA-Nutzer*innen zum Aufbau intimer Beziehungen genutzt werden. Dies schließt auch Prozesse ein, die digital stattfinden (z. B. Chats, Videotelefonie) und evtl. auch dort verbleiben. Vgl. zur Intimität in Medienkulturen Hahn 2014.
 
10
Zu ähnlichen Ergebnissen kommt Rothmüller (2020, S. 7). Allerdings lässt sich daraus nicht schließen, dass diese Intimbeziehungsformen keine gelebte Praxis im Krisenkontext sind, handelt es sich um Aussagen über die Praxis und nicht um die Praxis selbst (vgl. Honer 1993). In Gesprächen jenseits des formalisierten Interviewsettings haben Informant*innen durchaus von privatorganisierten, kleinen Sexpartys, von spielerischen, sexfokussierenden Dates und anderen „Casual Dating“-Praktiken gesprochen. Dennoch dominieren bei weitem die Berichte über gravierende Veränderungen der eigenen Intimpraxis.
 
11
Vgl. dazu Lakämper (2020): „Bei Tinder führte die Selbstquarantäne im Frühjahr gar zu einem ‚Swipe-Rekord‘ wie das Unternehmen mitteilte.“ Diese Angaben weichen ein wenig von dem ab, was die Covid-19-Studie von Rothmüller über das Datingverhalten zeigt (2020, S. 16 f.): Hier gaben fast 40 % der Befragten an, zwei Wochen vor der Befragung mit weniger Menschen über Online Plattformen in Kontakt gewesen zu sein, wobei auch 30 % angaben, mit mehr Personen in Kontakt zu sein. Ein weiteres Drittel gab an, zu pausieren. Möglicherweise ist das auch dem Erhebungszeitraum der Rothmüller-Studie geschuldet, fand diese im April 2020 statt.
 
12
Die Rekrutierung meiner Interviewpartner*innen erfolgte über a) einen E-Mail-Verteiler, der über 8000 Menschen in Berlin erreicht, b) bereits bestehende Kontakte meiner bisherigen Feldforschung und c) dem Schnellballprinzip.
 
13
Die Auswahl des Interviewortes habe ich in der Regel meinen Interviewpartner*innen überlassen und in der Mehrheit der Fälle war diesen ein kopräsentes Gespräch aufgrund der Thematik wichtig.
 
14
Eine kritische Selbstreflexion ist Teil meines Forschungsprogramms (vgl. Newerla 2019, 2021b).
 
15
Was genau Menschen unter konsensuell nicht-monogamen Intimbeziehungen verstehen, ist unterschiedlich. Im Rahmen dieser Studie bin ich den Definitionen meiner Interviewpartner*innen gefolgt: Wenn sie sich als polyamorös beschreiben, sind sie es. Die Mehrheit meiner Interviewpartner*innen versteht sich als polyamorös, manche bezeichnen ihre Beziehungen als „offen“ (was bedeutet, dass sie Hauptpartner*innen haben, mit denen sie eine Beziehung führen, diese Beziehung allerdings offen ist für weitere (sexuelle) Kontakte – je nach Vereinbarung durchaus auch längerfristige Affären).
 
16
Die Namen meiner Interviewpartner*innen wurden pseudonymisiert.
 
17
Diese Angabe stammt aus dem sozio-demografischen Bogen, den meine Interviewpartner*innen am Ende des Interviews ausfüllen. Dieser Bogen enthält auch eine Frage zum Beziehungsstatus.
 
18
Maxi definiert sich geschlechtlich binär; aus diesem Grund meide ich weitgehend Pronomen.
 
19
In Abschn. 2.2 wird zu sehen sein, dass Maxis Bedürfnis nach körperlicher Nähe mit einer Person, die in der gleichen Stadt lebt wie Maxi, dazu geführt hat, dass sie*er mittels MDAs nach weiteren Intimpartner*innen sucht.
 
20
Allerdings merkt er an einer anderen Stelle im Interview an, dass er eine seiner Partnerpersonen aktuell nicht sehe, da sie als Lehrerin arbeite und ihm das Infektionsrisiko zu hoch sei.
 
21
Die Ausnahme ist eine nicht-monogame Person, die sich aktuell als Single beschreibt und von anderen Intimpraktiken berichtet hat, die sich eher auf die Anbahnung von Intimbeziehungen beziehen.
 
22
Ähnliches zeigt auch die Covid-19-Studie von Rothmüller (2020, S. 9).
 
