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Über dieses Buch

Das essential führt in die Aufgabenstellung eines qualitätsvollen Managements des geistigen Eigentums (engl. Intellectual Property = IP) ein und gibt Anregungen für die Nutzung der Norm. IP ist ein wesentlicher Bestandteil des Unternehmensvermögens. Sein Wert nimmt nicht nur in der Wahrnehmung Interessierter zu. Er übersteigt häufig den des Sach- und Finanzvermögens. Das Bedürfnis nach einem qualitätsvollen Management von IP (IPM) nimmt seit der Jahrhundertwende deutlich zu. Das war Grund für das Deutsche Institut für Normung (DIN), die DIN-Norm 77006 über Anforderungen an Qualität im IPM zu schaffen. Diese Norm ist kürzlich veröffentlicht worden. Sie ist sowohl Aufstellung der Anforderungen an ein qualitätsvolles IPM als auch Leitfaden für Aufbau und Handhabung eines solchen IPM.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Zusammenfassung
Das Thema der DIN-Norm 77006 ist der qualitätsvolle Umgang mit dem geistigen Eigentum (3.17) in „Organisationen“ (3.3), worunter pragmatisch in erster Linie Wirtschaftsbetriebe zu verstehen sein werden. Es handelt sich ihrer Natur nach um eine Qualitätsnorm mit „High Level Structure“ im Sinne der von ISO eingeführten Grundstruktur für Managementsystemnormen. Sie orientiert sich an den Inhalten der DIN EN ISO 9001:2015-11 für den Bereich der Qualität im Intellectual Property Management (IPM).
Axel Mittelstaedt

Kapitel 2. Erläuterungen der Bestimmungen der DIN-Norm 77006

Zusammenfassung
Im Visier der DIN-Norm 77006 ist ohne jede Einschränkung das gesamte IP-Management eines Wirtschaftsbetriebs. Dabei unterstellt die Norm die Sinnhaftigkeit eines IP-Managements (IPM). Zu Recht. Denn ein aktives qualifiziertes IPM ist in der Lage, das geistige Eigentum eines Unternehmens konsequent zu nutzen, seinen Schutz zu optimieren, seine Wettbewerbsstärke zu steigern, den Unternehmenswert zu mehren und wesentlich dazu beizutragen, die Zukunft des Unternehmens zu sichern. IPM ermöglicht die Schaffung und Gestaltung von geistigem Eigentum, die Kapitalisierung von Elementen des geistigen Eigentums und deren Konvertierung in alternative Wirtschaftsgüter.
Axel Mittelstaedt

Kapitel 3. Schlussbemerkung

Zusammenfassung
Die DIN-Norm 77006 „Intellectual Property Managementsysteme – Anforderungen“ stellt nicht nur, wie ihr Titel suggeriert, eine Liste von Anforderungen auf, die eine Organisation bzw. ein Wirtschaftsbetrieb erfüllen muss, damit ihm jedenfalls attestiert werden kann, dass sein IPM nicht fehlerhaft installiert und/oder betrieben wird. Sondern diese Norm lässt sich auch als Leitfaden verstehen und nutzen, um solch ein IPM aufzubauen und durchzuführen. Auch das verleiht der Norm ihren großen Wert.
Axel Mittelstaedt

Backmatter

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