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KMU fordern Verlängerung von "Digital Jetzt"

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Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) fürchten den digitalen Anschluss zu verlieren. Sie fordern deshalb, das Ende 2023 auslaufende Förderprogramm "Digital Jetzt" zu verlängern.

Kleinen Unternehmen fehlen besonders häufig finanzielle, personelle und fachliche Ressourcen für eine gezielte digitale Transformation. Sie sind daher auf staatliche Förderungen angewiesen, sagt der Mittelstandsverband DMB.


Das Programm "Digital Jetzt - Investitionsförderung für KMU" bietet den mittelständischen Betrieben in Deutschland seit 2022 finanzielle Zuschüsse, um die digitale Transformation voranzutreiben und deren Vorteile zu nutzen. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sollen dank der Förderung mehr in neue Technologien sowie in die Qualifizierung ihrer Beschäftigten investieren. Doch Anträge sind nur noch bis Ende 2023 möglich. 

Hiergegen wehrt sich der Deutsche Mittelstands-Bund (DMB) und fordert von der Bundesregierung, das auslaufende Förderprogramm zu verlängern. Die Betriebe drohten bei der digitalen Transformation weiter zurückzufallen. Sie benötigten Unterstützung, "um die enormen Herausforderungen der digitalen und ökologischen Transformation bewältigen zu können". Der Verband begründet seine Forderungen unter anderem mit Daten aus dem KfW-Digitalisierungsbericht 2022 sowie dem IW-Digitalisierungsindex 2022Diese zeigten, dass kleine Unternehmen bei der Digitalisierung immer stärker von großen Unternehmen abgehängt werden. 

Förderprogramme für digitale Zukunft notwendig

Zudem seien in den vergangenen Monaten sind bereits viele Förderprogramme auf Landesebene zur Digitalisierung von KMU ausgelaufen - ohne Option auf eine Verlängerung. "Vor allem kleine Unternehmen, die geringe finanzielle, personelle und fachliche Ressourcen haben, trifft die kommende Förderlücke besonders schwer", erläutert Benjamin Schöfer, Referent für Finanzen und Förderexperte beim DMB. Die Programme hätten viele mittelständische Unternehmen erst in die Lage versetzt, "in die digitale Zukunft investieren zu können und somit die eigene Wettbewerbsfähigkeit zu stärken".

Auch die Investitionsprämie, die im geplanten Wachstumschancengesetz umgesetzt werden sollte, sei im derzeit diskutierten Gesetzesentwurf nicht enthalten. Hier mangele es der Politik an "Klarheit in der Kommunikation", lautet die Kritik.  

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