23
Die Interviewpartner*innen, die ich zu ihrer nicht-monogamen Beziehungspraxis gefragt habe, wurden nicht anhand ihrer MDA-Nutzung rekrutiert. Allerdings gab nur eine dieser Interviewpartner*innen an, bislang noch keine MDAs verwendet zu haben.
 
24
Bereits vor der Pandemie war das Entertainment-Motiv in der Nutzung von MDAs weit verbreitet (vgl. Timmermans und De Caluwé 2017). Menschen verbinden demnach nicht zwangsläufig ihre MDA-Nutzung mit dem Motiv, jemanden physisch kennenzulernen.
 
25
Die meisten meiner Gesprächspartner*innen, die in einer festen Partnerschaft sind, haben ihre Partner*innen über MDAs kennengelernt.
 
26
Wobei manche meiner Interviewpartner*innen, mit denen ich weiterhin im Austausch bin (einige führen ein Intimtagebuch, welches sie mir zur Auswertung zur Verfügung stellen), von einer sinkenden Enthaltsamkeitsbereitschaft berichten: Es falle ihnen zunehmend schwerer, auf körperliche Nähe zu verzichten (Stand: Ende 2020).
 
27
Dies deckt sich mit den Ergebnissen einer Studie von Parship, die zeigt, dass 60 % der User*innen ihre Datingpraxis durch Covid-19 verändert haben (Parship 2020).
 
28
Der Reichhaltigkeit der Themen meiner Interviews kann ich im Rahmen dieses Artikels nur sehr begrenzt nachgehen. Aus diesem Grund konzentriere ich mich auf bestimmte Aspekte.
 
29
Die Daten einer vor Covid-19 durchgeführten Studie von ElitePartner (2020, S. 8 f.) geben Hinweise auf eine Art „Slow-Dating“-Trend, wobei die Zahlen zwischen den Geschlechter variieren und für eine bestimmte Gruppe durchaus zeigen, dass paralleles Dating mit der Begründung praktiziert wurde, dass es die Chancen auf Dates erhöht.
 
30
Immer wieder ist in den Interviews zu vernehmen, dass zwischen Dates mit verschiedenen Menschen ausreichend Zeit eingeplant wird, um bei einer möglichen Covid-19-Infektion, die sich aus einem vorherigen Date ergeben könnte, entsprechend reagieren zu können.
 
31
Die Studie von Rothmüller (2020, S. 16) zeigt, dass bereits zu Beginn der Pandemie ein Drittel der heterosexuellen Singles angaben, nach einer/einem „Corona-Partner*in“ zu suchen (in der Gruppe der „sexuellen Minderheiten“ sind es 16 %).
 
32
Zeitweise waren in Berlin im Rahmen der Corona-Schutzmaßnahmen haushaltsfremde Besuche nur dann erlaubt, wenn es sich dabei um Ehe- oder Lebenspartner*innen gehandelt hat.
 
33
Wird von Dates gesprochen, haben diese Intimbeziehungen in der Regel noch nicht den Status einer festen Partnerschaft.
 
34
Eine der 18 Interviewpartner*innen berichtete von dieser Experimentierfreude, der sie allerdings nur im Sommer 2020 (mit niedrigen Infektionszahlen) nachgegangen sei.
 
35
Zum Teil werden Menschen, die weiter physisch daten, als Pandemie-Treiber angesehen: „Tinder und Co wurden teilweise vermehrt genutzt, aber nur von einem Teil der Partnersuchenden – auch wenn die Daten der Plattformen das anders darstellen. Dadurch entstand der falsche Eindruck, dass Menschen auf Partnersuche die Pandemie vorantreiben.“ (vgl. Zoidl 2020). Einer meiner Interviewpartner beurteilt dies in einer ähnlichen Weise. Er empfinde es als hedonistischen Ausdruck inmitten einer Pandemie dem individuellen Begehrensbedürfnissen nachzugehen. Aus diesem Grund ist er „nicht traurig drum“, dass diese Praxis nun eine Begrenzung erfahre: „Wenn man sich locker lustig durch die Welt vögelt, dann ist halt so eine harte Pandemie, die einem sagt, ok jetzt machen wir Commitment, einfach ein Killer.“ (Tobias).
 
36
Und die Sorge um das eigene Wohl wächst: Die Interviewpartner*innen, mit denen ich im Winter 2020/2021 noch in Kontakt stehe, berichten von einer Zunahme depressiver Stimmungen und Gedanken – der Zeitraum, der Enthaltsamkeit und Verzicht erfordert, sei einfach als zu lang.
 
