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Über dieses Buch

Der Aufbau dieses Lehrbuches entspricht den besonderen Anforderungen an die betriebswirtschaftliche Ausbildung im Bachelorstudiengang. Im ersten Teil werden ausgehend von den finanzmathematischen Grundlagen die wichtigsten Modelle und Verfahren der Investitionsrechnung dargestellt und einer Verfahrensbeurteilung unterzogen. Dabei sind statische und dynamische Investitionskalküle für die Bewertung von Einzelobjekten im absoluten und relativen Vorteilhaftigkeitsvergleich genauso Gegenstand der Betrachtungen wie Investitionsprogrammentscheidungen. Ein besonderes Kapitel ist der Berücksichtigung der Unsicherheit gewidmet. Im zweiten Teil werden die Möglichkeiten der Finanzierung des betrieblichen Wertschöpfungsprozesses anhand der wichtigsten Instrumente der Innen- und Außenfinanzierung behandelt. Die kompakte, anwendungsnahe Darstellung der Inhalte, einschließlich Verständnis- und Übungsaufgaben, ermöglicht den Studierenden ein schnelles und gezieltes Einarbeiten in den Themenbereich Investition und Finanzierung.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Grundlagen von Investitions- und Finanzwirtschaft der Unternehmung

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1. Investition und Finanzierung imbetrieblichen Wertschöpfungsprozess

Unternehmen sind Träger arbeitsteiliger Wirtschaftsprozesse, in deren Verlauf durch Kombination verschiedenartiger Produktionsfaktoren Sachgüter und Dienstleistungen erzeugt und abgesetzt werden. Dieser betriebliche Wertschöpfungsprozess umfasst, wie aus Abb. 1.1 ersichtlich, die Teilbereiche Beschaffung, Leistungserstellung und Absatz. Die Beschaffungsprozesse beinhalten alle vorbereitenden und ausführenden Tätigkeiten zur Bereitstellung von Produktionsfaktoren in Form von Sachgütern, Arbeitskräften, Rechten und Dienstleistungen. Durch den planmäßigen Einsatz von Arbeit als elementare ausführende Tätigkeit sowie von Betriebsmitteln und Werkstoffen (Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen) werden durch Gewinnung und Umformung von Gütern neue Wirtschaftsgüter hergestellt, die dem Absatzprozess zugeführt werden. Darunter sind alle vorbereitenden und ausführenden Tätigkeiten subsumiert, die der entgeltlichen Verwertung der produzierten Wirtschaftsgüter (Betriebsleistung) am Absatzmarkt dienen. Der dispositive Faktor in Form von Leitungsfunktionen wie Zielsetzung, Planung, Organisation, Kontrolle und Rechenschaftslegung ist für die optimierte Gestaltung des betrieblichen Wertschöpfungsprozesses mit dem Ziel eines maximalen Gewinns verantwortlich.
Ulrike Stopka, Thomas Urban

Finanzmathematik

Frontmatter

2. Finanzmathematische Grundlagen

In der Finanzwirtschaft erfolgt die intertemporale Bewertung von Zahlungsströmen auf speziellen Märkten, die als Kapitalmärkte bezeichnet werden. Investitionsentscheidungen fordern ein grundlegendes Verständnis für ihre ökonomische Funktionsweise. Kapitalmärkte haben sich entwickelt, um die Kreditvergabe und -aufnahme zwischen verschiedenen Wirtschaftssubjekten zu erleichtern. Institutionen, welche Kreditgeber und -nehmer auf diesem Markt zusammenführen, werden Finanzintermediäre genannt. Banken, als ein typischer Vertreter, sind hierbei Händler zwischen Anlegern und Kreditnehmern (Investoren). Damit der Markt funktioniert, muss sicher sein, dass dieser auch geräumt ist. Das bedeutet, dass ein Geldbetrag, der am Markt angelegt wird, genauso hoch ist, wie dessen Nachfrage.
Ulrike Stopka, Thomas Urban

Methoden der Investitionsrechnung

Frontmatter

3. Statische Investitionsrechnungsverfahren

Theorie und Praxis haben eine Fülle von Rechenverfahren entwickelt, um die Kapitalverwendung für das aus der Sicht des Investors vorteilhafteste Investitionsprojekt bestimmen zu können. Die Skala reicht von einfachen Faustregeln bis hin zu theoretisch anspruchsvollen mathematischen Verfahren. Die Modelle umfassen entweder statische oder dynamische Ansätze, argumentieren unter der Annahme von Sicherheit oder beziehen die Unsicherheit explizit mit ein. Sie können zur isolierten Beurteilung von Einzelinvestitionen oder zur Bestimmung von optimalen Investitionsprogrammen, die mögliche Interdependenzen zwischen Investitionsobjekten sowie Finanzierungs- und Produktionsprogrammen berücksichtigen, eingesetzt werden.
Ulrike Stopka, Thomas Urban

