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20.04.2018 | IT-Controlling | Interview | Onlineartikel

"Der Digitalisierungshebel ist sehr schnell wirksam"

Autor:
Jürgen Weber
2 Min. Lesedauer

Für die Altana AG ist die digitale Transformation kein IT-, sondern ein Kompetenzthema, so Stefan Genten, als CFO auch verantwortlich für die IT. Das dezentral aufgestellte Unternehmen hat eine digitale Agenda erarbeitet, um neue Geschäftschancen zu nutzen. Geschäftsverständnis und Erfahrungswissen der Controller sind dabei unverzichtbar, müssen jedoch durch neue Fähigkeiten und Arbeitsmethoden ergänzt werden.

Controlling & Management Review: Herr Genten, die Altana AG hat insgesamt einen Umsatz von mehr als zwei Milliarden Euro und rund 6.000 Mitarbeiter. Fühlen Sie sich mit dem Begriff "Mittelstand" überhaupt richtig charakterisiert?

Stefan Genten: Der Mittelstand wird ja nicht einheitlich definiert. Nähme ich das gängige Merkmal Unternehmensgröße, dann würde das Attribut Mittelstand nicht ganz passen. Aber häufig wird mit dem Mittelstand auch eine spezifische Unternehmenskultur verknüpft, nämlich unternehmerisches, agiles, schnelles und innovatives Handeln. Und dann passt es. Uns sind diese mittelständischen Tugenden wichtig. Wir geben unseren Mitarbeitern und Führungskräften einen großen Handlungsspielraum, übertragen Verantwortung, fördern unmittelbare und unbürokratische Zusammenarbeit, um unseren Kunden als Erster innovative Lösungen anbieten zu können.

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Für die Altana AG ist die digitale Transformation kein IT-, sondern ein Kompetenzthema, so Stefan Genten, als CFO auch verantwortlich für die IT. Das dezentral aufgestellte Unternehmen hat eine digitale Agenda erarbeitet, um neue Geschäftschancen …


Die Altana AG ist dezentral organisiert. Sind denn die Perspektiven und Herausforderungen in den einzelnen Geschäftsbereichen Ihres Unternehmens nicht sehr unterschiedlich?

Unsere vier Geschäftsbereiche mit ihren spezifischen Technologien und Produktionsprozessen sind in unterschiedlichen Märkten unterwegs. Die gemeinsame Basis ist unsere Kompetenz in der Spezialchemie, vergleichbare Geschäftsmodelle und ähnliche oder gleiche Geschäftsprozesse. Dabei denke ich nicht nur an Finanzen und Controlling, sondern auch an die Basisprozesse, zum Beispiel typische End-to-End-Prozesse vom Einkauf über die Supply Chain bis hin zum Kunden.

Welche Bedeutung hat Digitalisierung für Ihr Unternehmen? Haben Sie schon einen hinreichenden Überblick?

Wir sehen im Business-to-Business-Sektor große Potenziale, die sich aus den Möglichkeiten der digitalen Transformation ergeben. Wir fragen uns ganz konkret: "Welche potenziellen Use Cases bieten unseren Kunden und uns neue Chancen?", "Wo sind die Risiken und Bedrohungen für unsere Geschäfte?", "Was könnten neue Geschäftsmodelle sein?" und "Wo können wir unsere Prozesse so anpassen, dass wir im Unternehmen den Weg in die digitale Transformation zügig und erfolgreich beschreiten können?".

Das vollständige Interview finden Sie in der Fachzeitschrift "Controlling & Management", Ausgabe 3 | 2018. 

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