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13.11.2013 | IT-Management | Im Fokus | Onlineartikel

Die besonderen Ansprüche der Generation Y

Autor:
Andreas Nölting

Die Generation Y setzt den Personalmanagern zu. Die nach 1980 Geborenen haben besondere Wünsche und enorme Möglichkeiten. Die Machtbalance verschiebt sich zugunsten der Arbeitnehmer, schreibt Springer-Autor Anders Parment.

Einmal Siemens, immer Siemens. Diese Regel ließ sich viele Jahre auf die meisten Unternehmen und ihre Arbeitnehmer in Deutschland übertragen. Wer einen Job beim Münchener Elektrokonzern, „beim Daimler“ oder Bosch in Stuttgart hatte, der schloss häufig einen Bund für das Leben. Ein Wechsel war kaum denkbar, die Loyalität zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer hoch.

Die Ansprüche der Generation Y hingegen setzen den Personalmanagern zu. Die nach 1980 Geborenen haben andere Wünsche an den Arbeitgeber als einen lebenslangen Job. Sie haben schon im Studium gelernt, dass häufige Jobwechsel der Karriere nicht schaden, hinterfragen ihr Arbeitsleben und Autoritäten („why“) wollen Mitsprache- und Gestaltungsmöglichkeiten und verfügen über ein anderes Wertesystem als die bisherigen Leistungsträger.

Die Machtbalance verschiebt sich

Karriere? Überstunden? Loyalität? So what. Die enge Bindung zwischen Arbeitgebern und den Beschäftigten ist zumindest der Generation Y nicht so wichtig. Die jungen Professionals nutzen ihre Chancen. Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung verschiebt sich die Machtbalance zugunsten der Arbeitnehmer.

Für das Personalmanagement der Unternehmen hat diese Entwicklung enorme Konsequenzen. Da die Generation-Y-Individuen vor allem Wert auf Entwicklungsmöglichkeiten legen, sind neue Konzepte bei der Karrieregestaltung erforderlich, schreibt Springer-Autor Anders Parment in seinem Buch „Die Generation Y“.

Individuelle Normen und Werte

Die Führungsarbeit wird insgesamt aufwendiger. Um Höchstleistungen und eine emotionale Bindung an das Unternehmen zu erreichen, müssten die Führungskräfte die individuellen Werte, Normen und Bedürfnisse dieser Mitarbeiter stärker berücksichtigen und Führungsbeziehungen höchst individuell gestalten, meint Parment.

Fazit: Die Personalmanager vieler Unternehmen sollten schnell  umdenken. Wollen Sie attraktiv für High Potentials bleiben, müssen sie sich mehr als bisher um die Individuen und deren speziellen Bedürfnisse kümmern. Nur ein Weihnachtsfest allein reicht nicht mehr.

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