4. Dynamische Investitionsrechenverfahren

Dynamische Investitionsrechenverfahren versuchen, die Mängel der statischen Methoden zu überwinden. Zwar basieren die statischen Investitionsrechenverfahren auf einer Menge plausibler Prämissen, allerdings fehlt ihnen der geschlossene Modellcharakter.
Ulrike Stopka, Thomas Urban

5. Dynamische Endwertverfahren

Mit Hilfe von dynamischen Endwertverfahren wird der Versuch unternommen, einige bisher verwendete Prämissen für die Bewertung von Investitionsobjekten aufzuheben. Gegenüber den betrachteten dynamischen Investitionsrechenverfahren, wo auf Grund der gesetzten Annahme des vollkommenen Kapitalmarktes keine Differenzierung zwischen Soll- und Habenzinssatz vorgenommen wurde, wird jetzt die Kreditaufnahme bzw. Kapitalanlage mit unterschiedlichen Zinssätzen beurteilt. D. h. es wird ein unvollkommener Kapitalmarkt unterstellt.
Ulrike Stopka, Thomas Urban

6. Nutzungsdauer- und Investitionsprogrammentscheidungen

In den bisherigen Abschnitten wurde die Vorteilhaftigkeit von Investitionsprojekten bei gegebenen Leistungsdaten, wie bspw. Laufzeit, Zahlungsüberschüsse etc., erörtert. Innerhalb dieses Kapitels wird einerseits die Nutzungsdauer selbst zum Entscheidungskriterium. Durch die Bestimmung der optimalen Nutzungsdauer lässt sich der Zeitpunkt für Folgeinvestitionen festlegen, wobei dieser von den Chancen und Anlagemöglichkeiten des Investors zu diesem Termin abhängt.
Ulrike Stopka, Thomas Urban

7. Investitionsentscheidungen bei Unsicherheit

Bei den bisherigen Betrachtungen der Investitionsrechenverfahren wurde unterstellt, dass alle mit der Durchführung einer Investition und deren Nutzung verbundenen Wirkungen sicher angegeben werden können und ein eindeutiger Ergebniswert ableitbar ist. Das Entscheidungsproblem bestand darin, aus einem Pool von sich ausschließenden Investitionsprojekten für jedes Einzelne den Betrag zur Zielerreichung zu berechnen und unter den gegebenen Prämissen die optimale Lösung auszuwählen. Voraussetzung war allerdings, dass vollkommene Informationen bezüglich der zielrelevanten Größen vorhanden waren. Obwohl dies in der Praxis nur selten vorkommt, haben die statischen und dynamischen Investitionsrechenverfahren eine große Bedeutung.
Ulrike Stopka, Thomas Urban

Formen der Finanzierung

Frontmatter

8. Unternehmensfinanzierung

Gegenstand des ersten Teils des Lehrbuches war das Investitionsgeschehen im Unternehmen, speziell die Investitionsentscheidungsprozesse. Mit Hilfe von Investitionsrechenverfahren und -modellen wurden die im Hinblick auf die unternehmerischen Gesamtziele optimalen Investitionsobjekte bzw. Investitionsprogramme ermittelt. Um daran anschließend die Investitionsgüter beschaffen zu können, braucht das Unternehmen finanzielle Mittel. Diese können in Form von Eigenkapital und Fremdkapital verschiedenster Art bereitgestellt werden. Investition und Finanzierung verhalten sich damit wie zwei Seiten einer Medaille.
Ulrike Stopka, Thomas Urban

9. Außenfinanzierung in Form der Beteiligungsfinanzierung

Die Beteiligungsfinanzierung ist eine der zwei wesentlichen Formen der Außenfinanzierung.
Ulrike Stopka, Thomas Urban

10. Außenfinanzierung in Form der Fremdfinanzierung

Die Außenfinanzierung stellt sich, wie aus Kap. 8, Abb. 8.11 ersichtlich, entweder in Form der Beteiligungsfinanzierung oder als Fremdfinanzierung dar. Bei der Beteiligungsfinanzierung wird dem Unternehmen Eigenkapital der Inhaber bzw. Gesellschafter von außen zugeführt. Bei der Fremdfinanzierung werden hingegen Ansprüche Dritter gegenüber dem Unternehmen begründet, die in späteren Perioden zu begleichen sind. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um verschiedene Formen der Kreditfinanzierung.
Ulrike Stopka, Thomas Urban

11. Innenfinanzierung

Die Innenfinanzierung dient wie die Außenfinanzierung der Beschaffung finanzieller Mittel durch das Unternehmen. Allerdings wird bei der Innenfinanzierung das bisher im Unternehmen gebundene Kapital in liquide Mittel umgewandelt.
Ulrike Stopka, Thomas Urban

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