Skip to main content
main-content

Über dieses Buch

Steigender Kostendruck und der Zwang zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit sind für Mitarbeiter im Gesundheitswesen Realität geworden. Viele Einrichtungen müssen ihre Arbeitsabläufe optimieren und gleichzeitig die Qualität ihrer Leistungen verbessern. Das Buch erläutert Grundlagen und ausgewählte Methoden des Prozessmanagements, die in Einrichtungen des Gesundheitswesens (Krankenhäuser, Krankenkassen und Krankenversicherungen) eingesetzt werden können. Der fachliche Schwerpunkt liegt auf der abteilungsübergreifenden Dokumentation, Analyse und Optimierung von Prozessen im Gesundheitswesen mit dem Ziel, die Transparenz zu erhöhen und die Effektivität und Effizienz zu steigern. Anhand von Fallbeispielen wird der Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechnologie als Instrument für die Prozessverbesserung dargestellt. Zahlreiche Wiederholungsfragen und Übungen machen das Werk zu einem Lern- und Arbeitsbuch, nicht nur für Studierende, sondern auch für erfahrene Praktiker im Gesundheitswesen.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Grundlagen

Zusammenfassung
Das deutsche Gesundheitswesen hat in den letzten Jahren zahlreiche Änderungen erfahren, die auch zu umfangreichen ökonomischen und technologischen Initiativen und Veränderungen in den Arztpraxen, Krankenhäusern, Apotheken und weiteren Einrichtungen geführt haben. Die Bedeutung der Gesundheitsbranche wächst angesichts der demografischen Veränderungen, steigenden medizinischen Möglichkeiten und Anforderungen der Patienten stetig.
Andreas Gadatsch

2. Geschäftsprozessmanagement im Gesundheitswesen

Zusammenfassung
Die Aufgabe des Geschäftsprozessmanagements umfasst primär die Dokumentation, Analyse und Restrukturierung von Geschäftsprozessen. Häufig wird hierfür auch die englische Bezeichnung „Business Process Management“ verwendet. Im Gesundheitswesen wird gelegentlich vom „Clinical Process Management“ gesprochen. Allerdings hat sich der Begriff bislang nicht durchgesetzt. Geschäftsprozesse bzw. auch Prozesse sind betriebliche Arbeitsabläufe einer Organisation. Im Gesundheitswesen sind medizinische und nichtmedizinische Prozesse zu unterscheiden. Das Workflow-Management umfasst die computerunterstützte Ausführung von Geschäftsprozessprozessen. Daher spricht man in diesem Zusammenhang auch von Workflows, also von zumindest teilautomatisierten Geschäftsprozessen.
Andreas Gadatsch

3. Modellierung und Analyse von Geschäftsprozessen im Gesundheitswesen

Zusammenfassung
Die bereits erwähnten Autoren Hammer und Champy definieren einen Prozess als eine Menge von Aktivitäten, für die ein oder mehrere unterschiedliche Inputs im Sinne von Informationen und ggf. Ressourcen benötigt werden und die für den Kunden ein Ergebnis von Wert erzeugen (Hammer und Champy, Business Reengineering, 2. Aufl., 1994). Ein Prozess transformiert also eingehende Informationen zu einem neuen Ergebnis, das einen Kundennutzen haben soll. Als Beispiel nennen die Autoren die Entwicklung eines neuen Produkts. Im Gesundheitswesen könnte dies die Entwicklung eines neuen Untersuchungs- oder Behandlungsangebotes sein.
Andreas Gadatsch

4. Softwareeinsatz im Gesundheitswesen

Zusammenfassung
Vor kurzem erschien in einer Fachzeitschrift für das Krankenhausmanagement ein Artikel mit dem Titel „Medical-Apps auf dem Vormarsch. Chance für eine effizientere und effektivere Gesundheitsversorgung“ (Amelung et al. 2013, S. 8–11). Der Artikel zeigt die aktuellen Möglichkeiten, die bedingt durch einfach zu bedienende, aber leistungsfähige Applikationen im Gesundheitswesen möglich sind, auf. Die Möglichkeiten, Informationen am „Point of Care“ (analog zum „Point of Sale“ des Handels) abzurufen, werden den Klinikalltag stark verändern.
Andreas Gadatsch

5. Spezielle Fragestellungen

Zusammenfassung
Die Besonderheiten des IT-Einsatzes im Krankenhaus müssen berücksichtigen, dass in Krankenhäusern ein vergleichsweise geringes IT-Budget zur Verfügung steht und hohe Anforderungen an Krankenhausinformationssysteme dazu im Gegensatz stehen. Sie erfordern eine intensive Rationalisierung, Automatisierung und Effizienzsteigerung der Krankenhausprozesse. Die Folge ist häufig eine Überforderung der IT-Abteilungen, die die Anforderungen Fachabteilung mit dem gegebenen geringe Budgetrahmen nicht abdecken können (vgl. Behrendt, Zukunftsorientierter Wandel im Krankenhausmanagement 2009, S. 108).
Andreas Gadatsch

Backmatter

Weitere Informationen

Premium Partner

    Bildnachweise