Literatur
Zurück zum Zitat Corbin, Juliet M., und A. Strauss. 2008. Basics of Qualitative Research: Techniques and Procedures for Developing Grounded Theory. Los Angeles, London, New Delhi, Singapore: Sage Publications. Corbin, Juliet M., und A. Strauss. 2008. Basics of Qualitative Research: Techniques and Procedures for Developing Grounded Theory. Los Angeles, London, New Delhi, Singapore: Sage Publications.
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Zurück zum Zitat Newerla, Andrea. 2021a. Love Struggles: Intime Beziehungen in Zeiten mobilen Datings. In Paarbeziehungen heute: Kontinuität und Wandel, Hrsg. M. Wutzler und J. Klesse, 46–72. Weinheim/Basel: Beltz Juventa. Newerla, Andrea. 2021a. Love Struggles: Intime Beziehungen in Zeiten mobilen Datings. In Paarbeziehungen heute: Kontinuität und Wandel, Hrsg. M. Wutzler und J. Klesse, 46–72. Weinheim/Basel: Beltz Juventa.
Zurück zum Zitat Newerla, Andrea. 2021b. „Unliebsame Verstrickungen?“ Herausforderungen des Fremdverstehens in der ethnografischen Forschung am Beispiel der Pflege von Menschen mit Demenz. In Qualitative Pflegeforschung. Eigensinn, Morphologie und Gegenstandsangemessenheit, Hrsg. S. Nover und B. Panke-Kochinke, 99–110. Baden-Baden: Nomos Verlag. Newerla, Andrea. 2021b. „Unliebsame Verstrickungen?“ Herausforderungen des Fremdverstehens in der ethnografischen Forschung am Beispiel der Pflege von Menschen mit Demenz. In Qualitative Pflegeforschung. Eigensinn, Morphologie und Gegenstandsangemessenheit, Hrsg. S. Nover und B. Panke-Kochinke, 99–110. Baden-Baden: Nomos Verlag.
Zurück zum Zitat Newerla, Andrea. 2019. Liebe in Zeiten von Tinder. Eine soziologische Selbstanalyse im Kontext von Liebe, Freundschaft, Begehren und Swipes. In Was wird aus der Hoffnung? Interdisziplinäre Denkanstöße für neue Formen des Miteinanders, Hrsg. M. Fink, J. Metzger und A. Zulauf, 251–267. Gießen: Psychosozial-Verlag. Newerla, Andrea. 2019. Liebe in Zeiten von Tinder. Eine soziologische Selbstanalyse im Kontext von Liebe, Freundschaft, Begehren und Swipes. In Was wird aus der Hoffnung? Interdisziplinäre Denkanstöße für neue Formen des Miteinanders, Hrsg. M. Fink, J. Metzger und A. Zulauf, 251–267. Gießen: Psychosozial-Verlag.
Zurück zum Zitat Raab, Michael. 2019. Care in konsensuell-nichtmonogamen Beziehungsnetzwerken. Sorgende Netze jenseits der Norm. Opladen, Berlin, Toronto: Budrich UniPress. Raab, Michael. 2019. Care in konsensuell-nichtmonogamen Beziehungsnetzwerken. Sorgende Netze jenseits der Norm. Opladen, Berlin, Toronto: Budrich UniPress.
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Zurück zum Zitat van Hooff, Jenny. 2020. Swipe Right? Tinder, Commitment and the Commercialisation of Intimate Life. In Romantic Relationships in a Time of ‘Cold Intimacies’, Hrsg. J. Carter und L. Arocha, 109–127. London: Palgrave Macmillan. van Hooff, Jenny. 2020. Swipe Right? Tinder, Commitment and the Commercialisation of Intimate Life. In Romantic Relationships in a Time of ‘Cold Intimacies’, Hrsg. J. Carter und L. Arocha, 109–127. London: Palgrave Macmillan.
Zurück zum Zitat Windmüller, Gunda. 2019. Weiblich, ledig, glücklich – sucht nicht. Eine Streitschrift. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt Taschenbuch Verlag. Windmüller, Gunda. 2019. Weiblich, ledig, glücklich – sucht nicht. Eine Streitschrift. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt Taschenbuch Verlag.
Metadaten
Titel
Intime Beziehungen und physische Nähe im Covid-19-Krisenkontext: Über Coronogamie, Dating und pragmatische Lösungen
verfasst von
Andrea Newerla
Copyright-Jahr
2022
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-37440-2_5