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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Was ist Investor Relations?

Auszug
Definitionen zu dem Begriff Investor Relations gibt es zur Genüge. Investor Relations ist ein Synonym für die Finanzkommunikation einer Aktiengesellschaft mit ihren Aktionären und der so genannten Financial Community, also Analysten und Finanzmedien.

2. Rechtlicher Rahmen der Investor Relations

Auszug
Kaum ein anderer Rechtsrahmen ist so schnelllebig wie das Aktienrecht. Mit Reformen über Reformen versucht der Gesetzgeber, die Transparenz des Kapitalmarkts auf internationales Niveau zu hieven, und schießt dabei auch gerne über das Ziel hinaus. Da sich sowohl der europäische Gesetzgeber als auch die Bundesregierung den Bürokratieabbau auf die Fahnen geschrieben haben, darf man vielleicht in Zukunft auf Besserung hoffen.

3. Totale Transparenz: Zulassungsfolgepflichten

Auszug
Es gibt bestimmte Situationen, in denen eine einfache Information des Kapitalmarkts z.B. durch die Veröffentlichung einer Pressemitteilung oder durch Veröffentlichung auf der Unternehmenshomepage nicht ausreichend ist. Allgemein formuliert ist dies dann der Fall, wenn es sich um besonders wichtige und vor allem für Unternehmensexterne unerwartete Ereignisse handelt. In diesen Fällen muss das Unternehmen bei seiner Kapitalmarktinformation eine so genannte Bereichsöffentlichkeit herstellen, es muss ein bestimmter Mindestempfängerkreis der Information gewährleistet sein.

4. Unternehmensphasen und ihre Besonderheiten

Auszug
Je nach Unternehmenssituation kommt der Investor Relations Arbeit mehr oder weniger Bedeutung zu. Eine aktuelle Befragung von Finanzanalysten durch die Forschungsgruppe Finanzkommunikation der European Business School kommt zu dem Ergebnis, dass die Aufmerksamkeit in der Phase des Börsengangs (IPO), in der Übernahme und in der Krise besonders hoch ist. Abbildung 2 verdeutlicht diesen Sachverhalt.

5. Das 1x1 der Investor Relations

Auszug
Geschäftsbeziehungen wollen — vergleichbar mit Freundschaften im privaten Leben — gehegt und gepflegt werden. Als Investor Relations Manager sind Sie erste Anlaufstation für Finanzanalysten und institutionelle Investoren. Als institutionelle Investoren werden die Kapitalmarktteilnehmer bezeichnet, die professionell Investitionen tätigen, also z.B. Fondsmanager. Finanzanalysten hingegen sind — wie der Name bereits vermuten lässt — mit der Analyse von Wertpapieren betraut und sprechen Kauf- oder Verkaufsempfehlungen aus, die häufig Entscheidungsgrundlage der institutionellen Investoren sind. Zur Vereinfachung wird im Folgenden der Begriff des „professionellen Marktteilnehmers“ als Synonym für institutionelle Investoren und Finanzanalysten verwendet.

6. Alle Jahre wieder: Die Hauptversammlung

Auszug
Die Hauptversammlung ist das höchste Organ einer deutschen Aktiengesellschaft. Sie findet mindestens einmal jährlich statt. Berechtigte Teilnehmer der Hauptversammlung sind alle Aktionäre eines Unternehmens.

7. Zielgruppen und ihre Anforderungen an die Investor Relations

Auszug
Analysten sind das Bindeglied zwischen börsennotierten Unternehmen und institutionellen Anlegern. Sie beschaffen Informationen mit dem Ziel, hieraus Kapitalanlageentscheidungen vorzubereiten und zu veröffentlichen. In ihren Studien überführen sie die einzelnen Informationen in eine bewertete Darstellung der Unternehmen, ihrer Zukunftsaussichten und Gewinnerwartungen. Aus den gewonnenen Erkenntnissen wird eine Handlungsempfehlung für institutionelle Anleger abgeleitet.

8. Dienstleister und ihre Bedeutung

Auszug
Der Gang an die Börse stellt für die meisten Unternehmen einen Höhepunkt in ihrem Geschäftsleben dar, er ist aber auch für das involvierte Management ein komplexer Vorgang. Ein Börsengang muss daher sorgfältig durchdacht und geplant werden. Deshalb wird zunehmend die objektive Unterstützung bankenunabhängiger Emissionsexperten als Berater gesucht.

9. Kleines Börsenlexikon

Auszug
Ad-hoc-Publizität bezeichnet die Pflicht zur Veröffentlichung wichtiger Nachrichten über das Unternehmen, die geeignet sind, den Börsenkurs erheblich zu beeinflussen. Sie soll die Bereichsöffentlichkeit herstellen, damit Nachrichten nicht nur Insidern bekannt sind.

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