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05.08.2013 | IT-Management | Im Fokus | Onlineartikel

IT-Infrastruktur: vom Kostentreiber zum Innovationsbeitrag

Autor:
Peter Pagel

Durch Verlagerung von IT-Infrastruktur in die Cloud lassen sich nachhaltig die Betriebskosten senken. Wo es in Unternehmen jedoch an einer transparenten IT-Kostenrechnung mangelt, ist der konkrete Nutzen kaum zu beziffern.

Die Diskussion um steigende IT-Kosten ist für CIOs allgegenwärtig: Zwar ist der IT-Be¬trieb durch mehr Automation in den letzten 20 Jahren billiger geworden. Das gleichzeitige exponentielle Wachstum aller benötigten Mengen hält aber den Ge¬samtaufwand für das „in-Betrieb-halten“ nahezu konstant. Die Verlagerung von IT-Infrastruktur in die Cloud könnte erheblich dazu beitragen, das verfügbare Budget zu entlasten. Gleichwohl herrscht in vielen Unternehmen nach wie vor Zurückhaltung – im Gegensatz zu den Bedenken hinsichtlich der Datensicherheit bleibt der finanzielle Vorteil schwer greifbar. Das liegt nicht zuletzt an einem eklatanten Mangel an Transparenz hinsichtlich der tatsächlichen Kostenverteilung für IT-Aufwendungen im Unternehmen.

Transparente Strukturen schaffen

Transparente Strukturen sind die erste Voraussetzung für eine faktenbasierte Abwägung bezüglich Cloud-Computing, schreiben die beiden Springer-Autoren Jochen K. Michels und Michael Prinz in ihrem Fachbeitrag ‚Cloud-Computing mit eingeschränkter Nutzung…’. Was meint der IT-Leiter mit Infrastruktur? Welches Budget hat er zu verantworten? Welche Kosten laufen bei ihm auf? Wie ordnet man die Kosten den Endprodukten und Diensten zu? Gibt es schon eine serviceorientierte Kostenrechnung? In so manchem Unternehmen sind die IT-Kosten gar nicht erst ausgewiesen und gehen im allgemeinen Ausgaben-Pool unter.

Wahrnehmung der IT als Kostentreiber oder Businesspartner

Wie detailliert die Kosten erfasst und einzelnen Kostenstellen zugeordnet werden sollten, das ist für jedes Unternehmen individuell abzuwägen. Die Autoren geben in ihrem Beitrag einen Überblick über eine typische Aufschlüsselung. Der Vorteil einer solchen marktorientierten Darstellung der Kostenstruktur: Der IT-Verantwortliche verlässt die Rechfertigungsebene und argumentiert künftig auf Basis des Wertbeitrags der IT für das Unternehmen. Für die Cloud-Diskussion bedeutet das eine wünschenswerte Versachlichung.

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Quelle:
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